Akku Laubsauger

Atika LSH2600 Laubsauger

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • Hohe Saugleistung, 720 m³/Stunde
  • stufenlos regelbare Drehzahl
  • Drehzahl: 6000 - 14000 U/min
  • Gewicht ca. 3,6 kg
  • Aufnahmeleistung: 2600 W

Negativ

  • keine Bekannt

Jeder Haus- und Gartenbesitzer kennt die regelmäßige Plage mit dem Laub, welches jeden Herbst aufs Neue den Rasen und die Gehwege bedeckt. Laubsauger schaffen hier eine Abhilfe und sind praktisch nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Mithilfe eines Laubsaugers lassen sich Dreck, Schmutz und Blätter im Handumdrehen beseitigen. Da Laubsauger sehr funktionell sind, kann man die Blätter wegpusten, aufsaugen und zerkleinern.

In diesem Ratgeber geht es um Akku Laubsauger. Doch für welche Zwecke eignen sich diese? Wird zusätzliches Zubehör benötigt? Muss auf irgendwelche gesetzlichen Richtlinien geachtet werden? Auf solche und ähnliche Fragen finden Sie hier die passenden Antworten.

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Unterschiedliche Laubsauger – ihr Aufbau und Funktion

Auf dem Markt werden sowohl Laubsauger wie auch Laubbläser. Während Laubbläser einfach die Blätter von der Stelle wegpusten, kann ein Laubsauger das Laub aufsaugen und fängt die aufgesaugten Blätter in einem Beutel auf. Laubsauger werden zudem auf drei unterschiedliche Arten betrieben. Es gibt Laubsauger, die mit einem Elektroantrieb ausgestattet sind. Da sie mit einem Stromkabel betrieben werden, ist deren Arbeitsradius auf die Länge des Kabels beschränkt. Darüber hinaus erreichen sie sogar eine geringere Saugleistung im Vergleich zu benzinbetriebenen Modellen.

Benzinbetriebene Laubsauger sind im Gegensatz zu netzwerkbetriebenen Laubsaugern leistungsstärker. Mit diesem Modell ist man von Stromanschluss unabhängig, sodass sich der Arbeitsradius vergrößert und für große Gärten geeignet ist. Der Nachtteil bei diesen Modellen liegt in deren extremen Lautstärke. Überdies werden hier Abgase freigesetzt, die zu unangenehmen Gerüchen führen.

Eine echte Alternative zu den benzinbetriebenen Laubsaugern stellen die Akku Laubsauger dar. Da auch diese unabhängig vom Strom- und Verlängerungskabel sind, haben sie ebenfalls einen großen Arbeitsbereich.

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Akku Laubsauger und der Einsatz

Die Begriffe Laubbläser und Laubsauger verwirren einige Menschen immer noch. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei den Geräten um zwei verschiedene Gartenhilfsmittel. Einen Laubsauger kann man sehr gut an seinem ausgestatteten Auffangbeutel erkennen. Laubbläser kann lediglich das Laub wegpusten, mehr nicht.

Akku Laubsauger verfügen über eine Saug- wie auch Blasfunktion, das bedeutet, dass Sie das Laub zunächst an einer Stelle sammeln können, um es anschließend aufzusaugen. Während des Saugvorgangs des Laubsaugers werden die Blätter mithilfe eines Laubhäckslers zerkleinert und in dem speziellen Beutel aufgefangen. Nach getaner Arbeit kann der Beutel bequem und leicht auf einem Komposthaufen entleert werden.

Jeder kann mit einem Akku Laubsauger umgehen, denn sie sind leicht zu bedienen. Je nachdem ob man das Laub wegpusten oder aufsaugen möchte, stellt man dies auf dem Gerät ein. Dann wird das Rohr auf die entsprechende Arbeitsfläche gerichtet und schon werden die Blätter entweder aufgesaugt oder weggepustet. Vom Hersteller zum Hersteller kann die Bedienschaltung variieren.

Akku Laubstaubsauger und die Besonderheiten

Der Akku Laubsauger ist ein ziemlich leichtes und effektives Gerät. Dadurch sind die Geräte besonders schonend zu dem Rücken. Zudem bietet das Gerät eine absolute Bewegungsfreiheit auf dem eigenen Grundstück, denn das Gerät braucht kein Kabel. Da der Laubsauger mit einem Akku betrieben wird, muss lediglich der Akku wieder geladen werden, sobald dieser entladen ist. Im Vergleich zu einem benzinbetriebenen Laubsauger ist der Akku Laubsauger ein leises Gartengerät. Weil der Akku Laubsauger von seinem Akku abhängig ist, sollte hier auf eine lange Laufzeit geachtet werden.

Des Weiteren scheinen die Akku Laubsauger ziemlich umweltfreundlich und emissionsfrei zu sein. Während der Arbeit geben sie keine Abgase, somit sind sie geruchsneutral.

Die Akku Laubsauger erleichtern die Arbeit im Garten sowie auf dem Bürgersteig, da das lästige Laub nicht mehr manuell gekehrt werden muss.

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Zusätzliches Zubehör

Der Akku Laubsauger mag leise sein, dennoch wird von dem Gesetzgeber vorgeschrieben, den Akku Laubsauger nur mit einem Hörschutz zu bedienen. Diese speziellen Kopfhörer findet man in jedem Baumarkt. Die dicken Kopfhörer sollen die Ohren vor dem Lärm schützen. Werden diese aufgesetzt, wird der vom Akku Laubsauger ausgehende Lärm etwas gedämmt.

Sofern Sie vor dem Haus auf dem Bürgersteig das Laub wegmachen oder die Bordsteinkante reinigen wollen, dann sollten Sie eine Warnweste tragen. Da man mit einem Hörschutz arbeitet, nimmt man so gut wie nichts vom Verkehr wahr. Die Warnweste schützt Sie vor möglichen Unfällen.

Egal für welches Akku Laubsauger Modell man sich entscheidet, diese werden bereits mit einem gewissen Zubehör geliefert. Hierzu gehört beispielsweise der Auffangbeutel, einige Modelle enthalten darüber hinaus auch einige austauschbare Rohre. Da ein Akku Laubsauger nur mit einem Akku ausgestattet ist und dieser nicht so lange hält, sollte man sich einen zusätzlichen Akku zulegen. Ein Li-ion Akku ist hierfür perfekt geeignet, denn dieser lässt sich wieder aufladen und hat ein leichtes Gewicht.

Gesetzliche Richtlinien

Bei Nutzung eines Akku Laubsaugers sind einige gesetzliche Richtlinien zu beachten. Ein Akku Laubsauger darf nur werktags von 09:00 – 13:00 Uhr und von 15:00 – 17:00 Uhr genutzt werden. An Sonn- und Feiertagen dürfen keine Gartengeräte eingeschaltet werden. Wer sich nicht an die gesetzlichen Richtlinien hält, darf mit hohen Geldbußen rechnen. Mit diesen Richtlinien möchte der Gesetzgeber sowohl die Nachbarn wie auch die Umwelt vor unnötiger Lärmbelästigung schützen.

Es ist wichtig zu wissen, dass ein Akku Laubsauger nur mit einem entsprechenden Hörschutz genutzt werden darf. Damit möchte der Gesetzgeber den Nutzer vor möglichen Schädigungen an den Ohren schützen.

Auch die Hersteller sind dazu verpflichtet, auf den Akku Laubsaugern den Geräuschpegel anzugeben. Dieser wird in Dezibel ausgewiesen. Damit können Sie erkennen, welches Modell laut oder leise ist.

Wie funktioniert ein Akku Laubsauger?

Laubsauger gibt es in verschiedenen Ausfertigungen: als elektrische, als kraftstoffbetriebene und als akkubetriebene Variante.

Außerdem haben Laubsauger unterschiedliche Funktionen. In erster Linie ist das natürlich das Einsaugen von Laub. Dieses landet dann direkt in einem Auffangbeutel und kann danach entsorgt werden. Bei den meisten Laubsaugern wird das Laub durch einen integrierten Laubhäcksler zerkleinert, damit es effizienter und platzsparender im Fangsack aufgefangen werden kann.

Eine weitere Funktion ist die des Blasens. Genau genommen gibt es nämlich auch Geräte – Laubbläser – die das Laub nur wegpusten, nicht aber einsaugen. Welche Variante die bessere ist, hängt unter anderem von der Größe des Grundstücks ab.

Checkliste für den Kauf eines Akku Laubsaugers

Wenn Sie sich einen Akku Laubsauger kaufen wollen, gibt es ein paar wichtige Dinge, die Sie beachten sollten.

  • Die Akku- und Motorleistung

Akku Laubsauger haben unterschiedliche Motorleistungen. Leider wird aber die Leistung häufig nicht in Watt oder PS angegeben, das macht die Kaufentscheidung nicht leichter. Deshalb sollten Sie beim Kauf auf die Stromspannung des Geräts achten, die in Volt angegeben ist. Damit der Laubsauger effizient arbeiten kann, sollte der Akku über eine Spannung von 36 Volt verfügen.

Außerdem ist die Kapazität des Akkus entscheidend. Empfehlenswert ist eine Akkulaufzeit von 5 Stunden, eventuell auch noch etwas mehr.

Bei vielen Geräten muss der Akku separat dazu gekauft werden.

  • Saug- und Blasleistung

Geräte, die sowohl blasen als auch saugen können, haben die Luftgeschwindigkeit separat angegeben. Meistens erfolgt die Angabe über die Saugleistung in Kubikmeter pro Minute.

Die Ausblas-Leistung hingegen wird vom Hersteller meistens in km/h angegeben. Sie können die Werte der verschiedenen Geräte untereinander vergleichen, um einen Eindruck der Leistungsfähigkeit zu bekommen.

Die Angabe der Luftmenge ist viel aussagkräftiger, um die Gesamtleistung zu bewerten als Watt, Volt oder Ampere Angaben.

Bei mittelgroßen Gärten empfiehlt sich eine Saugleistung von mindestens 9m3/min und eine Luftgeschwindigkeit von 230 km/h oder mehr.

  • Soll es nur ein Sauger oder ein Saug-Bläser sein?

Brauchen Sie ein Gerät, welches nur saugt oder nur bläst oder ein Kombigerät? Ein Laubsauger saugt das Laub auf, während Sie es mit einem Laubbläser einfach in eine bestimmte Ecke des Gartens pusten und es dann mithilfe einer Harke aufsammeln können.

  • Wie ist die Lautstärke, wie ist das Gewicht?

Akku Laubsauger sind meistens im Vergleich zu Geräten mit Benzin deutlich leiser. Aber auch bei Akku Laubsaugern ist der Geräuschpegel nicht zu unterschätzen.

Laubsauger unterliegen deshalb der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung und zählen deshalb zu den lauten Arbeitsgeräten für den Garten. Es gibt einige Modelle, die auf mehr als 100 dB(A) kommen. Idealerweise sollte der Schallleistungspegel aber maximal 95 bB(A) betragen. Falls dieser nicht bei der Produktbeschreibung steht, dann schauen Sie in die Bedienanleitung, die schon vor dem Kauf im Internet heruntergeladen werden kann.

Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Akkugeräte sind in der Regel etwas leichter als Benziner, bringen aber trotzdem mitunter ein beachtliches Gewicht auf die Waage. Sie sollten nicht vergessen, dass Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum bequem halten können müssen, ohne dass die Arme bei der Arbeit ermüden.

  • Weitere Merkmale, Eigenschaften, Ausstattung

Es gibt ein paar weitere Merkmale, die möglicherweise wichtig sind für die Kaufentscheidung.

Dazu gehört der Fangsack, der ein durchschnittliches Fassungsvermögen von 45 Liter betragen sollte. Wenn der Sack kleiner ist, muss er häufig geleert werden. Eventuell Schwachstellen sind Nähte und Reißverschlüsse.

Das Häckselrad ist bei Akku Laubsaugern meistens aus Kunststoff gefertigt. Häckselräder aus Metall jedoch sind deutlich robuster und langlebiger.

Dafür, dass der Sack nicht so schnell voll ist, ist die Komprimierung zuständig. Diese sollte ein Häckselverhältnis von 1:10 aufwiesen.

Handelt es sich um ein Kombigerät, sollte es mit einer ganz einfachen Funktion wechselbar sein – entweder durch das Umlegen eines Schalters oder durch Umbauen mittels weniger Handgriffe.

Wie einen Akku Laubsauger richtig verwenden?

Sowohl Laubbläser als auch Laubsauger sind im Herbst tolle Gartenhelfer. Wenn das Herbstlaub auf den Boden fällt, ist es oft schwierig, alles von Hand zusammenzurechen und aufzuheben. Dann kann ein Laubsauger eine gute Investition sein. Sie sparen sich damit viel mühsame Arbeit beim Rechen, Hacken und Aufheben.

Weil Laubsauger nicht gerade geräuscharm sind, schreibt der Gesetzgeber es vor, diese nur werktags zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr zu betrieben.

Wie den Akku Laubsauger reinigen?

Nur wenn der Akku Laubsauger gut gepflegt und gereinigt wird, haben Sie lange Zeit Freude daran. Es ist deshalb wichtig, dass Sie Ihren Laubsauger unmittelbar nach dem Einsatz reinigen, damit sich der Schmutz erst gar nicht festsetzen kann. Dazu schalten Sie das Gerät erst aus und ein Modell, welches mit Strom versorgt wird, trennen Sie von der Steckdose und vom Strom. Der Laubsauger kann zum Beispiel mit einem feuchten Mikrofasertuch abgewischt werden. Dabei darf aber auf keinen Fall Flüssigkeit in das Innere des Laubsaugers gelangen. Wenn der Sauger mit einem Saugsieb ausgestattet ist, sollten Sie das Sieb regelmäßig reinigen.

Wie Laub entsorgen?

Das Laub, welches mit dem Laubsauger aufgesaugt wurde, muss irgendwie entsorgt werden. Wer die Möglichkeit hat, tut dies am besten auf dem Komposthaufen. Alternativ kann das klein gehäckselte Laub aber auch unter Bäumen und Sträuchern gute Dienste leisten: hier sorgt es für einen fruchtbaren Boden und versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Das Laub kann als Frostschutz für Pflanzen dienen und deshalb dort angehäuft werden. Für Tiere stellt dies ein gutes Winterquartier dar.

Auf gar keinen Fall darf das anfallende Laub im Wald entsorgt werden. Das sensible Ökosystem des Waldes würde dadurch nämlich gesorgt werden. Laub verbrennen ist ebenfalls verboten, da dabei ein gesundheitsschädlicher Rauch und Gestank enthalten können.

Alternativ können sehr große Mengen an Laub auch einfach auf den Wertstoffhof gebracht und dort entsorgt werden.

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