Akku- oder Benzinrasenmäher – Die Auswahlkriterien

Akku- oder Benzinrasenmäher? Eine Frage, die sich viele Gartenbesitzer vor dem Kauf eines Rasenmähers stellen. Die Beantwortung fällt jedoch nicht allzu schwer, wenn die richtigen Prämissen mit einbezogen werden. Handhabung, Geräuschemissionen, Reichweite und Wartungsaufwand sind die Faktoren, auf die es bei der Wahl des richtigen Rasenmähers ankommt.

Handhabung und Flexibilität

Akkurasenmäher sind im Schnitt leichter und damit auch etwas einfacher in der Handhabung. Der Unterschied wird vor allem am Hang deutlich, denn es braucht schon etwas mehr Kraft, einen vergleichsweise schweren Benzinrasenmäher hinaufzuschieben. Verfügt der Rasenmäher über einen Radantrieb, erleichtert sich die Arbeit wiederum erheblich.

Ein weiterer Aspekt ist die Geräuschkulisse, die beim Rasenmähen erzeugt wird. Benzinrasenmäher machen sich hier deutlicher bemerkbar als batteriebetriebene Geräte. Die Nachbarn werden es einem auf jeden Fall danken, wenn man auf die leisere Alternative zurückgreift. Beim Start liegt wiederum der Akkurasenmäher vorne, denn hier muss nicht wie beim Benziner mittels Seilzug, sondern per Knopfdruck gestartet werden.

Leistungsfähigkeit anhand von Schnittbreite und Größe der Rasenfläche

Die Größe der Rasenfläche ist das entscheidende Merkmal bei der Frage, ob es ein benzin- oder akkubetriebener Rasenmäher sein soll. Denn je größer die Fläche, desto mehr Reichweite braucht der Rasenmäher, um sie komplett und ohne lästige Unterbrechung bearbeiten zu können. Die Akkurasenmäher konnten jedoch durch Fortschritte in der Batterietechnik einiges an Boden gutmachen, was in diesem Fall durchaus wörtlich zu verstehen ist. Denn größere Akkukapazitäten bedeuten auch einen längeren Einsatz. Im Vergleich zeigen sich bei nicht-elektrischen Modellen wie den Fuxtec Benzinrasenmähern jedoch auch weiterhin deutliche Vorteile, was dessen Leistungsfähigkeit betrifft. Gerade bei hohem oder nassem Gras machen sich die Kraftreserven bemerkbar, denn das Arbeiten geht zügiger und leichter von der Hand.

Grundsätzlich eigenen sich Akku-Rasenmäher für Flächen von bis zu 200 m², wobei die Schnittbreite zwischen 30 und 40 cm liegen sollte. Je nach Modell und Kapazität des Akkus sind auch deutlich größere Flächen möglich. Im Allgemeinen können jedoch 500 m² als der Grenzwert angesehen werden, ab dem sich die Anschaffung eines Benzinrasenmähers mit einer Schnittbreite von 40 bis 50 Zentimetern lohnt. Im Durchschnitt kommt man mit einer Tankfüllung weiter als mit einer Akkuladung, denn auch bei den benzinbetriebenen Modellen ist die Entwicklung in den letzten Jahren nicht stehen geblieben. Wohl aber gibt es einzelne besonders leistungsfähige Modelle in einem ähnlichen Preisbereich, die es mit den Leistungsdaten eines Benziners durchaus aufnehmen können.

Wartung und Pflege

Sowohl Akku- als auch von Benzin angetriebene Rasenmäher bedürfen hin und wieder der Wartung. Beim Benzinrasenmäher muss hin und wieder der Ölstand geprüft und in seltenen Fällen auch mal die Zündkerze ausgetauscht werden. Der Wartungsaufwand ist hier also höher angesiedelt, zumal bei einem Akkurasenmäher keinerlei Folgekosten mehr anfallen. Die regelmäßige Reinigung ist natürlich für beide Arten stets empfehlenswert.

Fazit: Die Fläche ist entscheidend

Für kleine und mittelgroße Gärten sowie Vorgärten ist der akkubetriebene Rasenmäher die erste Wahl. Ab einer Fläche von ca. 500 m² ist jedoch die Anschaffung eines Benzinrasenmähers sinnvoll, da sonst die Arbeit entweder zu lange dauert oder wegen eines leeren Akkus unterbrochen werden muss. Bei deutlich größeren Flächen ab ca. 1000 m² lohnt sich sogar die Anschaffung eines Aufsitzmähers oder Rasentraktors.

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