Alarmanlagen – Funktion, Kosten und Bezugsquellen

Safe2Home® Funk Alarmanlagen Set

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • Komplett SET
  • Sabotageschutz
  • Solar Sirene
  • deutschsprachiges GSM Alarmsystem
  • SMS Alarmierung

Negativ

  • keine Bekannt

Alarmanlagen gibt es schon recht lange. Nach und nach wurden sie immer schwerer zu überlisten. Weitere Entwicklungsschübe sind im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung zu erwarten.

Wenn Sie Ihr Haus mit einer Alarmanlage versehen wollen, ist es natürlich nicht damit getan, einen Kasten mit einem Blinklicht darauf an die Wand zu schrauben. Vielmehr müssen alle Fenster und Türen mit einem Alarmsystem verbunden werden, das lückenlos ist. So etwas kann man als Heimwerker selbst machen, sollte sich aber unbedingt entsprechend beraten lassen.


Auch muss bedacht werden, was nach der Auslösung des Alarms passieren soll. Sind sie Kunde eines Wachdienstes, der dann vorbeikommt, oder wollen Sie vielleicht nur selbst aufmerksam gemacht werden, um dann gegebenenfalls die Polizei zu rufen? Wenn Sie eine Alarmanlage installieren, müssen natürlich die Menschen, die bei Ihnen ein- und ausgehen, entsprechend instruiert werden, damit nicht ständig Fehlalarme ausgelöst werden.


Worauf sollten Sie beim Kauf einer Alarmanlage achten?

Wenn Sie in einem großen Mietshaus wohnen, wird der Einbau einer Alarmanlage problematisch. Fast alle Formen der mechanischen und elektronischen Einbruchsicherung müssen hier mit dem Vermieter abgesprochen werden.

Was Sie allerdings auch ohne Absprache tun können, ist zum Beispiel das Aufstellen eines Alarmtür- oder Fensterstoppers. Wird die betreffende Tür oder das Fenster geöffnet, erklingt ein durchdringender Alarmton.

Wenn Sie ein neues Haus bauen, kommt eine drahtgebundene Alarmanlage in Betracht. Sie verbindet alle sensiblen Bereiche miteinander. Wird diese Verbindung an einer Stelle unterbrochen, geht die Alarmanlage los.

Nachträglich ist ein Einbau schwierig, da die Verbindungsdrähte unter der Verputzung verlegt werden.

Für den nachträglichen Einbau ist eine funkgesteuerte Alarmanlage die bessere Wahl. Hier sind die einzelnen Komponenten über Funk miteinander verbunden. Achten Sie jedoch auf die Funkreichweite der einzelnen Komponenten, sonst kann es zu Störungen kommen.
Die funkgesteuerten Alarmanlagen können auch im Nachhinein noch durch zusätzliche Komponenten erweitert werden.

Moderne Systeme funktionieren nach dem Baukastenprinzip. Der nachträgliche Einbau von Kameras, Bewegungsmeldern und sogar Rauchmeldern und Meldern von Wasserschäden, ist in der Regel unproblematisch.

Sie können mit einem Basispaket anfangen, das Sie dann nach und nach immer weiter ausbauen.

Natürlich muss auch geklärt sein, was nach dem Auslösen des Alarms geschehen soll? Werden nur Sie selbst benachrichtigt und obliegt Ihnen dann die Aufgabe, die Polizei anzurufen? Oder ist die Alarmanlage mit einer Sicherheitsfirma verbunden, die sich nach der Auslösung auf den Weg macht, um nach dem Rechten zu sehen?

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Die erste Variante setzt natürlich voraus, dass Sie immer über Ihr Smartphone zu erreichen sind – ohne Funklöcher und ohne leeren Akku. Der mehr Sicherheit versprechende Weg mit der Sicherheitsfirma verursacht natürlich dauerhafte Folgekosten.

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Hersteller und Marken

Kabelgebundene Alarmanlagen gelten als besonders zuverlässig. Die funkgesteuerten Alarmanlagen hingegen punkten durch ihre Flexibilität.

Vor allem der Markt für funkgesteuerte Alarmanlagen ist inzwischen recht unübersichtlich und es gibt im In- und Ausland viele Hersteller. Hier einige Beispiele:

    • Blaupunkt ist ein in Luxemburg ansässiges Unternehmen, das eine breite Palette an elektronischen Geräten verkauft. Dazu gehören auch Alarmanlagen. Blaupunkt bietet verschiedene Alarmanlagen an, die dann von bis zu dreißig Modulen bezüglich Einbruch, Brand, Wasserschaden und Gaslecks angesprochen werden. Es gibt auch die Möglichkeit des Einsatzes von Mikrofonen, die es Ihnen am Smartphone auch gestatten zu hören, was zu Hause los ist.
    • Abus bietet in seinem Sortiment drahtgebundene und drahtlose Alarmanlagen an. Für beide Systeme bietet Abus ein umfangreiches Zubehör an und eröffnet dabei die Möglichkeit, auch ein drahtgebundenes System nachträglich durch funkgesteuerte Module zu erweitern.
    • Die Firma Lupus Electronics bietet eine Alarmanlage an, die praktisch nur über das eigene Smartphone beziehungsweise über den eigenen PC zu bedienen ist. In dieser sehr zeitgemäßen Lösung gibt es keine weiteren Steuerungseinheiten. Die einzelnen Alarmmelder werden in einem Netzwerk angemeldet und ihr jeweiliger Status wird über eine Sensorübersicht angezeigt.
    • Das Unternehmen Olympia aus Hattingen bietet verschiedene funkgesteuerte Alarmanlagen an, die als Basisset verkauft werden, dann aber je nach Bedarf erweitert werden können. Darüber hinaus bietet Olympia Kameras, Bewegungsmelder und viele andere Bauteile und Komponenten an, um Ihr Zuhause sicherer zu machen.
    • Der Technikmarkt Conrad stellt selbst keine Alarmanlagen her. Doch Conrad bietet einen guten Überblick über die Produkte verschiedener Anbieter und Preisklassen. Außerdem bietet sich hier die Gelegenheit, herstellerübergreifend Fragen stellen zu können. [/tie_list]

 

Effekte von Alarmanlagen

Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass es kein Fenster und keine Tür gibt, die man nicht irgendwann geöffnet bekommt. Für einen Einbrecher stellt sich vor allem die Frage, wie lange das dauert.

Die Kombination aus mechanisch gut gesicherten Fenstern und Türen kostet ihn Zeit. Alarmanlagen, die vielleicht noch in einem System mit Kameras und Bewegungsmeldern arbeiten, erhöhen den Druck noch mehr. Er will nicht erwischt werden. Also ist die Verknüpfung aus mechanischer und elektronischer Sicherung insgesamt sehr abschreckend.

Alarmanlagen können auch dann sehr hilfreich sein, wenn der Einbrecher bereits Erfolg hatte und in ihrem Haus ist, während Sie nach Hause kommen. Eine sehr beunruhigende Vorstellung mit ungewissem Ausgang. In diesem Fall würden Sie von der Alarmanlage gewarnt werden und könnten Hilfe rufen.

In Deutschland kommt es laut Statistiken alle zwei bis drei Minuten zu einem Einbruch. Bei ungefähr einem Drittel davon kommt es nicht zum Raub. Das bedeutet, sie werden abgebrochen und es kommt zum vorzeitigen Rückzug der Täter. Die beiden Hauptmotive dafür sind, dass sich die Sicherung eines Hauses als zu widerstandsfähig erweist und dass die Einbrecher entdeckt wurden.

Daran können Sie sehen, dass die Sicherheitsmaßnahmen, die man an einem Haus ergreift, durchaus Wirkung zeigen.

Einbrecher spähen die Häuser aus, bevor sie zur Tat schreiten. Ein auch nach außen offensichtlich gut geschütztes Haus mit einer Alarmanlage und vielleicht einer installierten Kamera kann auch dann bereits abschreckend sein.


Fazit

Alarmanlagen sind kein Ersatz für gute mechanische Sicherungen an Ihren Fenstern und Türen. Doch sie ist eine sinnvolle Ergänzung dieser Maßnahmen. Die Digitalisierung bietet hier viele neue Möglichkeiten. Vor allem die funkgesteuerten Alarmanlagen sind attraktiv, da sie sich über umfangreiche Modulprogramme sehr gut an die vorhandene Situation Ihres Heims anpassen lassen.

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