Arbeits- und Gesundheitsschutz in Handwerksbetrieben

Die Arbeitssicherheit ist ein komplexes Thema, egal wie groß oder klein ein Betrieb ist. Die Unternehmer müssen sich an Gesetze, technische Regeln, Verordnungen und an die spezifischen Vorschriften der Unfallverhütung halten. Die zuständige Berufsgenossenschaft erklärt die komplexen Anforderungen, die Arbeitgeber in einer individuellen Betriebsanweisung konkretisieren und ihre Mitarbeiter schulen. 

Was sind die Pflichten der Arbeitgeber?

In Bezug auf den Arbeitsschutz sind die Ämter der Bundesländer für die Vorschriften zuständig und die Bezirksregierungen für die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Bei einem Verstoß drohen empfindliche Bußgelder. Geschädigte Mitarbeiter können begründete Schadensersatzforderungen stellen, wenn der vorherrschende Arbeitsschutz mangelhaft ist. So weit sollte es kein Arbeitgeber kommen lassen, denn dadurch steigt das Risiko für alle Mitarbeiter, ihre physische sowie psychische Gesundheit. Nur ein motiviertes, gesundes und sicheres Team ist in der Lage, das Beste für den Betrieb zu geben.

Was sind geeignete Anweisungen für den Arbeitsschutz?

Die Verpflichtungen für jeden Arbeitgeber ergeben sich aus dem Arbeitsschutzgesetz Paragraph 4. Demnach verpflichtet sich jeder Unternehmer, den Beschäftigten geeignete Anweisungen zu erteilen. Unabhängig von der Branche und der Unternehmensgröße konkretisiert der Unternehmer die Betriebsanweisungen und Vorschriften, insbesondere wenn besondere Gefahren drohen. Das ist zum Beispiel im Umgang mit Gefahrenstoffen der Fall.

Aus den Anforderungen an die Betriebsanweisungen ergeben sich konkrete Themenfelder, die sich in Arbeitsbereiche, Gefahrstoffe, Gefahren für Umwelt und Mensch ebenso wie Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen, das Verhalten im Gefahrenfall, die erste Hilfe und die Entsorgung der Stoffe. Da fällt es nicht einfach als Unternehmer die Übersicht zu behalten.

Schritt für Schritt zum passenden Arbeits- und Gesundheitsschutz für den Betrieb

Die Anzahl der Vorschriften ist hoch, doch fehlt es an konkreten Anforderungen im Hinblick auf die Betriebsanweisungen. Die empfohlene Länge umfasst zwei DIN-A 4 Seiten, da längere Texte kaum zu Ende gelesen werden. Empfehlenswert ist eine Software gestützte Gestaltung, die der Forderung einer geeigneten Arbeitsanweisung nachkommt.

Hier lassen sich zum Beispiel feste Farben und genormte Piktogramme einbauen. So kennzeichnet ein blauer Rahmen eine Betriebsanweisung zu den Arbeitsmitteln, Orange steht für Gefahrenstoffe und Grün für biologisches Material. Mithilfe einer intuitiven Software ist es möglich, einen Text auf die Länge, die Verschachtelung der Sätze und ihre Verständlichkeit zu prüfen.

Mit der Software zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für Handwerker

Die Unternehmer stehen heute nicht mehr allein mit den Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Programme wie das RISK-Project unterstützen ihre Arbeit. Die Beurteilung der Gefährdung lässt sich mit dieser Software Schritt für Schritt abarbeiten, um daraus belastbare Maßnahmen zu dokumentieren.

Das Programm bietet eine leicht verständliche Software für die Betriebsanweisung und eine Lösung, die selbst von Arbeitsschützern entwickelt wurde. Zu der Standardausrüstung gehören das Gefahrenstoffmanagement, Gefährdungsbeurteilung ebenso wie Unterweisung, Betriebsanweisung und die Unternehmensverwaltung. Darüber hinaus lassen sich weitere Module wie E-Learning oder SERVO-Wartungs- und Prüfwesen integrieren, um die Mitarbeiter zu schulen und die Maßnahmen besser zu koordinieren.

Den Handwerkerbetrieb auf Spur bringen

Mit einer intuitiven Softwarelösung ist es möglich, das eigene Unternehmen auf Spur zu bringen und keine Risiken für den Arbeitsschutz der Mitarbeiter einzugehen. Auf diese Weise kommt Ordnung in die komplexen Anforderungen. Schließlich verpflichtet sich jeder Arbeitgeber ab eine Unternehmensgröße von einem Mitarbeiter zur Einhaltung der Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes Paragraph fünf. Die Gefährdungsbeurteilung nimmt nur wenige Augenblicke in Anspruch und erstellt dann Schritt für Schritt ein Konzept, das individuell zu ihrem Betrieb passt.

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