Asbestplatten – erkennen und entsorgen ohne Gefahr

Wissen wie ich Asbestplatten sicher erkennen kann

9.2

GESAMTBEWERTUNG

9.2/10

Positiv

  • 10 Gewebesäcke
  • Größe 700x1100 mm
  • Asbest Big Bag Entsorgungssack
  • DIN EN ISO 21898
  • Kennzeichnung für Asbestentsorgung

Negativ

  • keine Bekannt

Wie erkenne ich Asbestplatten?

Um Asbest richtig erkennen zu können, braucht man einige Anhaltspunkte. Auf dem ersten Blick ist Asbest nicht einfach zu identifizieren. In diesem Abschnitt zeigen wir aber auf, wie man problemlos Asbestplatten erkennen kann.

  • Baujahr: Asbest kommt seit 1900 zum Einsatz. Asbestfasern wurden in den 1970er Jahren verwendet. Bis zum Verbot im Jahr 1900 wurde Asbest in großem Umfang eingesetzt. Es besteht also ein großer Verdacht auf Asbest, wenn das Haus oder Dach zwischen 1900 und 1993 errichtet worden sind. Die Gefahr von Asbest ist sehr hoch, wenn bis Mitte der 1990er Jahre keine umfassende Sanierung durchgeführt werden konnte.
  • Verwendungszweck: Asbest ist feuerfest und hitzebeständig. Es wird somit verwendet, um Wärme zu isolieren und eine Brandschutzvorrichtung darzustellen. Findet man derartige Bauteile, so muss man von Asbest ausgehen.
  • Aussehen: Asbestplatten kennzeichnen sich durch ihre graue Farbe, ihre raue Oberfläche und den Fasern. Fasern erkannt man an den Bruchkanten. Doch selbst ein Fachmann ist nicht in der Lage Asbest gut zu erkennen. Es kann auch vorkommen, dass einige Asbeststoffe so verbaut sind, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Was benötige ich für die Entsorgung von Asbestplatten

Um Asbest richtig zu entsorgen, braucht man folgendes:

  • Auftragserteilung bei einem zertifizierten Unternehmen, welches die Entsorgung vornimmt
  • Schutzausrüstung, bestehend aus Ganzkörperanzug, Atemschutzmaske und Schutzhandschuhen
  • Zertifizierung des Spezialbetriebes
  • Big Bags für die fachgerechte Entsorgung

Wichtig ist, dass man einen spezialisierten Fachbetrieb den Auftrag für die Entsorgung erteilt. Der Fachbetrieb sollte über ein Zertifikat verfügen für die Spezialisierung auf die Entsorgung von Asbest. Der Fachbetrieb sollte zudem über spezialisiertes und staatlich geprüftes Personal verfügen. Des Weiteren muss das Personal die Entsorgung mit einer entsprechenden Schutzausrüstung vornehmen. Asbest wird in Big Bags gepackt und zu einer Deponie gebracht, wo das Material richtig entsorgt wird.

Video: Warum Asbest so gefährlich ist

Asbestplatten in Säcken entsorgen

Für die richtige Entsorgung von Asbest werden bestimmte Säcke verwendet, die man auch als „Big Bags“ bezeichnet. Es handelt sich hier nicht um gewöhnliche Säcke, sondern um Tüten, die in der Regel weitaus größer sind als normale Abfallsäcke. Wo also eine Rolle normale Abfalltüten um die 2 Euro kostet, kostet ein einziger Abfallsack für Asbest um die 5 bis 15 Euro. Asbestplatten müssen gemäß der Technischen Regel auch in diese spezifischen Säcke gefüllt werden.

Diese Säcke sind fest verschließbar und verhindern, dass Asbest ganz einfach in die Luft entweicht, um gesundheitliche Bedenken hervorzurufen. In der Regel besitzen diese Säcke auch Schlaufen, damit sie von mehreren Personen oder von einem Kran oder Gabelstapler transportiert werden können.

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Welche Säcke gibt es für große Asbestplatten

Bei den Entsorgungsmaßnahmen unterscheidet man zwischen verschiedenen Umfängen. Es gibt private Entsorgungen, die so klein sind, dass auch keine besonders großen Säcke verwendet werden müssen. Es gibt aber auch gewerbliche Entsorgungen. Hier muss so viel Asbest entsorgt werden, dass sehr große Säcke genutzt werden. Größere Säcke können ein Fassungsvermögen von 7 Kubikmeter umfassen oder über 2 Meter lang oder breit sein.

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Die Säcke verfügen über mehrere Schlaufen oder Bänder, damit mehrere Personen die Säcke transportieren oder bei Bedarf auf einen Gabelstapler befördern können. Die Säcke sind auch unter dem Namen „Big Bags“ bekannt und sollten mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet werden. Die Säcke werden auf speziellen Deponien entsorgt und kosten mehr als normale Abfalltüten.

Was muss ich bei der Entsorgung von Asbestplatten beachten

Sobald der Asbest in spezielle Tüten abgefüllt worden ist, wird er zu einer Sonderdeponie gebracht und dort entsorgt. Üblicherweise werden größere Mengen als Einwegpaletten abgegeben. Es kommt aber auch vor, dass einige Deponien nicht große Säcke annehmen können. Für private Entsorgungen dürfte dies aber kein Problem darstellen, weil die Mengen oftmals geringer sind.

Da asbesthaltige Produkte einer Überwachung bedürfen, ist ein Entsorgungsnachweis erforderlich. Privatpersonen brauchen ihn nicht, allerdings kann es nicht schaden sich einen Nachweis ausstellen zu lassen. Man ist besser abgesichert. Die Entsorgung bedarf spezieller Aufkleber für Asbest, die man in einem Baumarkt bekommt. Wird der Asbest gewerblich entsorgt, so ist eine Transportgenehmigung erforderlich.

Wo entsorge ich Asbestplatten

Asbestplatten werden üblicherweise zunächst in speziellen Behältern oder Säcken abgefüllt. Diese sind fest verschließbar und sorgen dafür, dass keine Fasern in die Luft dringen. Die Säcke werden dann auf eine spezielle Deponie gebracht, wo sie fachgerecht entsorgt werden.

Für das Abgeben der Säcke muss man ein wenig zahlen, weil es sich hier um Sonderabfall handelt. Dafür kann man aber sicher sein, dass der giftige Stoff richtig entsorgt wird und damit nichts mehr zu tun haben muss. Eine Transportgenehmigung wird für gewerbliche Entsorgungen erforderlich. Bei privaten Entsorgungen fällt keine Genehmigung an.

Bis wann wurden Asbestplatten verbaut

Asbest wurde in Deutschland in großen Mengen eingesetzt. Der Verbraucht von Asbest betrug im Jahr 1950 bis zum Jahr 1985 um die 4,4 Millionen Tonnen. Dieser Wert ist sehr beachtlich, zumal man heute gar nicht mehr über Asbest nachdenken will. Asbest wurde in der Vergangenheit verwendet, um unterschiedliche Baustoffe herzustellen.

Mit der Zeit hat man die Gefahren von Asbest erkannt und im Jahr 1993 ein absolutes Verbot gegen diesen so gefährlichen Stoff ausgerufen. Seit 1993 also darf Asbest nicht mehr genutzt werden. Auch wenn der Stoff seit 1993 nicht mehr verwendet werden darf, kann er in alten Gebäuden immer noch vorhanden sein. Es lohnt sich daher einen genaueren Blick auf die Struktur des Gebäudes zu werfen, um einer potentiellen Gefahr von Asbest auszuweichen.

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