Black Friday Angebot vom 20. – 30. November

Was steckt hinter dem Black Fryday

Wer kennt sie nicht, die „verkaufsoffenen Sonntage“, an denen das Shoppen auch in eigentlich geschlossenen Läden möglich war? Zusammen mit anderen verkaufszeitverlängernden Terminen wie dem „langen Donnerstag“ oder dem ebensolchen Samstag brachten sie zusätzlichen Schwung in den Einzelhandel. Dass die Kund*innen diese Zusatztermine gerne annahmen, liegt auf der Hand – immerhin mussten die Läden tendenziell deutlich eher schließen als heute.

Insofern überrascht es nicht, dass der „lange Donnerstag“ beziehungsweise der „lange Samstag“ heute keine wesentliche Rolle mehr spielen. Die Begeisterung für Sonder-Verkaufstage blieb jedoch davon ungebrochen. In der Konsequenz schauten sich diverse Einzelhändler*innen nach neuen Optionen um – und stießen dabei unter anderem auf den US-amerikanischen „Black Fryday“.

Moment ’mal – DER „Schwarze Freitag“ mögen sich nun einige Leute fragen. In der Tat ist der Begriff mehrfach besetzt. Die meisten denken nun wohl an den Crash der New Yorker Börse am 25.10.1929, der den Startpunkt der großen Weltwirtschaftskrise in den 1920er und 1930er Jahren darstellte. Schaut man nun jedoch genauer auf den Kalender, stellt man fest, dass der Crash in den USA einen Donnerstag traf, was den europäischen „Schwarzen Freitag“ in den USA zum „Black Thursday“ macht. Von daher ist das schon einmal nicht der Grund für die Namensbezeichnung.

Der genaue Hintergrund für den Begriff, der 1966 zum ersten Mal 1966 aufgezeichnet wurde, ist also unklar. Am beliebtesten sind jedoch die zwei folgenden Thesen:

  • Wenn sich an einem speziellen Angebotsfreitag richtig viele Menschen in den Shopping Malls und in den Einkaufsstraßen versammeln,
    bilden sie eine beachtliche schwarze Masse.
  • Die extremen Geschäfte an diesem Tag erlaubten es einer großen Zahl an Händler*innen, endlich auf einen grünen Zweig zu kommen und von den roten in die schwarzen Zahlen zu rutschen.

Aber unabhängig davon, welche Theorie nun (nicht) stimmt: Die Historie zeigt, dass  Polizist*innen in Philadelphia das erste Mal auf diesen Namen zurückgriffen. Der Grund: Es waren so viele Menschen für Einkäufe nach Thanksgiving unterwegs, dass es auf den Straßen und in der Innenstadt zu reichlich Stau, Chaos und Stress für die Polizist*innen kam. Ein echt „schwarzer Freitag“ in puncto Glück …

Glücklicherweise hat der Black Friday diese etwas negativere Aura aber inzwischen wieder verloren. Doch noch heute ist er einer der beliebtesten Tage im Jahr, um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Wobei man natürlich schauen muss, welche Schnäppchen ihrem Titel auch wirklich gerecht werden.

Welche Rabattaktionen gibt es bei Amazon?

Wenngleich Amazon nicht die Mutter des Black Fridays darstellt, hat die Shopping-Plattform ein gutes Auge für spezielle Sonderaktionen, an denen die Kasse noch deutlich stärker klingelt als an Standard-Verkaufstagen. Dazu zählen unter anderem

  • Ausgesuchte Angebote für genau diesen Tag,
  • Deals und Coupons,
  • Blitzangebote nach dem „Solange-der-Vorrat-reicht“-Prinzip und
  • Extra-App-Alarme, die dafür sorgen, dass man bei einer neuen Verkaufsaktion benachrichtigt wird.

Und damit sich Amazon auch wirklich von anderen Händler*innen unterscheiden lässt, gibt es eine eigene Website (www.blackfridaysale.de), die exklusiv unternehmenseigene Rabatt- wie Verkaufsaktionen in den Fokus stellt.

Ist Black Friday wirklich günstiger?

Zugegeben, bei dieser Mutter handelt es sich um eine der Mütter aller Fragen rund um den Black Fryday. In der Tat muss sich diese Frage – wie es häufig der Fall ist – mit Jein beantworten lassen.

Das liegt daran, dass eine Vielzahl an Produkten aufgrund von anderen speziellen Sonderangebotsanktionen noch einmal günstiger ist. Zudem bieten manche Händler*innen tagesaktuell unglaubliche Sonderangebote eher zum regulären Preis an, weil die Waren ansonsten tendenziell überteuert sind. Und last but not least kaufen diverse Kund*innen durch die vermeintliche Rabatt-Idee Dinge, über die sie ansonsten eigentlich gar nicht nachgedacht hätten.

Kurz gesagt: Augen auf beim Schnäppchenkauf, ob man sich nicht doch in gewisser Weise selbst reinlegt. Insofern sollte man nicht auf einen Preisvergleich über einen längeren Zeitraum verzichten.

Nichtsdestotrotz sind einige Produkte zum Black Friday hin tatsächlich recht günstig. Stellt man dies fest und ist der Schnäppchen-Tag in relativer zeitlicher Nähe, kann es sich aber durchaus lohnen, mit dem Kauf noch bis zu diesem Datum zu warten.

Wann ist in Deutschland Black Friday?

Den genauen Termin für den Black Friday kann man sowohl der Website www.blackfriday.de als auch www.blackfridaysale.de entnehmen. An beiden Stellen findet man einen Countdown, der sekundengenau die noch fehlende Zeit bis zum Startzeitpunkt angibt. 2021 findet der Black Friday beispielsweise am 25.11. statt. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass der Rabatt-Tag inzwischen oft nicht mehr auf exakt 24 Stunden beschränkt ist. Was daran liegt, dass manche Anbieter*innen oft fast eine ganze Woche lang besondere Angebote in petto haben.

Wie viel Rabatt an Black Friday?

Zum Leidwesen vieler Kund*innen lässt sich nicht ohne Weiteres festhalten, wie groß die Rabatte auf welche Produkte bei welchen Händler*innen ausfallen. Als Richtwerte dienen meistens 25 bis 40 %, wobei einige Händler*innen bei den Angeboten auch auf bis zu 70 % Ermäßigung gehen.

Ein Rabatt-Wert, der durchaus einige Menschen skeptisch macht, ob es sich dabei wirklich noch um faire Preise handelt. Auf diese Skepsis reagieren denn auch inzwischen einige Einzelhändler*innen mit einem Gegenentwurf und bieten am „Schwarzen Freitag“ keine extra Sonderangebote an.

Wie lange dauert der Black Friday?

Wie bereits angedeutet, besitzt der schwarze Freitag“ vom Prinzip her auch nur 24 Stunden, die aber gerne auf mehrere Tage wie den Donnerstag oder sogar auf eine komplette Woche ausgebaut werden.

Zusätzlich gewinnt auch der „Cyber Monday“ als Ergänzung zum Black Friday immer mehr an Beliebtheit dazu. Das zeigt sich unter anderem daran, dass es inzwischen nicht mehr (nur) Online-Händler*innen sind, sondern verstärkt Einzelhändler*innen mit Ladengeschäft sind, die mitmachen.

Wann werden Black Friday Angebote veröffentlicht?

Wer seine Waren ganzjährlich zu möglichst guten Kursen verkaufen möchte? Der hält sich in Bezug auf richtig lukrative Sonderangebote mit schnellen Informationen natürlich ein wenig zurück, ganz logisch.

Dadurch dürfte es wohl kaum überraschen, dass auch Amazon seine Optionen erst kurz vor dem eigentlichen Startzeitpunkt, teilweise auch erst im Verlauf des eigentlichen Black Frydas selbst, bekannt gibt. „Unkonkret“ heißt hierbei das Zauberwort, mit dem die Anbieter*innen ihre Kund*innen anlocken und sich selbst glücklich machen wollen.

Zu viele zu frühe Informationen könnten sich schließlich als geschäftsschädigend erweisen. Im Gegenzug nutzen viele Händler*innen aber auch gerne Slogans à la „Black Friday ist heute“, wenn sie andere Rabattaktionen an den Start gehen lassen.

Wann sind Black Friday Wochen?

Traditionell handelt es sich bei der US-amerikanischen Black-Friday-Variante um den Freitag nach Thanksgiving, was immer auf einen Brückentag fällt. So betrachtet also keine schlechte Idee, den Brückentag fürs Shoppen zu nutzen.

Außerdem: Wenn man schon einmal in der richtigen Einkaufsstimmung ist und Blut geleckt hat, warum nicht noch ein bisschen länger virtuell oder real durch die Läden bummeln und zusätzliche Angebote einsacken? Eben, haben sich auch diverse Anbieter*innen gedacht und gleich die „Black Friday Weeks“ von Montag über Thanksgiving bis hin zum Wochenende eingerichtet.

Was übrigens auch für die Cyber-Monday-Woche gilt, die ebenfalls immer populärer wird und es zunehmend mit dem Black Friday aufnehmen kann. Wobei klar ist, dass die Leute sich nicht tendenziell für nur einen der beiden Shopping-Hot-Spot-Tage entscheiden, sondern an beiden zugreifen …

Was wird an Black Friday reduziert?

Traditionell gibt es keine feste Verpflichtung, welche Artikel günstiger sein dürfen und welche nicht unter die Reduzierungen fallen. Es gibt jedoch – über einen längeren Zeitraum betrachtet – einige Produktgruppen, die tendenziell eher zu den Schnäppchen zählen:

  • Beauty- und Pflegeprodukte wie Parfum oder Kosmetik,
  • (Sport- und Freizeit-) Kleidung,
  • Medien (Bücher, Streaming- oder Download-Film- und -Musik-angebote, DVDs sowie Blue-Rays),
  • Technik diverser Arten (Smartphones, Tablets, Notebooks, Computer, Kameras, Hifi und alles an notwendiger Software und Zubehör)
  • Spiele sowie
  • Dekoration und Möbel.

Darüber hinaus werden weitere Artikel angeboten, die durchaus auch in anderen Kategorien beheimatet sind. Interessanterweise sind das jedoch vergleichsweise selten(st) Produkte aus den Kategorien Garten, Haushalt, Heimwerken oder Hobby und DIY.

Wie finde ich die besten Black Fryday Angebote?

Wer herausfinden möchte, welche Black Friday Angebote sich wirklich lohnen, greift am besten auf die drei folgenden Tricks zurück:

  1. Überprüfen, welche Anbieter*innen in den Vorjahren bereits am Black Friday teilgenommen haben. Schließlich sagt man nicht umsonst „Einmal ist kein Mal“. Womit diese Taktik auf jeden Fall schon einmal einen Versuch wert sein dürfte.
  2. Sich (online) informieren, welche Unternehmen am Black Friday Angebote planen. Aufschlussreich sind dabei sowohl die firmeneigenen Websites als auch die Ladenlokale (sofern vorhanden). Dort liegen häufig Flyer und Rabattgutscheine aus, die sich mit ihren Codes auf den Black Fryday beziehen.
  3. Etwas bei jemandem kaufen, die / der am Black Friday teilnimmt und sich dort auf die Newsletter-Liste o.ä. setzen lassen. Auch in diesem Fall kommen entsprechende Black-Friday-Informationen frei Haus – und abmelden kann man sich oft jederzeit wieder.

Fazit: Was an Black Friday kaufen?

Obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, ist es keine ausgemachte Sache, am Black Friday objektive Schnäppchen zu ergattern. Das hat unterschiedliche Ursachen. Zum Einen machen unterbreiten diverse Händler*innen auch zu anderen Zeitpunkten Sonderangebote, die es mit den Black-Friday-Reduzierungen durchaus aufnehmen können. Zum anderen kaufen viele Leute zu diesem Termin mehr als sie eigentlich benötigen – und entsorgen die Produkte dann früher oder später doch ungenutzt wieder. Schade um das Geld und die Rohstoffe.

Aber natürlich kann man es mit ein bisschen überlegen auch geschickter anstellen. Dafür ist allerdings wichtig, einen grundsätzlichen Überblick über die Preise für bestimmte Produkte zu haben und nicht zu früh zuzuschlagen. Insbesondere technische Produkte und hochwertigere Outfits sind am Black Friday oft vergleichsweise günstig.

Bei ihnen lohnt es sich zudem, sich einige konkrete Produkte auszusuchen und einen Vergleich zu Preisen eines anderen Zeitpunktes zu ziehen. Das setzt jedoch voraus, dass man nicht spontan eher zugreift, sondern wirklich den Black Friday abwartet. Eine Vorgehensweise, die sich auf für den Kauf ganz konkreter Geburtstagswünsche anbietet, wenn die beschenkte Person ihre Päckchen in etwa in der Zeit nach dem Black Friday in Empfang nehmen möchte. Wobei ein gewisser Rahmen bei der Produktwahl natürlich von Vorteil ist.

Und, last but not least: Oft senken Händler*innen die Preise für eh schon reduzierte Ware noch einmal zusätzlich. Im November Sommerkleidung einzukaufen, klingt zwar im ersten Moment etwas ungewöhnlich – kann im Hinblick auf das Portemonnaie jedoch ein echter Clou sein … Also: Immer schön die Augen auf halten und gründlich rechnen. Dann lohnt sich der Black-Friday-Einkauf auch!

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