Brandmelder

Brandmelder sind lebensrettend!

Leider ist auch heute die Gefahr von Wohnungsbränden und entstehenden Feuern immer noch groß. Die täglichen Meldungen in den Medien beweisen dies deutlich und in diesem Zusammenhang wird auch immer auf die Verwendung von Rauchmeldern verwiesen. Diese nachweisbar lebensrettenden Geräte können im Falle eines Brandes verhindern, dass Menschen zu Schaden kommen, sie alarmieren frühzeitig durch ihre Technik auf weisen so auf die Gefahr hin.

In diesen unscheinbaren, kleinen runden Plastikdosen vermutet man zunächst nichts Besonderes, so manchen Verbraucher stört sogar die Optik an seiner Zimmerdecke. Betrachtet man sich jedoch den Inhalt und die Technik im Inneren eines Brandmelders, erkennt man den großen Nutzen, der von dem simplen Mechanismus ausgeht.

Klein, einfach und sehr wirkungsvoll

Ein Rauchmelder, der auch Brandmelder genannt wird, kann in unterschiedlichen Ausführungen gekauft werden. Meistens sind die Geräte klein und rund und haben den Umfang einer Kaffeetasse. Die Industrie versucht, dem Verbraucher die Verwendung eines Rauchmelder mit anderen Modellen schmackhaft zu machen und produziert auch Designer Brandmelder oder Modelle in ansprechender äußerer Optik. Im Inneren arbeiten aber alle gleich. Ein eingebauter Lichtsensor sendet in kurzen Abständen einen Lichtstrahl aus.

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Dieser trifft jedoch nicht den leicht versetzt gegenüberliegenden Empfänger, sondern erst, wenn Rauchpartikel die Streuung dieses Lichtstrahls verbreitern. Dadurch trifft der Lichtstrahl nun den Empfänger, welcher den Alarm im Rauchmelder auslöst und sich mit einem grellen Ton bemerkbar macht. Eine eingelegte Batterie sorgt dafür, dass der Lichtstrahl gesendet werden kann. Hat die Batterie nicht mehr genügend Leistung, wird durch einen anderen Alarmton darauf hingewiesen.

Hätte man einen solchen Brandmelder schon früher gehabt, wären schon viele Unglücke vermeidbar gewesen. Zwar wurde schon durch die Feuerordnung im Jahre 1334 in Göttingen der Grundstein für die Feuerwehr gelegt, aber bereits viel früher war es üblich, Sklaven die Aufgabe von Brandwachen zu übertragen.

Schon im Berlin des 15. Jahrhunderts gab es Brandmeldersysteme, die dem heutigen etwas ähnlich sind. Aber damals wurden unterirdische Kabel verlegt, die ein bestimmtes Netz von Brandmeldern miteinander verbunden haben. Der angeschlossene Rauchmelder musste von Hand betätigt werden, erfüllte dann aber dennoch eine gewisse Schutzfunktion. Diese wäre aber in die heutige Zeit eher durch die Sirenen übertragbar.

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Gesetzliche Pflichten für Brandmelder

Seit 2006 ist man schon in einigen Bundesländern dazu übergegangen, eine Rauchmelderpflicht zu bestimmen. Als erstes Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern sich dazu entschlossen, per Gesetz – und zwar in der Landesbauordnung – die Anbringung von Rauchmeldern vorzuschreiben. Auch in Sachsen ist es ein Thema für Eigentümer um seine Mieter nicht nur in Neubauten zu schützen.

In diesem Teil des Gesetzes ist unter § 48 zu lesen, dass: in Wohnungen Schlafräume, Kinderzimmer, Flure und Rettungswege von Aufenthaltsräumen mit einem Rauchmelder bestückt werden sollen. Im Laufe der folgenden Jahre haben auch weitere Bundesländer diese Pflicht im Gesetz verankert, Nordrhein-Westfalen soll in diesem Jahr dabei sein.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Das Innenleben dieses kleinen Gerätes ist ebenso simpel, wie wirkungsvoll. Im Falle eines Brandes ist der Brandmelder, wie er auch genannt wird, aber in der Lage, die Menschen frühzeitig zu alarmieren. Es gibt heute bereits viele verschiedene Arten von Rauchmeldern, die im Prinzip alle nach dem gleichen System arbeiten. Zwar können sie von einem Hersteller zum anderen anders aussehen, jedoch sieht man das gleiche Bild, wenn man die Abdeckung entfernt.

Im Inneren des Brandmelders sind die so genannten Rauchkammern zu finden. Diese sorgen durch ihre besondere Form dafür, dass keine Insekten hineinkriechen können, und einen Fehlalarm auslösen würden. Durch die so genannten Kaskaden kann im Brandfall der Rauch einströmen und den Rauchmelder auslösen. Dann ertönt bekanntlich ein sehr greller Ton, der bei einer normal großen Wohnung überall zu hören ist. Als ein weiteres wichtiges Element ist die Leuchtdiode im Rauchmelder anzusehen.

Sie sendet in regelmäßigen, sehr kurzen Abständen einen Lichtstrahl aus. Der gegenüberliegende Empfänger wurde jedoch versetzt angebracht, sodass dieser Lichtstrahl in nicht treffen kann. Kommt es aber zu einer Rauchentwicklung, wird der Lichtstrahl breiter gestreut und kann so auf den Empfänger treffen. Dieses Prinzip kennen die meisten Menschen vom Lichtkegel, der bei Nebel viel breiter ist. Der Alarm wird ausgelöst und der Rauchmelder hat seinen Sinn erfüllt.

Um die Betriebsbereitschaft von einem Melder zu gewährleisten ist die Wartung sehr wichtig. Hierfür gibt es Unternehmen die den Test am Melder durchführen. Hier wird mit einem Testspray Rauch simuliert und die Anzeige am Melder kontrolliert.

Weitere Formen eines Rauchmelders

Auch die Sonderformen eines Brandmelders arbeiten nach diesem Prinzip. Es gibt heute auch Brandrmelder, die gleichzeitig als Gasmelder fungieren. Damit ist man besonders in Wohnungen oder Häusern mit Gasheizung geschützt und wird in diesem Fall vor unbemerkt austretendem Gas gewarnt. Diese Melder sind auch in Wohnwagen mit Gasherd sinnvoll. Funkvernetzte Brandmelder sind eine gute Lösung, wenn die Räume weitläufig auseinanderliegen, ein Büro oder eine Praxis im Haus ebenfalls überwacht werden oder der Rauchmelder auch im Nebengebäude installiert werden soll.

Diese sind dann alle miteinander über Funk verbunden und schlagen kollektiv Alarm, wenn es in irgendeinem Raum zu brennen beginnt. So ist man auch dort gewarnt, wo man den Rauchmelder selbst nicht hören kann. Auch die Anbringung von Rauchmeldern, die ihren Alarm zusätzlich an eine Zentrale oder an einen zentralen Empfänger weitergeben.

Rauchmelder

Der Rauchmelder für Gartenhaus und Campingwagen

Auch hier kann es sinnvoll sein, einen Brandmelder zu installieren. Auf jeden Fall für die Zeit, in der man im Campingwagen oder im Wohnmobil wohnt, ist er angebracht. Über Winter und in längeren Ruhephasen muss man entscheiden, ob der eventuelle Alarm auch gehört wird, was auf einem Campingplatz im Winter nicht unbedingt der Fall sein muss. Das eigene Gartenhaus kann aber mit einem funkvernetzten oder einem normalen Rauchmelder gesichert werden.

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