Den perfekten Zaun für Haus und Garten finden

Haus und Garten sind nicht vollkommen, wenn nicht auch der perfekte Zaun beide schützt und absichert. Viele Garten- und Hausbesitzer möchten ihr Eigentum nicht nur vor unbefugtem Zutritt schützen. Oft soll der Zaun auch gleich als Sichtschutz dienen. Für die Auswahl des richtigen Zauns, spielen nicht nur die örtlichen Gegebenheiten eine wichtige Rolle – auch der Zaun muss einigen Kriterien entsprechen, damit er in die engere Wahl kommt.

Ein Zaun sollte zuallererst natürlich immer optisch zum Grundstück passen und nach dem Geschmack der Besitzer sein. Und natürlich muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Außerdem muss der Zaun stabil sein und sich möglichst durch eine lange Lebensdauer auszeichnen. Ein weiterer Punkt ist auch die Wartung des Zauns. Niemand möchte sich mit regelmäßigen Wartungsarbeiten am Zaun herumquälen, wenn es auch ohne geht. Eine Zaunart, die alle genannten Kriterien erfüllt ist der moderne Betonzaun.

Der zeitlose und moderne Betonzaun

Wer auf der Suche nach einem voll geschlossenen Zaun ist und sich effektiven Sichtschutz wünscht, sollte sich auf jeden Fall einmal den Betonzaun ansehen. Ein Betonzaun setzt sich aus mehreren Motivplatten, die übereinander gesteckt werden zusammen. Die Platten werden auf beiden Seiten von je einem speziell für diese Last gefertigtem Betonpfosten gehalten.

Die Höhe des Zauns kann, je nach Anzahl der Motivplatten individuell bestimmt werden. Nach der Montage entsteht ein komplett geschlossener Zaun, der perfekt als Sichtschutz dient. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Betonzaun auch vor Wind und Lärm schützt. Soll ein Garten oder Grundstück nicht nur vor neugierigen Blicken und unbefugtem Zutritt geschützt werden, dann ist der Betonzaun die richtige Wahl.

Der langlebige und wartungsarme Betonzaun

Ein Betonzaun besteht aus einem speziellen Beton, der durch seine sehr guten physikalischen Eigenschaften für den Außeneinsatz optimiert ist. Ein Zaun aus Beton ist äußerst stabil, zeichnet sich durch einen hohen Verschleißwiderstand aus und hält verschiedenen Witterungseinflüssen stand. Aufgrund all dieser positiven Eigenschaften gehört der Betonzaun zu den langlebigen und wartungsarmen Zaunarten.

Die Oberfläche der Betonelemente lässt sich – je nach Einsatz und Anwendungsgebiet – zusätzlich mit Acryllack oder -farbe schützen. Auf Wunsch ist es auch möglich, einen Graffitischutz aufzubringen.

Individuelle Gestaltung des Betonzauns für jeden Einsatzzweck

Ein Betonzaun besteht aus einzelnen Motivplatten und den entsprechenden Betonpfosten. Die Motivplatten sind ein- oder beidseitig entweder komplett glatt oder mit verschiedenen Motiven versehen. Aufgrund einer großen Auswahl an unterschiedlichen Motiven ist für jeden Geschmack etwas dabei. So kann zum Beispiel ein Motiv entweder nur zur Garten- oder Straßenseite hin ausgewählt werden.

Es könnte aber auch nur jedes zweite Zaunelement mit einem Motiv versehen sein, was zu einer ansprechenden und symmetrischen Musterung führt. Die durchdachte Kombination der Motivplatten lässt so unzählige Designmöglichkeiten zu. Die ursprüngliche und natürliche graue Farbe des Betonzauns, kann nach der Montage auf Wunsch mit spezieller Acrylfarbe angestrichen werden.

Auch die Form des Zauns kann im oberen Bereich individuell ausgewählt werden. Entweder schließt der Zaun klassisch gerade oder in der Form eines Bogens ab. Als Schutz und um die Zaunanlage gesamt abzurunden, können Beton-Pfostenkappen auf den Betonpfosten angebracht werden.

Die Montage des Betonzauns

Mit den richtigen Werkzeugen und genügend Informationen, lässt sich ein Betonzaun schnell und unkompliziert und auch ohne Hilfe aufstellen. Im ersten Schritt sollten dafür alle nötigen Gegebenheiten, die das Grundstück mitbringt, abgeklärt werden. Nachdem alle Maße genommen sind, wird der Zaun inklusive allem benötigten Zubehör bestellt.

Ist die Lieferung eingetroffen, kann mit der Montage begonnen werden. Für eine einfachere Handhabung und eine zweite Meinung, sollte ein Betonzaun immer mindestens zu zweit montiert werden. Zuerst wird eine Richtschnur dort gespannt, wo später der Betonzaun aufgestellt wird. Damit am Ende alles gerade wird, sollte die Richtschnur mit einer Wasserwaage entsprechend ausgerichtet sein.

Im nächsten Schritt werden nun die Pfosteneinlässe markiert und anschließend die Fundamentlöcher ausgehoben. Nun können die Betonpfosten flucht-, lot- und höhengerecht einbetoniert werden. Die Betonplatten können anschließend fachgerecht montiert und vorher bei Bedarf noch gekürzt werden. Nach allen diesen Arbeitsschritten ist der Betonzaun schon fast fertiggestellt.

Es ist nun an der Zeit, noch einmal alles zu überprüfen, ggf. Ausbesserungen vorzunehmen und die Fugen mithilfe von Fugenmörtel zu verfüllen und anschließend zu glätten. Sobald die Fugenmasse ausgetrocknet ist, kann der Betonzaun nach Wunsch und Geschmack mit einer Acrylfarbe angestrichen werden.

Der Betonzaun als Teilabgrenzung oder Highlight

Ein Betonzaun muss nicht ausschließlich als komplette Umzäunung genutzt werden. Mit einzelnen Elementen lassen sich tolle Akzente oder optische Highlights erzielen. So kann ein Zaunelement mit den passenden Motivplatten zum Beispiel eine besondere Bepflanzung optisch aufwerten und hervorheben. Denkbar ist aber auch eine Teilabgrenzung als Sichtschutz im Poolbereich oder um Sitz- und Grillplätze abzuschirmen.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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