Der Swimmingpool, ein Badespaß für den Urlaub ganz zu Hause!

Im Gegensatz zu einem Schwimmteich, der mit Sicherheit eine ganz eigene Faszination für jeden Garten- und Eigenheimbesitzer ausübt, ist ein Swimmingpool ein Badespaß mit ganz anderen Vorzügen und Qualitäten. Hier geht es gar nicht so sehr um die Wasserqualität, welche in einem Schwimmteich scheinbar natürlicher scheint, nein, hier geht es um das reine Badevergnügen, welches beide Wasservorrichtungen zu aller Zufriedenheit erfüllen sollten. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, welche den Schwimmteich sozusagen in ein stehendes Gewässer verwandeln und einen Swimmingpool in eine hochmoderne Schwimmanlage für zu Hause.


Dabei überschneidet sich die Grenze beider Wasserreservoire zunehmend, da ein Schwimmteich zum einen gänzlich ohne Technik angelegt werden kann, aber auch mit Technik. Selbst der Aufbau ist beim Swimmingpool und Schwimmteich oftmals sehr ähnlich gestaltet, sodass sich der Grundstücksbesitzer zwischen einer Vielzahl an Grundgerüsten und Fertigelementen entscheiden kann.

Der große Unterschied zwischen einem Pool und Teich ist letztendlich die Pflege und die Wasserzusammensetzung selbst. Für die Reinigung eines Pools kann zum Beispiel ein Roboter, wie der Dolphin Poolroboter verwendet werden, wohingegen der Teich sich auf natürliche Weise reinigt oder durch zusätzliche Filtertechnik.

Die vielfältigen Designs und Ausbaumöglichkeiten eines Swimmingpools!

Swimmingpools werden grundsätzlich in zwei verschiedene Bautypen eingeteilt. Der sogenannte Skimmerpool verfügt über einen Schmutzfänger, den Skimmer, welcher das Poolwasser ansaugt, um es dann in eine Filteranlage zu leiten. Nach der Reinigung des Wassers wird dieses dem Badewasser durch Düsen wieder zugeleitet.

Im Gegensatz zu einem Skimmerpool arbeitet ein Überlaufpool mit einer Überlaufrinne an der Beckenkante, um über einen Laubabscheider zunächst grobe Schmutzpartikel, wie Laub und andere Schwebeteilchen zu entfernen. Danach fließt das Wasser zu einem Ausgleichstank und wird von einer Filterpumpe angesaugt, wo es nochmals gereinigt wird. Das saubere Wasser wird danach wieder über Düsen rückgeleitet.

Neben diesen beiden grundsätzlichen Bauarten unterscheidet sich das Badevergnügen aufgrund seiner Form sowie Materialzusammensetzung oftmals stark. Fliesen, welche vor einigen Jahren nahezu ausschließlich für Swimmingpools verwendet wurden, sind durch Materialien wie zum Beispiel Glasfaser (Glasfaserverstärkte Kunststoffpools, GFK), Keramik, Naturstein, Edelstahl und Folien ersetzt worden. Dem Hobby und Do-it-yourself Heimwerker werden somit verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten offeriert, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile besitzen.

Die Reinigung eines Swimmingpools!

Steht der Pool erst einmal, sollte die erste Frage der neuen Poolbesitzer sein: Wie reinige ich das Badewasser? Da das Poolwasser neben den äußeren Bedingungen, wenn sie nicht durch eine Plane oder ein Schiebedach und dergleichen reduziert werden, steten umweltbezogenen Verschmutzungen ausgeliefert ist, muss das Wasser zunächst mechanisch gereinigt werden. Eine Filteranlage sowie der zuvor genannte Reinigungsroboter zählen zu diesen mechanischen Wasserreinigern. Der Reinigungsroboter hat zudem den Vorteil, sich an den Wänden entlang zu saugen und selbst festsitzenden Schmutz (Algen etc.) zu entfernen.

Da der Mensch aufgrund der Berührung mit dem Badewasser sowohl Hauttalg, Schweiß aber auch Chemikalienreste (Hautcremes, Kosmetika) verliert, ist eine chemische Wasseraufbereitung unumgänglich. Hierzu zählt die pH-Wert-Regulierung des Wassers sowie die Desinfektion und Algenverhütung. Da Poolwasser des Öfteren zu Trübungen neigt, welche von Schmutzpartikeln ausgelöst werden, ist es ebenfalls üblich, das Wasser mit einem Flockungsmittel wieder kristallklar zu machen.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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