Dispersionsfarbe sprühen – ein Ratgeber mit Anleitung

Wagner Wandfarben-Sprühsystem WallPerfect W 665

Wagner Wandfarben-Sprühsystem WallPerfect W 665
8.6

GESAMTBEWERTUNG

9/10

Positiv

  • Luftschlauch (3,5 m)
  • Click & Paint Technology
  • Basisgerät in neuem Design
  • Wagner Wandfarben-Sprühsystem
  • WallPerfect W 665

Negativ

  • keine bekannt

Dispersionsfarben gehören heute zum Gestalten zu den am häufigsten verwendeten Wandfarben, wenn es um die Gestaltung von Innenräumen geht. Durchaus kann diese Farbe aber ebenso bei einem Außenanstrich zum Einsatz kommen. So besteht diese spezielle Farbe aus Wasser, einem Bindemitteln, sowie aus Farbpigmenten. Wobei die Farbpigmente und das Wasser sich nicht einander lösen lassen.

Erst das enthaltende Bindemittel sorgt dafür, dass diese beiden Komponenten sich nahezu ohne sichtbare Trennung miteinander mischen. Wird die Dispersionsfarbe dann an die Wand gebracht, verdunstet das Wasser und lediglich eine Farbschicht aus eingefärbtem Bindemittel bleibt zurück. Durchaus gibt auf dem Markt verschiedener solcher Dispersionsfarben. Wobei sich die Unterschiede in der Zusammensetzung finden.

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  • Nassabrieb Klasse 3, entspricht waschbeständig nach DIN 53778

Wird einen Mischung aus mindestens zwei verschiedenen Stoffen hergestellt und es kommt zu einer chemischen Verbindung, nennt der Experte dieses Dispersion. Wobei im Handel stets zwischen Naturharzdispersions- und kunstharzdispersionsfarben unterschieden wird.

Sowohl als Wandfarbe in Wohnräumen, sowie Küchen und Badezimmern, als auch in spezieller Norm für den Außenbereich kann die Dispersionsfarbe eingesetzt werden. Fast jeder Untergrund, wie Putz, Gipskarton, Zementfaserplatten, Raufaser-, wie Prägetapeten können mit dieser Farbe gestrichen werden. Waschfeste Dispersionsfarben eignen sich zudem besonders gut für Wohnräume.

Dispersionsfarbe sprühen – Wie funktioniert diese Methode?

Inzwischen finden sich verschiedene Methoden, um die Dispersionsfarbe an die Wand zu bringen. Die klassische Variante ist nach wie vor, die Arbeit mit Pinsel oder Farbrolle. Wobei ebenso Schwamm-, wie Wischtechniken gerne zum Einsatz kommen. Seit einiger Zeit setzt sich aber noch eine weitere Arbeitstechnik durch, so dass wir beim Thema, Dispersionsfarbe sprühen, angelangt wären.

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Mit Hilfe unterschiedlicher Hilfsmittel wird hier die Dispersionsfarbe an die Wand oder auch Decke gesprüht. Wird dieses Verfahren korrekt angewendet, kann auch hier ein perfektes Resultat erzielt werden. Wobei aber hier zahlreiche Fehlerquellen auf der Lauer liegen.

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Mit dem Spritzgerät für Farben von Wagner kann auch Farbe auf Holz gesprüht werden. Mit dem Farbsprühgerät kann fast jedes Objekt farblich gestaltet werden. Möbel und auch anderen Gegenstände der Einrichtung können auch schnell und einfach umgestaltet werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie von oben nach unten arbeiten um Ihr Projekt perfekt zur vollendung zu bringen. Wir haben bei einem Test im Mai das Wagner Farbprühgerät gehabt. Hier kann maman das Ergenis ansehen und am besten die Objekte gestalten.

Wird die Dispersionsfarbe gesprüht anstatt diese zu streichen, ist der Zeit-, wie Arbeitsaufwand weitaus geringer. Ecken, sowie Kanten lassen sich leichter erreichen und können somit einfacher mit Farbe versehen werden. Wobei moderne Sprühgräte weitaus weniger Dispersionsfarbe benötigen, um ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen, als wenn hier der Pinsel zum Einsatz kommen würde. Auch großflächige Decken sind mit dieser Methode im Nu mit Farbe versehen.

Zu den bekanntesten Methoden zählt hier im Übrigen die Airbrush-Methode. In diesem Fall wird die Dispersionsfarbe entweder mit einer handlichen Sprühpistole oder mit einem leistungsstarken Hochdruckgerät an die Wand gesprüht. Mittels Druckluft wird die Farbe hier zerstäubt und als feiner Nebel an die Wände gebracht.

Wobei auch das sogenannte Airless-Verfahren gerne genutzt wird. Häufig wird hier die Farbe durch einen mit Brennstoff betriebenen oder elektrischen Motor verdichtet. Der Vorteil, diese Methode benötigt äußerst wenig Dispersionsfarbe und erzielt dennoch ein perfektes Farbergebnis.

Wie erfolgt, dass Dispersionsfarbe entfernen richtig?

Bevor Sie sich mit dem Thema, Dispersionsfarbe entfernen, befassen, gilt es zu überlegen, ob diese mühselige Arbeit tatsächlich ein Muss ist, denn wenn die Wände glatt und die Farbe fest ist, ist es durchaus möglich hier über den Anstrich einfach drüber zu tapezieren.

Ist es zwingend erforderlich den alten Anstrich zu entfernen, können rohe Kräfte, Dampf und Wasser eventuell etwas helfen. Wobei dies von der Zusammensetzung der Dispersionsfarbe abhängt. Handelt es sich also um eine Kunstharzdispersion, welche auf eine Tapete gebracht wurde, kann es hilfreich sein diese vorab mit Wasser und Tapetenlöser einzuweichen.

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Befindet sich die Dispersionsfarbe hingegen direkt auf dem Putz, kann es sich lohnen auf einen Druckmeißel zu setzen. Gerade, wenn die Farbe schon lange auf diesem Untergrund haftet, gilt es dieses Werkzeug zur Hand zu nehmen. Wurde die Dispersionsfarbe zudem auf einer Kalkfarbe aufgetragen, kann die Entfernung richtig mühselig werden und jede Menge Zeit beanspruchen, denn hier haftet die Farbe besonders gut.

Des Weiteren gibt es aber noch spezielle Werkzeuge, um die Entfernung von Dispersionsfarben vornehmen zu können. Mit Hilfe eines sogenannten Dispersionsfarbe-Abbeizers lässt sich diese Farbe ebenfalls entfernen, allerdings stinkt diese Arbeit dann zum Himmel.

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Wobei hier Chemikalien zum Einsatz kommen, die nicht nur der Umwelt schaden, sondern ebenso der eigenen Gesundheit, so dass dieses Werkzeug besser als letzte Lösung dienen sollte.

Sind Dispersionsfarben atmungsaktiv?

[ad#ad-2]Dispersionsfarben sind sehr strapazierfähig, weshalb diese gerne in Küchen, Badezimmern, Hausfluren, wie Kinderzimmern eingesetzt werden. Sogar in Großküchen, aber auch Krankenhäusern werden Wände, wie Decken allzu gerne mit dieser speziellen Farbe versehen. Wobei die Dispersionsfarbe aber wasserundurchlässig und wenig oder gar nicht atmungsaktiv ist.

Räume die somit mit dieser Farbe versehen wurden, müssen stets gut durchgelüftet werden, damit es zu keiner Schimmelbildung kommen kann. Die Frage, ob Dispersionsfarbe atmungsaktiv ist, haben wir Ihnen somit beantwortet, denn ein „Atmen“ der Wände ist durch diesen speziellen Anstrich fast gänzlich ausgeschlossen, denn hier kommt es kaum zu einer Luftzirkulation.

Dispersionsfarben entsorgen – Wohin mit den leeren Farbeimern und Farbresten?

Sind die Farbeimer gänzlich geleert und es finden sich keine Dispersionsfarbenreste mehr in diesem, kann das Behältnis ohne weiteres im Plastikmüll, also im gelben Sack, entsorgt werden. Hart gewordene Farbrollen, sowie Pinsel dürfen hingegen in der Restmülltonne ihren Platz finden. Beinhaltet der Farbeimer hingegen noch Reste der Dispersionsfarbe, welche zudem auch noch flüssig ist, gilt es diesen beim sogenannten Schadstoffmobil abzugeben.

Da hier allerdings Lösemittel, sowie Formaldehyd enthalten sind, kostet diese Entsorgung einiges. Wer hier Geld sparen möchte, sollte vorab die Farbreste im Eimer an der Luft trocknen lassen. Gegebenenfalls kann diese auch mit Sand gemischt werden. Anschließend darf die getrocknete Farbe dann in der Restmülltonne entsorgt werden, während der Eimer im Plastikmüll verschwinden darf.

Fazit:

Dispersionsfarben decken hervorragend und können sowohl in Innenräumen, als auch in Außenbereichen zum Einsatz kommen. Wenn Sie beim Heizkörper entlüften Fehler gemacht haben müssen Sie mit Farbe die Wand ausbessern. Wer diese Farbe zudem nicht mit Farbrolle oder Pinsel an die Wand oder Decke bringen möchte, kann diese zudem auch aufsprühen.

Während sich das Aufbringen der Dispersionsfarbe aber leicht gestaltet, kann die Entfernung enorm Zeit-, wie Arbeitsintensiv sein. Zudem sind Dispersionsfarben wasserundurchlässig und keineswegs atmungsaktiv. Auch bei der Entsorgung von Farbresten gilt es außerdem einiges zu beachten, damit die Umwelt keinen Schaden nimmt.

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