DIY: Eine Tür neu lackieren: Anleitung Schritt für Schritt

Eine Zimmertür mit Dellen und Kratzern im Lack könnt ihr schnell selbst wieder schön machen, mit Abschleifen und Lackieren – hier zeige ich euch, wie das geht.


Was ist beim Lackieren einer Türe zu beachten?

Irgendwann sieht man jeder Tür ihr Alter an und es wird Zeit sie neu zu lackieren. Mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich das leicht selbst erledigen.    In jedem Fall muss die Tür abgeschmirgelt werden, damit alte Farbreste verschwinden. Nach dem Schmirgeln muss die Tür von Fetten und Staub befreit werden. Ist die Tür so vorbereitet, dann kann man mit dem Lackieren beginnen. Bei Lackieren beginnt man immer an den Rändern und arbeitet sich dann Stück für Stück nach innen. Sobald die eine Seite richtig getrocknet ist, kann die Tür zum Streichen der zweiten Seite umgedreht werden. Zum Lackieren kann sowohl ein Pinsel wie auch eine Farbrolle oder ein Feinsprühsystem verwendet werden. Bei letzterem sollte man natürlich draußen arbeiten, damit nicht die gesamte Wohnung durch den Sprühnebel verschmutzt wird.

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Wie streiche ich eine Tür am besten?

Die ausgehängte Tür wird waagerecht auf zwei Böcke oder auf einen Tisch gelegt. Nachdem man den Lack gut durchgerührt hat, damit sich alle Farbpartikel gut verteilen, beginnt man zuerst mit dem Falz und den Ecken. Diese werden mit einem Flachpinsel zügig gestrichen, bevor es dann an die Flächen geht. Damit alles ordentlich aussieht, sollte man nass in nass arbeiten. Dies bedeutet, dass der Pinsel möglichst selten abgesetzt wird. Als Pinsel sollte man immer einen resistenten Pinsel möglichst mit Naturhaaren verwenden, denn so kann man nahezu sicher sein, dass sich nicht permanent Haare lösen, die dann im Lack hängen bleiben.

 

Was brauche ich, um eine Türe zu lackieren?

Bevor man mit dem Lackieren der Türen beginnt, sollte man sich alles an Material bereitlegen. Es werden zwei Böcke oder ein Tisch benötigt. Des Weiteren braucht man sauberen Karton oder Folie zum Unterlegen. Um die Tür zu schleifen besorgt man sich sowohl 100er wie auch 220er Schmirgelpapier und ein Schleifvlies. Mit einer elastischen Spachtelmasse lassen sich kleine Schäden ausbessern. Zum Streichen selbst benötigt man Acryllack, einen Kunstharzlack oder eine Dickschichtlasur sowie einen Flachpinsel und feine Schaumstoffrollen. Zum An- und Abschrauben der Türgriffe, Zargen und Scharniere benötigt man einen passenden Schraubenzieher. Hat man das komplette Material beisammen, dann steht dem Streichen der Türen nichts mehr im Wege.

 

 

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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