Epoxidharzboden Verarbeitung

Epoxidharz Werkzeug Set

9.4

GESAMTBEWERTUNG

9.4/10

Positiv

  • Entlüftungsroller
  • fertig montierten Nylon-Nagelsohlen
  • Perfektes Set für optimales Arbeiten
  • Profi Qualitäts-Werkzeuge
  • viele positvie Kundenbewertungen

Negativ

  • keine Bekannt

Epoxidharzböden sind aufgrund ihrer einfachen Herstellung sowie ihrer Langlebigkeit und Robustheit für immer mehr Einsatzbereiche zu empfehlen. Wer ein paar Verarbeitungs- und Sicherheitsaspekte beachtet, kann Epoxidharz auch als versierter Heimwerker gut und sicher verarbeiten.


Wie verarbeite ich Epoxidharz?

Epoxidharz ist ein recht einfach zu bearbeitender Werkstoff, bei dem man einfach nur ein paar grundlegende Aspekte beachten muss.

So ist das ausgehärtete, vollkommen trockene Epoxidharz ein ungefährlicher, aber vollkommen wasserfester und extrem robuster Stoff, der sich in den verschiedensten Bereichen einsetzen lässt.

Damit das Epoxidharz fest werden und aushärten kann, wird es stets mit einer zweiten Komponente angeboten. Erst wenn es mit dem zugehörigen Härter vermischt wird, ist Epoxidharz aktiviert und kann zu einer festen Klebeverbindung oder einer ebensolchen Fußbodenoberfläche werden.

Wie mischt man Resin?

Oft wird Epoxidharz auch unter dem Namen „Resin“ angeboten, das sich aus dem griechischen Wort für „Harz“ ableitet.

Dieses Resin ist also in den meisten Fällen ein zweikomponentiger Werkstoff, bestehend aus dem Epoxidharz selbst sowie dem zugehörigen Härter. Außerdem kann Resin durch Zugabe bestimmter Farben seine Optik verändern. Hierfür werden spezielle Epoxidharz-Farben angeboten, prinzipiell kann man aber auch Acrylfarbe oder Tinte zum Einfärben von Resin verwenden.

Ein besonderer Werkstoff ist das sogenannte UV-Resin. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine bereits fertig angemischte Masse, die unter UV-Licht trocknet beziehungsweise aushärtet. Dieses Produkt ist allerdings noch teurer als das ohnehin schon recht hochpreisige Epoxidharz. Daher kommt UV-Resin eher bei kleinflächigen Verwendungen zum Einsatz, etwa im Modellbaubereich.

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Welcher Untergrund für Epoxidharzbeschichtung?

Epoxidharz kann auf nahezu jeder Art von Untergrund aufgetragen werden. Es kann sich beim Untergrund also um Beton, Stein, Fliesen, Holz, Metalle, Dachziegel und -Pfannen, OSB-Platten und sogar Styropor handeln.

Auf Metallen wird durch die Beschichtung mit Epoxidharz ein guter Schutz vor Korrosion erreicht. Bei Holz ist eine solche Beschichtung insbesondere dann interessant, wenn das Holz durch Feuchtigkeit oder andere Umwelteinflüsse gelitten hat und zu verrotten beginnt. Der Auftrag von Epoxidharz stoppt diesen Prozess und bildet für das Holz eine dauerhafte Versiegelung.

Handelt es sich beim Untergrund um eine flexible beziehungsweise elastische Oberfläche, so kann in das noch feuchte Epoxidharz ein Gewebe aus Glasfaser eingebettet werden. Dies sorgt für eine ebenfalls flexible und dauerelastische Oberfläche, die ansonsten aber die positiven Eigenschaften von Epoxidharz mitbringt. Es handelt sich also auch dann um einen vollkommen feuchtigkeitsresistenten, äußerst strapazierfähigen und langlebigen Bodenbelag.

Wie gieße ich Epoxidharz auf dem Boden?

Wenn ein Fußboden durch das Auftragen von flüssigen Substanzen hergestellt wird, ist häufig die Rede von „Gießen“. Tatsächlich gegossen wird aber vor allem ein Betonfußboden, der immerhin eine Stärke von einigen Zentimetern erreicht. Beim Epoxidharzboden indes geht es lediglich um eine Materialstärke im Millimeterbereich.

Um den Epoxidharzboden zu gießen, muss man mit einem sehr dünnflüssigen Gießharz arbeiten. Dieses Produkt verteilt sich selbsttätig auf dem gesamten Boden und fließt in jeden Winkel. Dafür kann es fast wie Wasser über der Fläche verteilt werden. Allerdings ist aufgrund der dünnen Fußbodenstärke eines Epoxidharzbodens dafür eine vollkommen ebene Fläche notwendig.

Da dies bei vielen Böden nicht gegeben ist, wird der Epoxidharzboden oftmals nicht gegossen, sondern vielmehr gestrichen beziehungsweise gerollt.

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Am besten arbeitet man hier mit einer Malerrolle, wie man sie etwa vom Streichen der Wände kennt. Eine solche Rolle macht es möglich, die Epoxidharzmischung gleichmäßig, aber relativ schnell auf den Fußboden auftragen zu können. An schwer zugänglichen Stellen wird dabei mit dem Pinsel nachgearbeitet.

Um beste Resultate zu erzielen und Material zu sparen, sollte der ursprüngliche Fußboden möglichst sauber und frei von losen Teilen sein. Außerdem ist es sinnvoll, etwaige Unebenheiten vor dem Aufbringen der Epoxidharz-Mischung auszugleichen. Bei einem Betonfußboden etwa kann man hier mit der bekannten Nivelliermasse arbeiten. Selbstverständlich müssen solche Ausbesserungen ebenfalls komplett aushärten, bevor mit dem Auftragen von Epoxidharz begonnen werden kann.

Ist ein Epoxidharzboden kratzfest?

Ein Epoxidharzboden ist vollkommen robust, also auch stoß- und kratzfest. Allerdings erst, wenn er vollkommen durchgehärtet ist. Und dies kann bei einem Fußboden länger dauern, als man es vielleicht denkt.

Zwar gilt bei Epoxidharz die Vorgabe, es nach dem Zusammenrühren mit dem Härter möglichst rasch zu verarbeiten. Allerdings härtet der Epoxidharzboden in kürzester Zeit weitgehend, jedoch nicht vollständig aus. Bis der Fußboden komplett belastet werden kann und dann auch absolut kratzfest ist, kann es, je nach Art des Epoxidharzes und der Stärke des aufgetragenen Fußbodens, bis zu einer Woche dauern.


Fazit: Was ist der Unterschied zwischen Epoxidharz und Resin?

Im Handel finden sich zahlreiche Produkte, die sowohl den einen als auch den anderen Namen tragen. Eindeutige Unterschiede zwischen Epoxidharz und Resin lassen sich also nicht definieren.

Unterschieden wird allerdings in dickflüssiges Epoxidharz, das ungefähr die Konsistenz von flüssigem Honig aufweist, und dünnflüssiges Epoxidharz, das aufgrund seiner Viskosität auch als Gießharz angeboten wird.

Einige Hersteller bezeichnen Gießharz lieber als Resin denn als Epoxidharz. Um sicher zu gehen, dass man tatsächlich das gewünschte Produkt bekommt, sollte man aber unbedingt auf die Angaben zur Viskosität des Produktes achten. Auf den Verpackungen der meisten Produkte sind zudem auch Synonyme zu entdecken wie Epoxidharz, Epoxydharz, Resin, Casting Resin und Kristallharz.

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