Es gibt viele gute Gründe für eine Terrassenüberdachung

Eine Terrasse zu überdachen kann diverse Beweggründe haben und ist prinzipiell eine gute Idee. Ob Schattenspender im Sommer oder Schutz vor Regen und Schnee im Winter, eine überdachte Terrasse bietet durchaus Vorteile. Eine Terrassenüberdachung stellt generell einen Allround-Schutz dar.  Allerdings gibt es verschiedene Varianten an Vorbauten, Terrassendächern und Überdachungen welche alle ihre eigenen Vor- und Nachteile aufweisen. Was sollte man in diesem Zusammenhang wissen?


Ist eine Baugenehmigung notwendig?

Das Bauordnungsrecht in Deutschland wird nicht zentral, sondern von den einzelnen Bundesländern geregelt. Ob für eine Terrassenüberdachung also eine Baugenehmigung eingeholt werden muss, hängt also zunächst einmal vom Wohnort ab, doch auch auf der kommunalen Ebene kann es variieren.

Da eine Terrassenüberdachung allerdings eine bauliche Veränderung an einem Gebäude darstellt, sollte das Vorhaben unbedingt mit dem örtlichen Bauordnungsamt abgesprochen werden. Sofern keine triftigen Gründe gegen eine solche Überdachung sprechen, wird eine entsprechende Baugenehmigung in der Regel auch erteilt.

Grundsätzliche Überlegungen

Bei dem großen Angebot an verfügbaren Überdachungs-Möglichkeiten für die Terrasse kann man beinahe den Überblick verlieren. Bevor es also um die genaue Auswahl geht, sollten bestimmte Eckpunkte geprüft und die Rahmenbedingungen abgesteckt werden. Folgende Fragen können helfen die Auswahl einzugrenzen:

  • Welche Maße soll die zukünftige Überdachung haben?
  • Aus welchem Material soll die Überdachung bestehen, welches fügt sich am besten in den Garten bzw. das Gebäude ein? Zur Auswahl stehen Holz, Aluminium, Eisen, Stahl, Glas oder auch Kombinationen.
  • Muss die Überdachung ein bestimmtes Gefälle aufweisen?
  • Soll die Überdachung lichtdurchlässig oder undurchlässig sein?

Für die Unterkonstruktion der Terrassenüberdachung eignen sich Materialien wie Holz, Stahl oder Aluminium, auch mit Stein lassen sich die Pfeiler realisieren. Als Bedachung hingegen kommt auch Glas oder Kunststoff infrage, solange die Überdachung lichtdurchlässig sein soll.

Terrassenüberdachungen aus Aluminium

Aluminium eignet sich aufgrund seiner Leichtigkeit und Stabilität hervorragend für den Bau einer Terrassenüberdachung. Mit Aluminium lassen sich leicht auch größere Flächen überdachen, ohne dass es Probleme mit dem Gewicht gibt. Darüber hinaus können hier auch farbliche Akzente gesetzt werden, da es Aluminium auch in unterschiedlichen Farben gibt. Das Material selbst ist pflegeleicht und witterungsbeständig. Eine Kombination aus Aluminiumgerüst und Glasdach lässt sich ebenfalls unkompliziert realisieren.

Nachteil einer Terrassenüberdachung aus Aluminium ist der vergleichsweise hohe Preis. Im Gegensatz zu einer Terrassenüberdachung aus Holz können hier schnell mehr als die doppelten kosten entstehen. Darüber hinaus können Aluminiumdächer bei stärkeren Windböen durchaus in Mitleidenschaft gezogen werden, was eine sichere Verankerung im Boden erfordert.

Terrassenüberdachungen aus Holz

Holz lässt sich in der Regel wesentlich besser und flexibler anpassen als Metall. Auch schwören viele Gartenbesitzer auf Holz, da es einen natürlichen Rohstoff darstellt. Holz als Material ist sehr stabil und ist auch in der Lage größere Lasten zu tragen.

Der Untergrund, auf welchen die Überdachung gebaut wird, muss hier aber wesentlich fester sein, als bei einem Aluminiumkonstrukt. Ohne einen entsprechend festen Untergrund besteht die Gefahr, dass die Konstruktion im Laufe der Zeit absinkt. Als natürliches Material bedarf Holz einer regelmäßigen Pflege, um die Optik zu erhalten.

Ein hölzernes Terrassendach ist vor allem belastbarer als andere Varianten und gleichzeitig auch kostengünstiger. Weitere Informationen zu Terrassenüberdachungen aus Holz findet man unter folgendem Link: https://www.terrassenüberdachung.com/terrassenueberdachung-holz/

Was muss bei der Konstruktion beachtet werden?

Unabhängig vom gewählten Material muss die Konstruktion der Terrassenüberdachung sorgfältig geplant werden, damit sie auch lange halten kann. Eine Terrassenüberdachung muss so konstruiert sein, dass sie ihr Eigengewicht tragen und zusätzliche Kräfte nach unten ableiten kann, was am einfachsten durch entsprechende Querverstrebungen realisiert werden kann.

Je nachdem welches Material als Abdeckung zum Einsatz kommt, muss das Fundament mehr oder weniger stabil sein. Es macht einen großen Unterschied, ob der Aufbau etwa aus Glas sein soll oder die Dachfläche später mit Ziegeln oder gar Pflanzen ausgestattet wird. Darüber hinaus müssen sicherlich Aspekte wie das Eigengewicht der Konstruktion sowie Witterungseinflüsse mitberücksichtigt werden. Insbesondere Schnee kann in den kalten Monaten eine starke Belastung für die Terrassenüberdachung darstellen.

Es ist durchaus möglich eine Terrassenüberdachung selbst zu konstruieren und zu montieren, sofern man entsprechendes handwerkliches Know-How und Geschick hat. Ohne entsprechende Kenntnisse sollte man den Bau lieber Profis überlassen.

Fazit: Die gängigsten Konstruktionsmaterialien für Terrassenüberdachungen sind Holz, Aluminium und Stahl. Hier entscheidet vor allem die Optik über die Auswahl. Weiterhin stellt sich die Frage, ob der Aufbau lichtdurchlässig oder lichtundurchlässig sein soll. Sowohl bei Glas als auch bei Kunststoffen lassen sich auch milchig-halbdurchsichtige Aufbauten realisieren.

Grundsätzlich ist es ratsam sich über verschiedene Möglichkeiten der Terrassenüberdachung zu informieren und dann anhand eigener Vorstellungen eine Variante auszuwählen. Es ist durchaus auch ratsam verschiedene Varianten durchzuspielen, heute lassen sich Fotomontagen auf simple Art erstellen, sodass man sich schon im Vorfeld ein Bild von der späteren Optik machen lässt.

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