Ein Gartenhaus und das richtige Fundament – so klappt es

Der Traum vom eigenen Häuschen im Garten ist bei vielen Hausbesitzern vorhanden. Es handelt sich also bei weitem nicht um einen Trend, der im Laufe der Jahre weniger interessant wird. Doch immer wieder ist die Rede von wenig stabilen Häusern, die nach einigen Jahren sehr starke Mängel zeigen. Es gibt eine Reihe von Aspekten, die beim Hausbau im Garten immer zu beachten sind. Neben dem Material der Hütte an sich und einer guten Verarbeitung spielt auch das Fundament eine große Rolle.

Zu den interessanten Möglichkeiten für den Garten gehören Holzhäuser. Dabei geht der Trend auch hin zu Blockbohlenhäusern aus Holz, die für ein wirklich uriges Ambiente im Garten sorgen. Bei Pineca finden Sie entsprechende Häuser in vielen Ausführungen. Doch was ist beim Fundament wirklich zu beachten?

Es gibt einige Dinge, die beim Fundament immer zu beachten sind. Sonst kann es im Laufe der Jahre oder auch nur beim nächsten großen Sturm zu Problemen kommen. Ein Gartenhaus soll ja auch eine gewisse Sicherheit bieten. Dafür ist das Fundament ebenfalls sehr wichtig und sollte immer mit professionellen Kenntnissen erbaut werden.

Video: Plattenfundament bauen

Wichtige Kriterien für das Fundament

Zunächst einmal sind das Fundament und die genaue Gestaltung etwas, was wirklich direkt zu Beginn zu planen ist. Im Nachhinein können Fehler oder unpassende Materialien fast gar nicht mehr behoben werden. Daher ist die Planung ein wichtiger Bestandteil vom Aufbau der eigenen Gartenhütte. Es hängt auch immer von der Größe von dem Häuschen im Garten ab, welches Fundament wirklich ideal ist.

Das Fundament ist ein der unsichtbare Bestandteil des Häuschens im Garten und kann aus einer Bodenplatte aus Beton genau wie aus ausrangierten Platten von Gehwegen bestehen. Das hängt eben stark von der Größe und vom Anspruch an die Haltbarkeit des Hauses ab. Eine kleine und einfache Hütte zur Unterbringung von Gartengeräten muss nicht unbedingt eine Bodenplatte beinhalten.

Für kleine Gartenhäuser und Geräteschuppen haben sich vor allem nicht mehr genutzte Gehwegplatten mit einem Durchmesser von mindestens 30 x 30 cm als sinnvoll erwiesen. Unter diese Platten kommt eine mindestens 20 cm hohe Kiesschicht. Diese dient zum Abfließen des Wassers. Darüber hinaus sollten Häuser im Garten in jedem Fall und bei jedem Fundament mit diesem verschraubt werden. Sonst kann der nächste Sturm zu großen Problemen führen.

Für größere Gartenhäuser können Streifenfundamente oder Bodenplatten aus Beton genutzt werden. Beide Optionen bestehen letztendlich aus Beton und eignen sich auch für eine höhere Last bei dem Gartenhaus. Bei dem Streifenfundament werden Streifen aus Beton genutzt, auf denen die Last des Gartenhauses liegt.

Der Boden unter der Hütte muss tief ausgegraben und mit Kies oder Sand aufgefüllt werden. Eine Bodenplatte ist deutlich teurer als das Streifenfundament. Dafür eignet sich dieses Fundament auch für einen Boden, der nicht so tragfähig ist. Es hängt somit auch stark vom Boden ab, welche Option die optimale Lösung für das Gartenhaus darstellt.

Langlebige Materialien und solide Arbeit bevorzugen

Ganz wichtig ist bei allen Möbeln im Garten der Fokus auf robuste Materialien. Diese sollten so behandelt sein, dass sie auch bei Sturm und Schnee im Winter über Jahre hinweg attraktiv bleiben. Holz schafft das – aber nur mit entsprechendem Schutz der Oberfläche. Dafür sind Öle oder Lasuren geeignet. Diese erhöhen den Widerstand der Materialien.

Für ein Fundament eignen sich aber nur sehr haltbare Materialien, die ein gewisses Gewicht aushalten können. Beton und Steine sind beispielsweise gut geeignet. Grundsätzlich sollten langlebige und für den jeweiligen Zweck gut geeignete Materialien im Garten verwendet werden. Diese wurden im besten Fall in solider Arbeit gefertigt. So dürfen Holzbalken ruhig etwas dicker sein – dann hält das Gartenhaus am Ende auch mehr aus.

Ein Gartenhaus und das richtige Fundament – so klappt es
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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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