DIY: Hochbeet aus Komposter ganz einfach aufbauen und befüllen

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • übereinander stellbar
  • 170 x 85 x 52,5 cm
  • 19 mm Holzstärke
  • kesseldruck grünlich imprägniert
  • sehr langlebig

Negativ

  • keine Bekannt


Es gibt viele Gründe sich für ein Hochbeet zu entscheiden und viele Möglichkeiten ein Hochbeet zu bauen. So geht es am einfachsten.

Wie kann ich ein Hochbeet als Komposter verwenden?

Möchte man ein ungenutztes Hochbeet zu einem Komposter umwandeln, dann ist dies relativ einfach. Wichtig für den Komposter ist in jedem Fall der Standort. Bei Standort gilt es darauf zu achten, dass dieser möglichst im Schaden liegt und windgeschützt ist. Dadurch kann vermieden werden, dass die obersten Schichten austrocknen, was wiederum dazu führt, dass die Rotte gefährdet ist. Ideal ist daher, wenn der neue Komposter unter einer Baumkrone oder vor einer Hecke platziert werden kann. Steht allerdings nur ein ungeschützter Platz für den Komposter zur Verfügung, dann sollte man zuerst Sonnenblumen, Mais oder Kürbispflanzen anpflanzen. Diese Pflanzen schützen die Rotte vor den übermäßigen Wettereinflüssen.

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Was ist beim Befüllen von einem Komposter zu beachten?

Der Komposter muss in jedem Fall richtig befüllt werden, denn sonst kann es zu Staunässe, Fäulnis und zur Pilzbildung kommen. Der Komposter muss unten offen sein, damit er direkten Kontakt zu den Mikroorganismen des Bodens hat. Als erste Schicht wird Strukturmaterial wie Reisig oder der Heckenschnitt eingefüllt. Danach sollte man immer darauf achten, dass die Befüllung abwechslungsreich ist. Großer Mengen von einem einzigen Material sollte man vermeiden. Dies gilt insbesondere für feuchten Rasenschnitt, denn dieser beginnt zu klumpen und in der Folge zu faulen. Dies kann man vermeiden, wenn man den Rasenschnitt immer nur in dünnen Schichten in den Komposter füllt. Dicke Äste und dergleichen sollten immer geschreddert werden, denn das beschleunigt den Verrottungsprozess. Ideal zum Verrotten sind rohe Küchenabfälle, Kaffee- und Teesatz, Blumen, Gartenabfälle und Herbstlaub.

Wie kann ich die Zersetzung im Komposter beschleunigen?

Zum einen kann man hier zu einem kommerziellen Kompostbeschleuniger greifen und zum anderen lässt sich dieser aus wenigen Zutaten auch selbst herstellen. Dazu benötigt man nur 500 Gramm Zucker oder 250 ml Melasse, 8 Liter lauwarmes Wasser und 1 Würfel Hefe oder 200 g Wurmhumus. Alle Zutaten werden miteinander vermischt und dann für ca.1 Stunde stehen gelassen. Der so entstandenen Kompostbeschleuniger wird mit einer Gießkanne über dem Kompost verteilt und gut durchgemischt. Innerhalb der nächsten drei Tage wird die Temperatur im Komposthaufen steigen. Nach einer Woche sollte der Komposthaufen nochmals durchgemischt werden. Anstelle des Durchmischens kann man den Komposthaufen auch komplett versetzen.

 

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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