Homepage für Handwerker – Fit für das digitale Zeitalter

Keine Frage, eine bestmöglich optimierte Homepage für Handwerker kann helfen den Kundenstamm enorm in die Höhe zu treiben. Demnach handelt es sich bei dieser um eine Investition, die nicht selten eine gute Auftragslage in der Zukunft sichert. Heutzutage ist es schließlich kaum noch üblich, dass Handwerker sich allein auf die Mundpropaganda, sowie auf alte Kontakte verlassen.

So mögen zwar auch diese Maßnahmen in vielen Fällen noch funktionieren, doch im Grunde ist dies nicht mehr zeitgemäß. Nur wenige Menschen suchen heute noch einen Handwerker im Telefonbuch oder durchforsten die Gelben Seiten.

Welche Inhalte sollte eine Homepage für Handwerker mitbringen?

Schön aussehen, sollte eine Handwerker-Homepage natürlich auch, allerdings ist dies nicht ganz so wichtig, wie der Inhalt selbst. Dieser sollte natürlich aus dem bestehen, was Kunden suchen.

Demnach sollte eine Webseite dieser Art folgendes beinhalten:

  1. Dienstleistungsvorstellung

Sämtliche Fähigkeiten des Handwerkers sollten hier detailliert aufgeführt werden. Gleiches gilt natürlich ebenso für die Dienstleistungen selbst. Außerdem ist dies natürlich bedeutend, wenn es darum geht die Webseite auf spezielle Schlüsselwörter hin zu optimieren. Im Vorfeld gilt es diese genau zu definieren. Demnach muss vorab herausgefunden mit welchen Suchbegriffen potentielle Kunden bei Google nach einem bestimmten Handwerker suchen.

  1. Vorstellung des Projekts, sowie vorhandene Referenzen

So mancher Handwerker kann mit Referenzen aufwarten, so dass, beispielsweise, Bilder von einem abgeschlossenen Großprojekt ruhig auf der Homepage zu sehen sein sollten. Potentielle Kunden gewinnen auf diese Weise einen ersten Eindruck von den Arbeiten des Handwerkers.

  1. Das Team vorstellen

Natürlich gilt es auch das Team auf der Homepage vorzustellen. Deren Qualifikationen gilt es dabei ebenfalls nicht zu vergessen. Auf diese Weise erhalten nicht nur der Handwerksbetrieb und dessen Chef eine Expertise, sondern auch die Angestellten. Außerdem bekommt die Webseite so ein richtiges Gesicht und das schafft Vertrauen.

  1. Alle Möglichkeiten für eine Kontaktaufnahme

Auf eine jede Webseite dieser Art darf natürlich auch eine Kontaktmöglichkeit niemals fehlen. So kann dies ein entsprechendes Formular sein, aber ebenso eine E-Mail-Adresse. Zudem gilt es ebenfalls die Telefonnummer nicht zu vergessen. Dabei sollte es sich um eine Telefonnummer handeln, die stets eine Erreichbarkeit garantiert. Am besten ist es in diesem Fall, wenn hier Zeiten angegeben werden, wann das Büro besetzt ist.

  1. Anfahrtsweg

Wer nicht nur Dienstleister ist, sondern im gleichen Zuge ein Ladengeschäft betreibt, sollte auch eine Beschreibung zur Anfahrt bereitstellen. Entweder kann hier der Weg mit allen gängigen Verkehrsmitteln beschrieben werden oder aber ein Kartenausschnitt zeigt den Kunden den Weg. Wer seinen Standort interaktiv einbauen möchte, kann dies mit Hilfe von Google Maps realisieren.

  1. Im Blog für regelmäßige News sorgen

Wer seine Kunden gerne auf den Laufenden halte möchte, sollte einen Blog mit regelmäßigen News führen. Durchaus lohnt es sich auch für Handwerker einen Firmenblog zu führen. So kann man hier, beispielsweise, Handwerkerwissen, weitergeben und auf diese Weise weitere neue Kunden für sich gewissen. Hinzu kommt, dass Google sehr viel für Blogs übrig hat und diese besonders gut listet. Natürlich bedeutet ein solcher Blog aber auch Arbeit. Dennoch lohnt sich die Investition denn ein solcher Blog verleiht der Homepage den gewissen Touch. Zumal gute Rankings in den Suchergebnissen auch nicht zu verachten sind.

Mit einer einmalig erstellten Homepage ist es heute nun einmal nicht mehr getan, denn so landen Handwerker irgendwo im Nirgendwo in der Suchmaschine. Wer vorne mitspielen möchte, muss auch hier Etwas tun und das regelmäßig.

  1. Hinweis auf Urlaub

Natürlich machen auch Handwerker irgendwann einmal einen wohlverdienten Urlaub. Diesen gilt es dann auf der Webseite anzukündigen.

  1. Konkurrenz abwimmeln

Ein bisschen Schnüffeln bei direkten Konkurrenten ist erlaubt. Demnach gilt es im Vorfeld herauszufinden, was die Konkurrenz so auf ihrer Homepage treibt. Das gilt vor allem dann, wenn diese ganz oben in der Suchmaschine zu finden ist.

  1. FAQ

Häufig gestellte Fragen gilt es am besten gleich auf der Webseite zu beantworten, denn das entlastet das Telefon.

Wie teuer ist eine Homepage für Handwerker?

Eine Homepage für Handwerker muss nicht gleich ein Vermögen kosten. Schließlich weiß ein Webdesigner meist genau worauf es hier ankommt. Bereits ab 500 Euro ist demnach heute eine gute Handwerker-Homepage zu haben.

Was gilt es noch bei der Erstellung einer Handwerker-Homepage zu beachten?

  • Gute Navigation

Die Navigation einer solchen Webseite sollte immer einfach zu handhaben und leicht verständlich gestaltet sein. Ein jeder Kunde sollte unverzüglich finden können, was er gerade sucht. Vor allem bedeutende Seiten gilt es somit von jeder Seite aus zu verlinken.

  • Suchmaschinenoptimierung

Ohne Suchmaschinenoptimierung geht es heute nicht mehr. Eine Homepage muss demnach so optimiert sein, dass Google diese gut indizieren kann. Sogenannte OnPage-Optimierungsmaßnahmen müssen also sein. Eine externe Verlinkung ist bedeutend damit  die Webseite oben zu finden ist. Es kann also lohnenswert sein die Kunden zu frage, ob diese nicht einen Link auf der Homepage setzen, wenn dadurch ein Rabatt für sie rausspringt.

  • Das passende Content Management System auswählen

Es gilt immer darauf zu achten ein Redaktionssystem zu wählen, welches nicht zu kompliziert ist, so dass der Inhaber selbst Änderungen vornehmen kann.

  • Verzicht von Firlefanz

Merkwürdig animierte GIFs oder auch Flash brauchen kein Mensch und schon gar keine Homepage für Handwerker. Lediglich Videos sind sehenswert. Produktvorstellungen, sowie Dienstleistungen sind in dieser Form sogar allzu gerne gesehen.

Fazit: Eine Homepage für Handwerker kann heutzutage dafür sorgen, dass das Geschäft läuft, denn auf diese Weise lassen sich neue Kunden gewinnen. Natürlich ist ein Aufbau einer solchen Webseite nicht ganz umsonst, aber dennoch lohnt sich diese Investition.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

One Comment

  1. Für 500 Euro bewegt sich eine Handwerker-Webseite im unteren Mittelmaß? In Zeiten voller Auftragsbücher ist ZEIT der wichtigste Faktor. Handwerker leiden darunter und reiben sich auf. Clevere Handwerker sollten digital nach vorne denken und die Chancen des digitalen Wandels nutzen.

    Handerker die nicht nur eine in Zeiten der Digitalisierung eher sinnfreie Web-Visitenkarte betreiben wollen, sollten darüber nachdenken, welchen Mehrwert Sie bieten können und wo deren eigentliche Herausforderung ist? Beispielsweise: Zu wenig unqualifizierte Kundenanfragen? Angebote nachfassen? Termine bestätigen? Interessenten vorqualifizieren? … Mein Fazit: Eine Webseite sollte das Unternehmen unterstützten und einen Mehrwert bieten. Wer schlau ist, versucht Zeit zu gewinnen, z.B. durch die Automatisierung wiederkehrender und zeitraubender Tätigkeiten.

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