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Bodenbeläge Vergleich unserer Favoriten

Bodenbeläge Kaufratgeber und Vergleich aus einer Hand

Bodenbelag

Einer der beliebtesten Bodenbeläge ist das Laminat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es eigenständig verlegbar ist. So spart sich der Hobbybastler den kostenintensiven Handwerker. Auch die optische Vielfalt ist für die Anwender attraktiv. Stein-, Holz- sowie Fliesennachbildungen lassen das Herz höher schlagen. Was beim Kauf von Bodenbelägen zu beachten gilt und worin sich einzelne Produkte unterscheiden, verraten wir in unserem umfangreichen Ratgeber.

Bodenbelag Übersicht

Der zu verklebende Bodenbelag

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Vorteile Nachteile
✅ gut haftend ❌ zusätzliche Verwendung von Montagekleber empfohlen
✅ rutschfest ❌ je nach Untergrund, eventuelle Vorbehandlung notwendig
✅ wasserdicht
✅ für Fußbodenheizungen geeignet
✅ gute Verarbeitung

 

Marmorierter Bodenbelag

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Vorteile Nachteile
✅ wasser- und rutschfest ❌ nur ein Design wählbar
✅ für Fußbodenheizungen geeignet ❌ Kleber nicht enthalten
✅ elegante Optik
✅ pflegeleicht

 

Geklickter Bodenbelag

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Vorteile Nachteile
✅ schönes, rustikales Design ❌ nur ein Design zur Auswahl
✅ einfaches Verlegen per Klicksystem ❌ Zubehör muss separat erworben werden
✅ mehrere Ausführungen erhältlich
✅ widerstandsfähig und abriebfest
✅ lichtbeständig

 

Der langlebige Bodenbelag

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Vorteile Nachteile
✅ für Fußbodenheizungen geeignet ❌ Außen-/Innenecken, Sockel und weiteres Zubehör nicht enthalten
✅ verlegen per Klicksystem ❌ geringer Inhalt
✅ widerstandsfähig
✅ nachhaltige Herstellung
✅ pflegeleicht und antibakterielle Oberfläche

 

Bodenbelag mit Auswahl

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Vorteile Nachteile
✅ viele Ausführungen zur Auswahl ❌ benötigt je nach Untergrund verschiedene Vorbehandlungen
✅ schnelle und einfache Verlegung ❌ eher für Räume mit wenig Durchgang geeignet
✅ auch für Feuchträume geeignet
✅ pflegeleicht

Bodenbelag – schnell und einfach verlegt, auch ohne Grundausbildung

Handwerker sind teuer und nicht jeder Haushalt möchte das passende Kleingeld dafür ausgeben. Mithilfe von Laminat ist dieser Schritt erfolgreich zu umgehen. Das Produkt lässt sich im Handumdrehen verarbeiten und auf dem Estrich verlegen. So können zahlreiche Haushalte ohne Erfahrung selbstständig den Boden gestalten. Dafür stehen tolle Farbgebungen und Muster zur Verfügung, um der Kreativität gänzlich freien Lauf zu lassen. Doch um optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, das passende Produkt zu wählen. Es gibt einige Aspekte, die in eine Kaufentscheidung einfließen.


Hochwertiger Bodenbelag glänzt von hoher Langlebigkeit

Es ist wünschenswert, dass der Boden auch nach aktiver Nutzung wie neu aussieht, denn Abnutzungsspuren sind ärgerlich. Mit dem Kauf von hochwertigen Produkten lässt sich hier entgegenwirken. Doch wie genau kann eine Kontrolle im Vorfeld stattfinden? Die Abnutzung ist auch als Abrieb bekannt, Hersteller verzeichnen ihn meist direkt auf der Verpackung. Die Klassifizierung der Nutzungsklassen der Laminatböden geht von AC 1 bis etwa AC 5. Im Endeffekt verraten sie, für welche Räume die Bodenbeläge am besten geeignet sind. Die Produkte weisen zwei Ziffern auf. Die erste Ziffer besagt, für welche Nutzungsräume das Produkt geeignet ist, die folgende Zahl ist dafür aussagekräftig, wie hoch die Beanspruchung des Materials ausfallen darf.

So steht die erste Zahl für folgende Beispiele:

  • 2 - Privaträume
  • 3 - Gewerberäume
  • 4 - Industrieräume

Die zweite Ziffer hingegen kann für folgende Punkte stehen:

  • 1 - leichte Nutzung
  • 2 - mittlere Nutzung
  • 3 - intensive Nutzung

Kategorie 4 wird bei einem Kauf im Internet sowie in Baumärkten kaum auftreten, da diese für Privatanwender ausgelegt sind. Kategorie 2 bis 3 kann beispielsweise für alle Räume in privaten Haushalten Verwendung finden und ist auch bei starker Belastung einsatzbereit. Sollte jedoch in naher Zukunft ein Umzug anstehen, so ist es nicht zwingend erforderlich, das teuerste Material zu wählen.


Die Trittschalldämmung

Wenn jeder Schritt Krach macht, dann kann das schnell die Nerven rauben, vor allem dann, wenn eigentlich Entspannung angesagt sein sollte. Doch nicht nur in der eigenen Wohnung ist jeder Schritt hörbar, sondern auch darunter. Aus diesem Grund werden auch die Nachbarn wenig Freude an dem neuen Laminat haben. Doch wie lässt sich dieses Problem verhindern? Um die Schritte zu dämmen, ist ein geeigneter Schallschutz notwendig. Hierzu nutzen Profis eine dünne Schicht aus Kunststoff, die unter dem Laminat liegt. Die Trittschutzfolie ist in verschiedenen Stärken erhältlich und minimiert den nach unten dringenden Schall. Empfohlen ist die Verlegung der Folie in Altbauten oder dort, wo eine starke Beanspruchung des Laminats für Geräusche sorgt.

Die Trittschalldämmung ist in einigen Fällen sogar bereits in das Laminat integriert. Dafür zeigt sich die untere Schicht des Laminats verantwortlich, welche die Tritte in ausreichendem Maß dämmt. Diese Form des Schallschutzes ist preiswerter und lässt sich einfacher und schneller verlegen.

Leider dämmen die meisten Produkte die Schritte nicht ausreichend, sodass dennoch eine separate Trittschalldämmung notwendig ist. Sie besteht aus Rollen oder auch Platten aus Kunststoff sowie Kork. Für Laien ist das Verlegen der Trittschalldämmung ebenfalls absolvierbar.

Alternativen zu Laminat:

  • PVC Boden / PVC Belag
  • Parkett
  • Linoleum / Vinyl Laminat
  • Teppichboden / Korkboden

Ist Bodenbelag immer geeignet?

Speziell in feuchten Räumen ist es schwierig, Laminat anzubringen. Es bilden sich Pfützen auf dem Boden und auch die Luftfeuchtigkeit ist gegenüber dem Schlafzimmer in Küchen und Bädern deutlich höher. Auf Dauer kann die Feuchtigkeit dem Laminat schaden. Dies geschieht zwar nicht bei kurzem Feucht wischen, in Badezimmern ist herkömmliches Laminat dennoch kaum verlegbar.

Besitzer von Fußbodenheizungen sollten bei der Wahl des Laminats genauer hinsehen. Laminat wirkt leicht isolierend, aus diesem Grund kann der Wärmefluss gestört sein. Die Folge ist eine Verschwendung von Energie und hohe Folgekosten. In schwierigen Fällen kann es sogar passieren, dass die Heizung kaum noch Wärme an den entsprechenden Raum abgibt.

Tipp: In diesem Fall sollte ein Laminat gewählt werden, welches viel Wärme nach oben durchlässt.

Quadratmeter Kelvin pro Watt ist die Einheit für den Wärmedurchlasswiderstand. In der Regel liegt dieser Wert bei Laminat zwischen 0,04 und 0,08 m² K/W. Damit die Fußbodenheizung letztendlich einwandfrei funktioniert, sollte der Wert mindestens bei 0,15 m² K/W liegen. Das ist in etwa das Doppelte. Demnach lässt sich Laminat mit einer Fußbodenheizung ideal kombinieren.

Achtung: Ist eine Trittschalldämmung integriert, so wirkt diese ebenfalls wärmeisolierend. Dieser Wert muss zum Laminat hinzuaddiert werden und auch dann noch unter den 0,15 m² K/W bleiben.


Klicklaminat - Bodenbelag verlegen ist nicht schwer:

Im Gegensatz zu Parkett ist Laminat ideal für Heimwerker, die ihren Boden selbstständig verlegen möchten. Wartezeiten und zusätzliche Kosten fallen für die Handwerker weg. Die einzelnen Paneele sind so konstruiert, dass sie seitlich ideal ineinander passen. Dieser Mechanismus ist auch als Klick-System bekannt. Hersteller lassen unterschiedliche Passformen rechtlich sichern. So trifft der Heimwerker auch auf Bezeichnungen wie "Easy Click".

Dank dem "Verklicken" der einzelnen Bestandteile ergibt sich der größte Vorteil gegenüber Parkett. Der Boden wird nicht verklebt und schwebt förmlich. Auf diesem Grund ist Laminat auch als "schwimmender Bodenbelag" deklariert. Vor allem bei der späteren Entfernung des Bodens profitieren Mieter, da keine Klebereste oder andere Rückstände übrig bleiben.

Tipp: Sockelleisten nicht vergessen!

Doch ist der Boden auch stabil genug?

Nutzer möchten meinen, dass der Boden von deutlich weniger Stabilität zeugt, da er lediglich ineinander gesteckt wird. Diese Angst kann den Verbrauchern genommen werden. Der Boden liegt stabil auf dem Estrich auch Möbelstücke oder unvorsichtige Mitbewohner können den Boden zudem nicht aus Versehen trennen.

Was ist mit den Rändern?

Auch die Ränder sind geschützt, da sich diese unter einer Sockelleiste verstecken lassen. Wichtig ist es, zwischen Laminat und Wand in etwa einen Zentimeter freizuhalten. So hat das Laminat noch die Möglichkeit, sich etwas auszudehnen.

Wie werden Aussparungen integriert?

Auch dieser Punkt sollte keinerlei Probleme darstellen. Fallen Aussparungen für Heizrohre und Co. an, einfach die entsprechende Stelle aussägen. Hierfür eignet sich eine Stichsäge, die in vielen Heimwerker-Haushalten vorhanden ist. Sind einzelne Paneele zudem zu lang, so werden sie ebenfalls mit einer Stichsäge in Position gebracht. Alternativ findet ein speziell konzipierter Laminatschneider Anwendung.


Die passende Farbe für jeden Geschmack

Ob amerikanische Eiche oder orientalische Produkte - dass die Geschmäcker weit auseinander gehen können, haben die Hersteller schon längst erkannt. Aus diesem Grund bieten sie Laminat in den unterschiedlichsten Farben und Mustern an. Der Klassiker hierbei ist das Laminat in der beliebten Holzoptik, welches dem klassischen Parkett sehr ähnlich ist. Aber auch Produkte in Stein- sowie Fliesenoptik sind inzwischen gefragt.

So stellt sich nun die Frage, welcher Raum mit dem Boden bestückt werden soll und was optisch zur Einrichtung und zum Stil passt. Wer sich unsicher darüber ist, kann eine schlichte klassische Variante wählen oder die Beratung eines engen Freundes hinzuziehen, der eventuell ein besseres Auge mitbringt.


Zusammenfassung zu Bodenbelägen

Im Gegensatz zu Parkett lässt sich das Laminat unkompliziert verlegen und bei Bedarf auch jederzeit ohne Weiteres leicht entfernen. Demnach bietet dieses Produkt vor allem für Heimwerker die ideale Basis, denn auch Laien haben bereits die Option, den Laminatboden eigenständig zu verlegen und dabei bares Geld zu sparen. Wer Laminat kaufen möchte, muss einige wichtige Kriterien beachten, um im Endeffekt das ideale Produkt zu erwerben. Das Klicklaminat ist eine gute Option und ist schnell verlegt. Die Trittschalldämmung, Wärmedurchlässigkeit sowie die optischen Kriterien spielen ebenfalls beim Kauf eine Rolle.

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