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Dispersionsfarben Vergleich unserer Favoriten

Dispersionsfarben Kaufratgeber und Vergleich aus einer Hand

Dispersionsfarbe

Was gibt es Schöneres als ein gemütliches und gepflegtes Zuhause? Eine ausgesuchte Einrichtung, in der es sich wohlfühlen lässt, liebevoll drapierte Accessoires und Fenster, durch die die Sonne ins Zimmer scheint. Wenn trotz all der schönen Dinge irgendwie ein gewisser Schleier in den Räumlichkeiten liegt, dann könnte das an angegrauter oder leicht vergilbter Wandfarbe liegen. Von Zeit zu Zeit frisch gestrichene Wände lassen die Wohnräume fast wie von Zauberhand neu erstrahlen und sorgen für ein Gefühl von „Neubezug“. Damit die Aktion „Frische Wände“ so einfach wie möglich gelingt und das Ergebnis nachhaltig begeistert, empfiehlt es sich, zu hochwertiger Dispersionsfarbe zu greifen. Was genau eine solche Wandfarbe ist und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, erklärt dieser Ratgeber.

Dispersionsfarbe Übersicht

Dispersionsfarbe mit hoher Deckkraft

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Vorteile Nachteile
✅ hohe Deckkraft ❌ Enthält Benzisothiazolinon, kann allergische Reaktionen hervorrufen
✅ ohne Lösungsmittel und Weichmacher
✅ geruchsneutral
✅ 1-Liter-Eimer

Umweltschonend streichen

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Vorteile Nachteile
✅ deckt gut ab ❌ eher für mineralische Untergründe und über Silikat-Altanstrichen geeignet
✅ auf Wasserbasis
✅ ohne Lösungsmittel, Weichmacher und Konservierungsmittel

Schadstoffgeprüfte Dispersionsfarbe

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Vorteile Nachteile
✅ stumpfmattes Weiß ❌ nur für den Innenbereich geeignet
✅ schadstoffgeprüft
✅ Nassabrieb 3

Was ist Dispersionsfarbe?

Wer Wand- und Deckenfarbe für das Streichen von Innenräumen benutzt, hat vermutlich Dispersionsfarbe gekauft. Die atmungsaktive, wasserbasierte Mischung mit Löse- und Bindemitteln ist weiß pigmentiert und lässt sich unkompliziert und ganz nach Wunsch abtönen.

Auch wenn der Kaufpreis zunächst ein wenig hoch erscheinen mag, so kommen die genannten Eigenschaften am Ende auch dem Geldbeutel zugute.


Woraus besteht Dispersionsfarbe?

Dispersionsfarbe enthält verschiedene Stoffe wie beispielsweise Mineral- oder Pflanzenöle. Letztere finden vorwiegend in Naturdispersionsfarben Verwendung und werden bevorzugt dort eingesetzt, wo besondere Rücksicht auf Kinder oder empfindliche Personen zu nehmen ist.

Die vorrangig enthaltenen Inhaltsstoffe:

  • Bindemittel wie Kunstharz, Acrylharz oder Pflanzenöl
  • Lösungsmittel
  • Pigmente
  • Verdünnungsmittel, meist Wasser
  • Füllstoffe zur Vergrößerung des Volumens

Auch sogenannte Additive können bei der Herstellung von Dispersionsfarbe zum Einsatz kommen, um ihre Anwendung zu optimieren.

Diese Additive können finden unter anderem Verwendung:

  • Entschäumer
  • Verdickungsmittel
  • Konservierungsmittel
  • Weichmacher
  • Stabilisatoren
  • Dispergier-Mittel

Wofür wird Dispersionsfarbe eingesetzt?

In den meisten Fällen wird Dispersionsfarbe für den Anstrich von Wänden im Innenbereich genutzt. Doch auch der Außenbereich lässt sich damit wunderbar verschönern; mit der passenden Abtönfarbe sind zudem individuelle und gut deckende Ergebnisse möglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Untergrund aus Raufaser, Gipskarton oder Stein handelt.


Worauf ist beim Kauf von Dispersionsfarbe zu achten?

Beim Kauf von Dispersionsfarbe sollten ein paar Aspekte beachtet werden, um mögliche Enttäuschungen nach der langen Arbeit zu vermeiden. Grundsätzlich punkten hochwertige Produkte mit einem hohen Anteil an Pigmenten und sind damit hervorragend deckend, oft meist schon beim ersten Anstrich und auch mit weißer Farbe auf dunklem Untergrund.

Wer Kinderzimmerwände oder Gegenstände streichen möchte, die für Kinderhände gedacht sind, wird sich möglicherweise für eine Dispersionsfarbe mit Pflanzenölen entscheiden. Diese ist zwar etwas hochpreisiger, ihre Inhaltsstoffe im Hinblick auf die Gesundheit jedoch meist auch unbedenklicher.


Wichtige Punkte, auf die beim Kauf von Dispersionsfarbe geachtet werden sollte:

  • hoher Anteil an Pigmenten
  • Abriebwert
  • Inhaltsstoffe
  • Ergiebigkeit

Hoher Anteil an Pigmenten: In diesem Zusammenhang steht auch die Deckkraft der Farbe. Je mehr Pigmente in einer Farblösung enthalten sind, umso besser ist das für den Anstrich, der später erfolgt. Zum anderen sollten die Pigmente die Farbe gut widerspiegeln. Nur so entsteht auch der gewünschte Leuchteffekt, der auffällt. Wer nur eine Abstufung des Farbtones möchte, sollte auf die Mischung mit einem Weißton zurückgreifen. Dadurch entstehen leichte Pastelltöne, die beim Streichen eines Raumes die ganze Wand bedecken können.

Abriebwert: Beschreibt den Wert, der definiert, wie schnell die Farbe abgewohnt werden kann. Ein hoher Abriebwert bedeutet einen guten und stabilen Halt an der Unterfläche, bei optimaler Grundierung.

Ergiebigkeit: Hierbei handelt es sich um einen Mittelwert, die angeben, wie weit die Menge an Farbe ausreicht. In den meisten Fällen in Quadratmetern nachzulesen. Allerdings sollten Anwender bedenken, dass diese Angabe für einen einfachen Anstrich vorgesehen ist und von der korrekten Anwendung ausgeht. Wer die Farbe dicker aufträgt oder mehrere Schichten streichen möchte, der sollte mehrere Abpackungen kaufen.


Was muss ich beim Streichen beachten?

Neben der richtigen Anwendung der Materialien wird die Farbgestaltung zu einem zentralen Punkt. Wer einen ganzen Raum in einer Vollfarbe streichen möchte, sollte damit rechnen, dass der Raum schwerer wirken kann, wenn alle Wände in dieser Coloration erstrahlen. Am besten eine große Wand in der bunten Farbe streichen und für alle anderen Wände eine leichte Farbe, wie weiß oder ein helles Grau wählen, damit der Raum heller und offener wirkt.

Wer etwas Lockeres möchte, wählt einfach ein Farbband, dass sich durch den Raum zieht und somit immer mit der Grundfarbe kombiniert ist. Sollte es sich um eine Mischung aus tapezierten Teilen und Wandfarbe handeln, ist ratsam auf eine Harmonie der Farben zu achten und dafür die Einrichtung und Dekoration schlicht zu halten.

Nach dem Streichen können die Ergebnisse noch etwas vage aussehen, weil die feuchten Stellen noch dunkler wirken als die bereits getrockneten Bereiche. Deshalb einfach warten, bis alle Schichten trocken sind, um dann zu entscheiden, ob sich ein Nachstreichen lohnt.

Wer den ganzen Raum streichen möchte, klebt nicht nur alle Bänder, Steckdosen und Anschlüsse ab, sondern beginnt immer von oben nach unten. Erst die Decke, dann die helle Grundfarbe und zum Schluss mit viel Gefühl und Liebe das Farbband.

Übrigens: Die Abklebebänder erst lösen, wenn die Farbe vollständig getrocknet ist. Dadurch kann es nicht zum Verschmieren von Farbtröpfchen kommen.


Zusammenfassung zur Dispersionsfarbe

Wer seine vier Wände verschönern möchte, sollte zu hochwertiger Dispersionsfarbe greifen. Diese ist nicht nur hochdeckend und erspart den Renovierenden somit viel Mühe, Zeit und Arbeit, sie kann auch in allen beliebigen Farben abgetönt werden und lässt somit den eigenen Ideen und Vorstellungen freien Lauf.

Für Menschen, die besonderen Wert auf eine Reduzierung künstlicher Zusatzstoffe legen, sind Produkte ohne mineralische Bindemittel und weitere Komponenten wie etwa Weichmacher verfügbar.

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