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Hängematten Vergleich unserer Favoriten

Hängematten Kaufratgeber und Vergleich aus einer Hand

Hängematte

Die Hängematte als exotische Schlafstätte: Wer die Augen schließt und sich einen Ort vorstellt, an dem er gerne seinen Urlaub verbringen würde, sieht vielleicht einen weißen Sandstrand, an strahlend blauem Meer unter wolkenlosem Himmel, gesäumt von zwei ideal platzierten Palmen. An zwei Punkten hängend befestigt, schwingt sie bei jeder Bewegung sanft hin und her.

Hängematte Übersicht

Hängematte für mehrere Personen

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Vorteile Nachteile
✅ breite Liegefläche ❌ Haken müssen bei Bedarf separat erworben werden
✅ TÜV geprüfte Belastbarkeit bis zu 300 kg ❌ Hänge Optionen sollten vorhanden sein
✅ Textilien waschbar bis 30°
✅ robuste Hängeseile

 

Die luftdurchlässige Hängematte

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Vorteile Nachteile
✅ atmungsaktive Liegefläche ❌ Abstand zum Aufhängen begrenzt
✅ schnelltrocknendes Material ❌ Seile müssen selbst verknotet werden
✅ hohe Tragkraft
✅ leichter, strapazierfähiger Fallschirm Nylon
✅ mehrere Farben erhältlich

 

Farbenfrohe Hängematte

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Vorteile Nachteile
✅ viele bunte Designs ❌ Gurte zur Befestigung erfordern begrenzte Abstände
✅ umfangreiche Liegefläche ❌ zusätzlicher Erwerb von Gurten empfohlen
✅ luftdurchlässige Baumwolle
✅ Zubehör bereits enthalten

 

Hängematte mit mediterranem Flair

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Vorteile Nachteile
✅ hohe Belastbarkeit ❌ Mindestabstand erforderlich
✅ strapazierfähige Baumwoll-Leinen ❌ keine weiteren Auswahlmöglichkeiten
✅ einfacher Aufbau
✅ leichtes Eigengewicht
✅ mit Aufbewahrungstasche

 

Die flexible Hängematte

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Vorteile Nachteile
✅ mit Tasche für einfachen Transport ❌ lediglich gestreifte Designs
✅ belastbar bis zu 200 kg ❌ Befestigungszubehör muss bei Bedarf zusätzlich erworben werden
✅ strapazierfähiger Baumwoll-Canvas
✅ mit zusätzlichem Kissen

Woher kommt die Hängematte überhaupt?

Die Hängematte ist wahrscheinlich eine Erfindung aus Lateinamerika. Zumindest fand sie von hier aus im späten 15. Jahrhundert ihren Weg mit dem Entdecker Christoph Kolumbus nach Europa. Ihr Name ist nicht nur eine Funktionsbeschreibung, sondern auch eine phonetische Ableitung von ihrem ursprünglichen Eigennamen Hamaco oder Hamach. Noch vor ihrer Verbreitung als privater Ruheplatz begann ihr Siegeszug als Schlafgelegenheit in der Marine und in Arbeiterunterkünften. Hier konnte sie sich durch ihren geringen Platzbedarf und niedrige Kosten behaupten.


Wie funktioniert eine Hängematte?

Das Produkt ist so genial wie einfach. Ein langes, schmales Stück Stoff oder noch einfacher ein Netzgewebe aus Schnüren oder Bändern, die an ihren Enden in verflochtene Seile münden und an gegenüberliegenden Punkten befestigt, frei schwingend in einiger Höhe über dem Boden hängen.

Ein zentrales Merkmal bleibt deren Befestigung. Klassische Modelle binden Verbraucher zu zwei Seiten fest. Das Bild, welches die meisten Menschen vor Augen haben, zeigt eine Hängematte, die zwischen zwei Bäumen oder Palmen an deren Stämmen befestigt wurde. Hierfür erforderliche Voraussetzungen sind natürlich überall individuell.

Eine Hängematte lässt sich auch an anderen geeigneten Fixpunkten befestigen. Geeignet sind zum Beispiel stabil an gegenüberliegenden, über Eck verbundenen Wänden oder Mauern befestigte Haken oder Ösen. Alternativ passen auch fest im Boden eingelassene Stangen in stabiler Ausführung.

Hängematten sind nicht nur für den Einsatz im Freien nutzbar. Outdoor Hängematten gelten zwar als besonders beliebt und zum Beispiel als Reisehängematte flexibel, unter geeigneten Voraussetzungen spricht aber vieles dafür, eine Hängematte auch Indoor zu nutzen.


Welches ist die beste Hängematte?

Sie sind im Handel in großer Vielfalt auffindbar. Die beste Variante muss jeder für sich im umfangreichen Angebot individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen auswählen. Wer sich für die Anschaffung einer Hängematte interessiert, sollte vor einer Kaufentscheidung eingehend die Unterschiede einzelner Modelle kennen, welche Eigenschaften für den gewünschten Einsatz wichtig oder sogar ausschlaggebend und unverzichtbar sind.

Unterschiedliche Hängematten-Typen

Grundlegend unterscheiden Experten zwei Arten von Hängematten: Tuchhängematten und Netzhängematten. Basierend auf historischen Beschreibungen ist die Netzhängematte wohl die ursprünglichste Form der Hängematte. Sie besteht aus zahlreichen Fäden, die in Längsrichtung zu einem Netz verflochten sind und an beiden Enden der Hängematte einen Strang bilden, der in eine Befestigung, zum Beispiel eine Schlaufe mündet.

Der zweite Typ, die Tuchhängematte, ist inzwischen die beliebtere Lösung der Hängematte. Ihre Liegefläche bildet ein rechteckiges Stück Stoff aus stabilem Gewebe. An beiden kurzen Enden sind die Ecken zusammengeführt und mit einem Befestigungselement verbunden. Beide Hängematten-Typen haben grundlegende Vor- und Nachteile, die bei einer Auswahl zu berücksichtigen sind.

Vorteile der Netzhängematte

  • flexible und anpassungsfähige Liegefläche
  • sehr breite Liegefläche
  • leicht und platzsparend
  • luftdurchlässig (Kühlung bei hohen Temperaturen)

Nachteile der Netzhängematte

  • anfälliger für Beschädigungen, zum Beispiel durch Hängenbleiben
  • modellabhängig begrenzt witterungsfest
  • luftdurchlässig (schützt nicht gegen kalten Luftzug)

Vorteile der Tuchhängematte

  • ansprechende Optik
  • vielfältige Design-Auswahl
  • komfortable Liegefläche
  • isoliert und schützt vor Kaltluft

Nachteile der Tuchhängematte

  • Stoff ist nur begrenzt dehnbar und flexibel
  • begrenzt witterungsbeständig
  • höherer Reinigungsaufwand

Neben dieser grundlegenden Unterteilung findet sich die Bezeichnung als Reisehängematte, gelegentlich Campinghängematte. Hierbei handelt es sich wahlweise um eine Netz- oder um eine Tuchhängematte aus leichtem Tuch, meist Synthetik, die durch geringes Gewicht und kompakte Packmaße auffällt. Reisehängematten sind üblicherweise in einer kleinen Hülle oder Tasche verpackt und so bequem zu transportieren.


Spreizstab-Modelle

Eine weitere Form der Unterscheidung ist die Unterteilung in Modelle mit und ohne Spreizstäben. Sogenannte Stabhängematten nutzen an beiden kurzen Enden der Liegefläche über die gesamte Breite des Netzes oder Tuchs Stäbe, meist aus Holz, welche die Liegefläche auf ihre gesamte Breite auffächern. Diese Form erleichtert das Ein- und Aussteigen und bietet der Liegefläche eine gewisse Spannung und damit Stabilität, sie begünstigt aber eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung und damit ein Drehen und das Herausfallen aus der Hängematte.

Eine weitere Sonderform der Hängematte ist der Hängesitz oder Hängesessel auch bekannt als Sitzhängematte. Bei dieser Variante bildet das Tuch (seltener ein Netz) eine Sitzschale. Die Schnüre zur Befestigung sitzen hierfür an beiden Seiten und sind über dem Kopf an den jeweiligen Enden einer Querstange befestigt, um sie zum Beispiel an einer Zimmerdecke aufzuhängen.


Die Befestigung

Nutzer klassischer Hängematten müssen diese an zwei gegenüberliegenden Punkten befestigen. Deren optimaler Abstand entspricht etwa 90 % der Gesamtlänge der Hängematte, sodass diese nach unten durchhängen kann. Für die Befestigungshöhe gilt eine einfache Faustformel: sie entspricht der Hälfte des genannten Abstands.

Stabhängematten sind nicht so flexibel und hängen weniger nach unten durch. Entsprechend benötigen sie nur eine geringere Aufhängehöhe. Diese liegt bei etwa einem Viertel des empfohlenen Abstands der Aufhängungen. Zur Befestigung besitzen Hängematten an ihren Enden modellabhängig einfache geflochtene Schlaufen oder eingeknüpfte Ösen oder Karabiner.

Eine besondere Alternative zur Befestigung einer Hängematte bietet ein Hängemattengestell. Als freistehende Konstruktion aus Holz oder aus Metallrohren liefert es nach oben aufragende Stangen, an denen sich eine Hängematte aufhängen lässt. Eine Hängematte mit Gestell verzichtet auf Installation an Wänden und ist sowohl im Freien als auch in Innenräumen zu nutzen.

Neben den zusätzlichen Kosten benötigt ein Gestell für Hängematten jedoch Platz. Ihre Länge entspricht in etwa der Gesamtlänge der Hängematte und die Breite muss ausreichen, um auch bei stärkerer Bewegung ein Kippen zu verhindern. Der Platzbedarf gilt dauerhaft, auch wenn niemand die Hängematte nutzt. Modellabhängig ist ein wiederholter Auf- und Abbau selten praktikabel, klappbare Hängemattengestelle sind eher selten.


Größe und Material

Hängematten sind in einer großen Auswahl unterschiedlicher Größen erhältlich. Als sehr kleine Variante kommen Hängematten für Katzen zum Einsatz. Kleine Modelle dienen ansonsten auch als Hängematten für Babys oder Kinder. Solche Variationen begnügen sich mit einer Länge der Liegefläche von weniger als einem Meter, für ausgewachsene Nutzer empfiehlt sich eine Länge vom mindestens zwei Meter. Auch in der Breite findet sich eine größere Auswahl von knapp unter 100 cm und mehr als zwei Metern. Besonders breite Hängematten werden als sogenannte Doppelhängematten angeboten, die für zwei Personen ausgelegt sind.

Das Material, aus dem die Hängematte gefertigt ist, entscheidet über verschiedene Faktoren wie:

  • Tragkraft / Belastbarkeit
  • Witterungsbeständigkeit
  • Gewicht / Packmaße
  • Design

Grundsätzlich lassen sich Hängematten in Bezug auf das Material in solche aus Kunstfaser und jene aus Naturfasern unterteilen. Insgesamt sind Kunstfasern, wie zum Beispiel Nylon und Polyester, leichter und kompakter zu verpacken, belastbarer, witterungsbeständiger und besser sowie vielfältiger einzufärben.


Weiteres zu Hängematten

Modelle aus Naturfasern, zum Beispiel aus Baumwolle, punkten vor allen Dingen durch hautsympathische Beschaffenheit, natürliche Optik und nicht zuletzt durch Umweltfreundlichkeit. Abhängig von Material, Größe und Fertigungsqualität liegt die maximale Belastbarkeit einer Hängematte bei bis zu 700 Kilogramm. Die meisten Modelle sind vom Hersteller jedoch mit einer maximalen Tragkraft zwischen 100 und 200 Kilogramm angegeben. Allerdings gilt die empfohlene Maximalbelastung zusätzlich durch die Art der Befestigung begrenzt.


Zusammenfassung zur Hängematte

Ob Babyhängematte, Kinderhängematte, klassische Hängematte oder XXL Hängematte für zwei, der Mittagsschlaf in einer Hängematte ist ein besonderes Erlebnis. Ob im Garten, auf dem Balkon, im Kinderzimmer oder einem anderen Platz im Haus beziehungsweise im Freien, mit wenig Aufwand ist eine Hängematte an vielen Orten schnell aufgehängt und nutzbar.

Wo keine stabilen Wände, Bäume oder andere Grundlagen für eine zuverlässige Befestigung vorhanden sind, kann ein Hängemattengestell aus Holz oder Metall geeignet sein, um die Matte sicher aufzuhängen.

Der lokale Einzelhandel und der Online-Handel bieten eine riesige Auswahl an Hängematten aller Arten und Größen in unterschiedlichsten Materialzusammenstellungen sowie Designs für jeden Geschmack. Als Reisehängematte benötigt sie sehr wenig Platz und ist spontan überall dort einsatzbereit, wo sich geeignete Befestigungsmöglichkeiten finden. Zudem kann sie kann eine Isomatte oder ein Feldbett ersetzen.

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