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Hebeanlagen Vergleich unserer Favoriten

Hebeanlagen Kaufratgeber und Vergleich aus einer Hand

Hebeanlage

In Zeiten des Wohlstandes ist für den Menschen vieles selbstverständlich geworden. Hierzu zählt auch die Funktion unseres Abwassersystems, welches im Falle einer Überlastung für große Schäden verantwortlich wäre. Ohne Hebeanlagen, die dafür sorgen, dass diese Vorrichtung auch im Kleinen gut funktioniert, kommen viele Privat- und Geschäftshäuser dabei nicht aus. Was genau eine solche Hebeanlage ist und worauf bei ihrer Nutzung geachtet werden sollte, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Hebeanlage Übersicht

Weg mit dem Schmutzwasser

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Vorteile Nachteile
✅ Förderleistung 240 l / Minute ❌ Häcksler mit weniger Kraft
✅ besitzt 3 Zuläufe
✅ einfache Montage
✅ nutzbar bis 90 °C Wassertemperatur

Abwasser einfach abpumpen

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Vorteile Nachteile
✅ 600 W ❌ Geräusche etwas zu laut
✅ geeignet für Dusche, Waschbecken und WC
✅ integrierter Schredder aus Edelstahl
✅ sehr kraftvoll

Schneller Abtransport von Abwasser

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Vorteile Nachteile
✅ 200 W ❌ nicht für Toilette geeignet
✅ transportiert Abwasser 80 m weit
✅ Gerät sehr leise

 


Was ist eine Hebeanlage?

Hebeanlagen werden dort eingesetzt, wo die Ableitung von Abwasser zum Sammelschacht oder -rohr aufgrund eines zu geringen Gefälles nicht möglich ist. Beispiele hierfür sind tief liegende Waschräume oder andere Installationen, bei denen der Ablauf über der Stelle liegt, an welcher sich das Wasser sammelt. Auch für den Abtransport von Regenwasser können Hebeanlagen genutzt werden.


Wozu dient eine Hebeanlage?

Überall dort, wo Abwasser nicht selbstständig in die Kanalisation gelangen kann, leistet eine Hebeanlage wertvolle Dienste. Durch diese strombetriebene Apparatur wird Wasser rückstausicher in das Sammelrohr abgeleitet, nachdem es in einem gas- und geruchsdichten Behältnis aufgefangen wurde.

Auch zur Rückstausicherung sind Hebeanlagen bestens geeignet. Sofern die öffentliche Kanalisation durch Starkregen überlastet und bis zur Rückstauebene vollgelaufen ist, werden damit auch sämtliche Anschlussleitungen, welche unterhalb diesem Niveau liegen, mit Wasser gefüllt. Ein Überlaufen der sanitären Anlagen würde schließlich zur Flutung der entsprechenden Räume führen, was durch die Hebeanlage verhindert werden kann.

Die DIN EN 12056-4 regelt Hebeanlagen mit Rückstauschleife!


Welche Arten von Hebeanlagen gibt es?

Es existieren Hebeanlagen für unterschiedliche Bereiche, die im Folgenden genauer beschrieben sind:

Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Abwasser

Für diese Anlagen gelten strenge Anforderungen im Hinblick auf ihre Technik, wodurch der Einsatzbereich bzw. die Anwendung nicht beschränkt wird. Der integrierte Sammelbehälter muss mindestens 20 Liter aufweisen. Das ist wichtig für alle Haushalte, die auf diese Installation zurückgreifen müssen. Der Abfluss selbst wird dann von der Anlage übernommen, aber auch das Volumen selbst sollte hier gut berechnet sein. Gerade bei Mietshäusern mit mehreren Parteien kann es vorkommen, dass ein Fassungsvolumen von 20 Litern nicht ausreichend ist. Vor der Anschaffung sollte daher die Absprache mit einem Fachmann in diesem Bereich erfolgen.

Hebeanlagen für fäkalienfreies Wasser

Neben den Anwendungsbereichen, die denen der Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Wasser entsprechen, bestehen keine weiteren Auflagen. Mitunter kommen die Hebeanlagen auch mal im eigenen Garten zum Einsatz, um aus einem Teich oder dem Speicher des Regenwassers die entsprechende Menge zu erreichen. Gerade Freunde mit einem großen Garten können einen Tank in den Boden einsetzen lassen, der große Massen an Regenwasser fasst. In diesem Zusammenhang wäre die Versorgung von Pflanzen gesichert. Für den Einbau des Tanks selbst gelten entsprechende Vorschriften, die nach den Angaben der Gemeinde oder der Stadt zu entnehmen sind.

Hebeanlagen zur begrenzten Verwendung (WC-Förderer, Kleinhebeanlagen)

Diese Anlagen eignen sich zur Installation von Gäste-WCs sowie Zweitbädern und leiten schmutz- und fäkalienhaltiges Wasser ab. Um Schlammablagerungen und damit verbundene Geruchsbelästigung zu vermeiden, sind bei der Montage folgende Punkte zu beachten:

  • Anbringung direkt neben oder hinter dem WC
  • Rohre nur mit den nötigsten Umleitungen verlegen
  • Spülwassermenge mindestens 6 l, besser 9 l
  • Spartaste des Spülkastens nicht verwenden

Die Einlage der Hebeanlage sollte bei einer Einlassung in der Wand entweder direkt beim Bau oder bei der Nachrüstung durch einen Profi erfolgen. Für die Installation selbst ist es wichtig zu beachten, dass die Abwasserrohre nach Möglichkeit auf dem direkten Wege in die Hauptabwasserleitung eingespeist werden. Durch viele Verbindungsstücke oder auch Knicke und Kurven steigt das Risiko einer Rohrverstopfung, die im Ernstfall nicht einfach zu beheben ist.

Gerade bei der Nutzung einer solchen Anlage im Gäste-WC wird es wichtig, die Benutzer darauf hinzuweisen, dass die Spartaste nicht praktisch in der Verwendung ist. Wenn nicht ausreichend Schmutzwasser ausgegeben wird, bleibt das Wasser in der Anlage stehen und wird zeitnah zu einem Geruchsproblem. Allein aus hygienischen Aspekten könnte dies schwierig sein.

Wer sich selbst an der Installation versucht, ist gut beraten am Ende der Arbeit nicht alle Baustellen zu schließen, sondern zuerst die Funktion zu testen. Umbauarbeiten oder erneute Einstellung sind so leichter vorzunehmen. Zusätzlich kann der Blick eines Fachmannes helfen. Dessen Anfahrt und Leistung ist zwar zu zahlen, aber bei einer richtigen Anlage und der Umsetzung zum Selbstkostenpreis haben Anwender schon viel Geld gespart, das nicht leichtsinnig heruntergespült werden sollte. Der Fachmann kann abschließend die Feinjustierung vornehmen und den noch zu entstehenden Aufwand abschätzen. Bei dieser Gelegenheit können Nutzer direkt die mögliche Reinigung oder die Verfahrensweise in einem Problemfall abklären, um darauf vorbereitet zu sein.


Welche Punkte gibt es bezüglich einer Hebeanlage zu beachten?

Grundsätzlich gilt bei der Montage von Hebeanlagen die Einhaltung bestehender Normen und Auflagen, um eine zuverlässige Funktion zu gewährleisten und Folgeschäden zu verhindern. Sie berücksichtigen sowohl die Wahl des passenden Werkstoffes als auch die Mengen an Schmutz und Abwasser, welche abgeleitet werden sollen. Auch die Schallentkopplung der Leitungen ist von Bedeutung.

Kleinhebeanlagen sind durch die Norm DIN EN 12050-3 reguliert

  • die Sanitäreinheit muss sich in einem Raum mit der Hebeanlage befinden
  • eine Schachtmontage ist unzulässig, da Fehlfunktionen zu spät erkannt würden
  • Anschluss von max. einem Handwaschbecken sowie einer Dusche oder einem Bidet
  • nur als Zweit-WC
  • nur für wenige Nutzer zur Verfügung zu stellen
  • weitere Sanitäranlagen wie Geschirrspüler, Waschmaschine etc. sind unzulässig
  • ausschließlich Überflurmontage

Zusammenfassung zur Hebeanlage

Eine Hebeanlage ist eine äußerst sinnvolle und oft auch unabdingbare Einrichtung, wenn das anfallende Abwasser einer Sanitäreinrichtung aufgrund eines zu geringen Gefälles nicht von allein in den Sammelschacht gelangt. Unterschieden werden Anlagen, die dem Abführen von Grauwasser aus Waschbecken, Dusche oder Waschmaschine dienen, und jenen, die das Schwarzwasser ableiten, welches Feststoffe wie Fäkalien enthält.

Die Kosten solcher Hebeanlagen hängen von ihrer genauen Funktion sowie der Leistungskraft ab und bewegen sich zwischen 100 Euro und 3.000 Euro. Neben der Montageanleitung sind bei der Installation auch bestehende Normen und Verordnungen zu beachten.

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