Mobile Klimaanlage ohne Abluftschlauch – Infos & Tipps

Eine Klimaanlage ist besonders an heißen Sommertagen eine echte Wohltat. Eine Klimaanlage ohne Abluftschlauch ist eine gute Lösung. Nicht nur in südlichen Ländern, sondern auch hierzulande gehören Klimaanlagen längst zum Standard moderner Wohnhäuser. Allerdings sind sie nicht immer und überall fest verbaut. Wer keine Klimaanlage fest verbauen will oder kann, kann sich mit einer mobilen Klimaanlage behelfen. Wenn da nicht der Abluftschlauch wäre, den man von der Klimaanlage nach draußen führen muss…

Gibt es eine mobile Klimaanlage ohne Schlauch nach außen?

Das Grundprinzip der Klimaanlage ist ähnlich wie das eines Kühlschranks. Auch die Klimaanlage arbeitet mit einem Wärmetauscher. Vereinfacht ausgedrückt: Die Klimaanlage saugt Wärme auf und gibt Kälte ab. Allerdings kann das Gerät die aufgenommene Wärme nicht spurlos vernichten, sondern muss sie abgeben können.

Aufgrund dieses Prinzips sind fest installierte Klimaanlagen stets an der Außenwand von Gebäuden zu entdecken. Charakteristisch sind hier die beiden nebeneinander platzierten Ventilatoren. Einer dieser Ventilatoren leitet frische Luft ins Innere des Raumes, der andere gibt die warme Luft aus dem Raum nach draußen ab.

Auf diese Weise funktionieren auch mobile Klimageräte. Zwar können diese modellabhängig auf den Ansaugschlauch für die Frischluft verzichten. An der Ausleitung der Warmluft führt aber kein Weg vorbei. Jedes mobile Klimagerät besitzt also einen Schlauch, der aus dem Inneren des Raumes nach draußen geführt werden muss.

Trotzdem stößt man im Handel immer wieder auf „Klimageräte ohne Abluftschlauch“. Strenggenommen ist eine solche Bezeichnung hier irreführend, denn eine „echte“ Klimaanlage kann ohne Abluftschlauch schlicht nicht funktionieren. Es gibt jedoch einige Luftkühler, die nach einem etwas anderen Prinzip arbeiten. Da sie unter Umständen zu einem angenehmeren Raumklima beitragen können, lassen sie sich im weitesten Sinne tatsächlich als mobile Klimaanlagen bezeichnen.

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Wie gut sind mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, auch ohne klassische oder mobile Klimaanlage für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Das Prinzip dicker Außenwände und kleiner Fenster kennt man nicht nur rund um das Mittelmeer bereits seit Jahrhunderten. Auch Gebäude der Hamburger Speicherstadt wurden auf diese so einfache und doch so geniale Weise errichtet.

Darüber hinaus wurden immer wieder technische Lösungen entwickelt, die zu einer angenehmen Klimatisierung beitragen können.

  • Ventilator: Auch wenn es den Anschein hat, kann ein Ventilator die Raumluft nicht kühlen. Die Luftbewegung allerdings nimmt man als kühlend und erfrischend wahr. Große Ventilatoren, wie sie oftmals auch an der Raumdecke zu sehen sind, helfen aber bei der Zirkulation der Luft. Sofern durch eine Tür oder ein Fenster ein Luft- und Wärmeaustausch stattfinden kann, wird dieser durch die Bewegung der Rotorflügel unterstützt. Der Ventilator sorgt also für eine gewisse Erfrischung, die tatsächliche Abkühlung der Raumluft kann er aber nur unter bestimmten Voraussetzungen im eher geringen Maße beeinflussen.
  • Ventilator mit Kühlfunktion: Ventilatoren dieser Bauart besitzen einen Wassertank. Das darin befindliche Wasser wird über den Ventilator in feinsten, kühlenden Tröpfchen an die Raumluft abgegeben. Abhängig vom Gerät kann dies als spürbarer Sprühnebel wahrgenommen werden. Bei anderen Modellen wird das Wasser so langsam abgegeben, dass sich die ausströmende Luft nicht feucht anfühlt. Trotzdem ist sie messbar kühler – zumal dann, wenn der Tank des Ventilators mit eiskaltem Wasser befüllt wurde.
  • Luftkühler: Ein Luftkühler erinnert an einen Heizlüfter und hat tatsächlich diverse Gemeinsamkeiten mit einem solchen Gerät. Allerdings befindet sich im Luftkühler kein Heizelement, sondern eine Kühlmöglichkeit. In den meisten Geräten wird durchströmende Luft durch kaltes Wasser heruntergekühlt, ohne dieses Wasser jedoch an die Luft abzugeben. Die ausströmende Luft ist tatsächlich messbar kälter als die übrige Raumluft. Allerdings beschränkt sich der Unterschied auf wenige Grad.

Wie nennt man Klimageräte ohne Abluftschlauch?

Fast immer, wenn von einer Klimaanlage ohne Abluftschlauch die Rede ist, geht es um einen sogenannten Verdunstungskühler. Dieser macht sich den bereits angedeuteten Effekt zunutze, dass durch Verdunstung Kühle entsteht.

Der Luftkühler beziehungsweise Verdunstungskühler besteht aus einem Ventilator, der mit einem Wassertank verbunden ist. Durch ein spezielles technisches Verfahren verdunstet das in diesem Tank befindliche Wasser, die Verdunstungskühle wird über den Ventilator an den Raum abgegeben.

Meistens handelt es sich bei dem beschriebenen Tank des Verdunstungskühlers um eine Art Schublade, die unterhalb des Ventilators verbaut wurde. Diese kann einfach mit kaltem Leitungswasser befüllt werden. Es ist also nicht notwendig, hier auf abgekochtes oder destilliertes Wasser zurück zu greifen.

Die Größe des Tanks ist abgestimmt auf die Leistung des Luftkühlers. Um effizient zu arbeiten, muss man den Füllstand des Wassers regelmäßig kontrollieren.

Verdunstungskühlgerät zur Klimatisierung

Verdunstungskühler einiger Hersteller werden mit Kühlakkus ausgeliefert. Es ist alternativ auch möglich, bereits vorhandene Kühlakkus aus dem Gefrierschrank zu verwenden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass ein Verdunstungskühler für seine Funktion Wasser in flüssiger Form benötigt. Zwar kann man dieses durch Kühlakkus herunterkühlen und die Wirkung des Gerätes dadurch verstärken. Würde man die Kühlakkus allerdings in die trockene Schublade legen, könnte keine Verdunstung stattfinden. Damit würde der kühlende Effekt ausbleiben.

Eine Alternative können Eiswürfel darstellen, wie man sie im Supermarkt im bereits gefrorenen Zustand im Beutel kaufen kann. Man kann diese Eiswürfel einfüllen und das gerät starten. Das entstehende Schmelzwasser ist perfekt geeignet für die Erzeugung von Verdunstungskühle.

Ein immer wieder genanntes Problem bei Verdunstungskühlern ist die Hygiene. Es wird daher dringend dazu geraten, die Wasserschublade regelmäßig zu reinigen. Andernfalls können sich dort Bakterien und andere Krankheitskeime ansiedeln, die über den Ventilator an die Raumluft abgegeben werden. Dies ist sicher kein wünschenswerter Effekt.

Grundsätzlich hat ein Verdunstungskühler eine deutlich geringere Leistung als eine Klimaanlage. Daher muss er in einem Raum einen kraftvollen Luftstrom erzeugen können. Um seine Wirkung zusätzlich zu unterstützen, besitzt das Kühlgerät meistens eine optional zuschaltbare Schwenkfunktion. Es ist empfehlenswert, den Verdunstungskühler viele Stunden laufen zu lassen. Erstens benötigt er nur recht wenig Energie, zweitens kann die einmal erzeugte Raumkühle an heißen Tagen andernfalls ein recht kurzes Vergnügen sein. Aktiviert man einen Verdunstungskühler bereits präventiv, wird sich der Raum im Laufe eines heißen Tages jedoch weitaus weniger aufheizen, als es sonst zu erwarten wäre.

Was ist besser, Luftkühler oder Klimaanlage?

Wie eingangs bereits angesprochen, besteht der beste Hitzeschutz aus frühzeitiger Prävention. Wenn Wärme durch eine spezielle Bauform nicht ins Haus gelangen kann, ist keine aufwändige Kühlung der Raumluft notwendig.

In Deutschland mit seinem trotz Klimawandel nach wie vor eher moderaten Klima sind derlei Bauformen eher selten. Auch Rollläden, Fensterläden oder Vorhänge können aber einen effektiven Hitzeschutz darstellen. Ein Nachteil ist freilich, dass der Raum damit abgedunkelt wird.

Die Klimaanlage ist ein sehr leistungsstarkes Gerät, mit dem sich Raumluft innerhalb kürzester Zeit auf jede beliebige Temperatur herunterkühlen lässt. Manch einer kennt das Phänomen, an einem brüllend heißen Sommertag ein klimatisiertes Gebäude zu betreten und dort tatsächlich zu frieren. Das ist dann ein eindeutiges Zeichen einer übermäßig stark eingestellten Klimaanlage.

Allerdings muss die Klimaanlage entweder fest an in einer Außenwand verbaut sein. Trotz eines hohen Energiebedarfs reicht ihre Leistung nur für einen oder für wenige Räume, daher sieht man an großen Wohnhäusern oftmals zahlreiche fest installierte Klimaanlagen.

Eine Alternative sind mobile Klimaanlagen

Diese lassen sich zwar theoretisch flexibel aufstellen. Allerdings besitzen sie einen nicht sonderlich schönen Abluftschlauch, der durch ein Fenster oder eine Tür nach draußen geleitet werden muss. Dort muss man ihn zusätzlich abdichten, damit keine warme Außenluft zurück in das Innere des Gebäudes strömt.

Luftkühler sind weitaus energiesparender, lassen sich sehr flexibel aufstellen und überall dort betreiben, wo ein Bedarf besteht. Allerdings reicht ihr kühlender Effekt nur für wenige Grad aus. Es ist also nicht möglich, eine vollkommen überhitzte Wohnung mittels Luftkühler herunter zu kühlen.

Eine Klimaanlage ist effizienter und präziser bedienbar als jedes andere Kühlsystem. Wenn es allerdings nur darum geht, die Raumluft um wenige Grad zu kühlen oder die Temperatur in einem durch heruntergelassene Rollläden geschützten Raum auf gleichbleibendem Niveau zu halten, kann ein Luftkühler die bessere Wahl sein.

Sind Luftkühler sinnvoll?

Luftkühler sind, anders als es die Werbung suggeriert, keine Klimaanlagen im eigentlichen Sinne. Sie stellen aber ein sinnvolles Bindeglied zwischen einem Ventilator und einem Klimagerät dar. Mit einem Verdunstungskühler kann die Raumluft mit vergleichsweise geringem Aufwand um einige Grad herabgesetzt werden. Außerdem sorgt seine Verdunstung nicht nur für Kühle, sondern befeuchtet die Raumluft. Auch dies trägt zu einer Verbesserung des Raumklimas bei. Die Atemwege werden weniger gereizt, zudem werden Staub- und Schmutzpartikel durch die höhere Luftfeuchtigkeit besser gebunden.

Luftkühler kann man bei Bedarf aufstellen, hinterher verschwinden sie wieder im Keller oder in der Abstellkammer. Eine flexiblere und einfachere Methode, die Raumtemperatur messbar zu senken, gibt es nicht.

Wie effizient sind Luftkühler?

Luftkühler sind generell weit weniger effizient als Klimaanlagen. Anders als bei diesen ist es mit einem Luftkühler nicht möglich, die Raumtemperatur signifikant bis zu einer voreingestellten Temperatur zu senken.

Ein ausreichend großer, gut im Raum platzierter Luftkühler ist aber in der Lage, einen kühlenden Luftstrom zu verbreiten und für eine Temperatursenkung um einige Grad Celsius zu sorgen.

Am effizientesten kann man einen Luftkühler einsetzen, wenn nicht der gesamte Raum gekühlt werden soll. In unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes oder des Bettes erfüllt der Luftkühler seinen Zweck besonders gut. Hier kann man sich seinen geringen Energiebedarf also besonders gut zunutze machen.

Unterschied zwischen Ventilator – Lüftkühler – mobile Klimananlage

Ventilator Lüftkühler mobile Klimananlage
Aufstellen Überall flexibel aufstellbar Überall flexibel aufstellbar Flexibel aufstellbar, allerdings nur in der Nähe eines Fensters oder einer Tür
Betrieb Sehr leise / leise. Das Gerät wird einfach eingeschaltet und die Stärke auf Knopfdruck reguliert. Leise / mittellaut im Betrieb.

Einige Modelle sind fernbedienbar. Durch Eis / Eiswasser ist eine verbesserte Kühlung möglich.

Die Klimaanlage wird am Gerät oder per Fernbedienung gesteuert. Ein Betrieb ist nur möglich, wenn der Abluftschlauch durch ein Fenster oder eine Tür geführt und ringsherum abgedichtet wird.
Wartung Nahezu wartungsfrei. Lediglich Staub, der sich auf den Rotorblättern ansammelt, muss gelegentlich abgewischt werden. Der Tank muss regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf aufgefüllt werden.

Eine regelmäßige Desinfektion ist erforderlich, um die

Eine regelmäßige Wartung ist unumgänglich. Auch ein Filtertausch ist in bestimmten Intervallen notwendig.
Leistung Sehr geringer Energiebedarf. Einige Ventilatoren werden sogar mit Batterien betrieben. Geringer Energiebedarf. Hoher / sehr hoher Energiebedarf.
Abluftschlauch Nicht vorhanden / nicht erforderlich Nicht vorhanden / nicht erforderlich Zwingend erforderlich

Fazit: Was taugen Klimageräte ohne Schlauch?

Neben der klassischen Klimaanlage gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Raumluft zu kühlen. Eine mobile Klimaanlage kann ein fast gleichwertiger Ersatz zu einem fest verbauten Gerät sein. Andere Geräte, die als „Klimaanlage ohne Schlauch“ angeboten werden, bleiben in ihrer Leistung weit hinter echten Klimaanlagen zurück. Zwar können sie die Temperatur um einige Grad Celsius senken, allerdings nicht annähernd in dem Maße, wie man es von einer Klimaanlage kennt.

Trotzdem haben Luftkühler durchaus ihre Berechtigung. Sie können ein kühles Raumklima mit wenig Energiebedarf bewahren und eignen sich besonders, um bestimmte Bereiche (Arbeitsplatz, Sofa, Schlafplatz) zu kühlen. Zudem tragen sie durch die Luftbefeuchtung zu einer Verbesserung der Luftqualität bei.

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