Rauchmelder Mythen

Um die Rauchmelder ranken viele Mythen

Ei Electronics Ei650 10-Jahres-Rauchwarnmelder

9.4

GESAMTBEWERTUNG

9.4/10

Positiv

  • Fest eingebaute 10-Jahres-Lithiumbatterie
  • Schlafzimmertauglich, kein störendes LED-Blinken
  • Rauchwarnmelder nach dem Streulichtprinzip
  • 10 + 1 Jahre Produktlebensdauer
  • Viele positive Kundenmeinugen

Negativ

  • keine bekannt
Rauchmelder Mythen
Rauchmelder Mythen
Manche Gerüchte halten sich hartnäckig. Auch in Bezug auf die Gefahr durch Feuer und Rauch gibt es immer noch ziemlich hartnäckige Rauchmelder Mythen, die sich schon seit Längerem halten. Besonders Fachleute wie Feuerwehren und Brandsachverständige kennen diese Gerüchte und warnen eindringlich davor, sich zu überschätzen und man hat nur wenig Minuten Zeit um sich zu retten.

Manche Menschen sind in dem Irrglauben, sie brauchen keinen Rauchmelder, weil sie sich schon von selbst rechtzeitig retten können. Brandmelder sind Lebensretter sagen viele Schornsteinfeger.

Dabei sollte man aber bedenken, dass sich besonders kleine Kinder im Falle eines Feuers aus Angst falsch verhalten. Und die aufkommende gefährliche Panik, die Menschen befällt, wenn sie ein Feuer bemerken, lässt die alles andere als rational denken. In Panik wird dann versucht, noch Gegenstände zu retten, die man meint, unbedingt erhalten zu müssen.

So kann es passieren, dass in Deutschland täglich zwei Menschen durch ein Feuer ums Leben kommen. Die meisten Menschen sterben aber nicht an den Folgen der Verbrennung, sondern durch den eingeatmeten Rauch. Hiervon reichen bereits zwei bis drei Atemzügen, um zur Bewusstlosigkeit und zum Tod zu führen.

Irrtümer und Irrglauben führen zur Katastrophe

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie im Brandfall noch gut eine viertel Stunde Zeit haben, um sich aus der Wohnung mit Ihrem Haustier zu retten. Laut Fachleuten der Berliner Feuerwehr ist das aber nur bis zu vier Minuten möglich.

Eine Rauchvergiftung wirkt noch schneller tödlich, binnen zwei Minuten oder zwei bis drei tiefen Atemzügen kann die Rauchvergiftung tödlich wirken.

Auch darauf, dass andere rechtzeitig die Feuerwehr alarmieren, sollte man sich nicht unbedingt verlassen. Andere Menschen bemerken ein Feuer in der Regel erst, wenn die Flammen weithin sichtbar sind und dann ist es für den in der Wohnung befindlichen Menschen mit Sicherheit zu spät.

Ein Brandmelder schützt vor den heimtückischen technischen Defekten ist einer der Rachmelder Mythen, die einen Schwelbrand und einen Brand auslösen können. Wird man nachts im Schlaf davon überrascht, hat man in der Regel keine Chance, rechtzeitig aus dem Haus zu kommen. Der Service an einem Rauchmelder ist auch regelmäßig nach Anweisung des Hersteller durchzuführen.

Wie verhält man sich, wenn es brennt?

Als aller Erstes sollte man unbedingt versuchen, die Ruhe zu bewahren. Nichts ist in dieser Situation schlimmer als Panik! Verlassen Sie sofort beim Bemerken des Brandes die Wohnung und das Haus. Nehmen Sie nichts mit und suchen Sie nicht nach Unterlagen oder Geld. Türen und Fenster nicht öffnen, damit das Feuer keinen zusätzlichen Anschub durch Sauerstoff bekommt.

Andere Hausbewohner sollten gewarnt werden und von einem sicheren Ort aus sollte die Feuerwehr gerufen werden. In allen Baumärkten und in Fachgeschäften, auch im Internet, sind Brandmelder erhältlich, die nur ein paar Euro kosten. Sorgen Sie umgehend dafür, dass sie an den erforderlichen Stellen in Ihrer Wohnung angebracht werden.

Praxistipp: Mobile Klimaanlagen ohne Abluftschlauch sind sehr gut verträglich mit Rauchmeldern

Rauchmelder Mythen

In allen Bundesländern besteht eine Rauchmelderpflicht. In einem Mietverhältnis ist der Vermieter für die Installation und Wartung verantwortlich. Besteht die Möglichkeit als Mieter dieses Gerät selbst zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen?

Wer muss den Rauchmelder prüfen?

Nach anfänglichen Unklarheiten bezüglich der Einführung von Rauchwarnmeldern ist nun klargestellt, dass Bauherr und Vermieter die Wartung und Überprüfung von Rauchmeldern vornehmen müssen.

Weiterhin gelten in jedem Bundesland andere Anordnungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass jedes Bundesland eigenständig darüber entscheidet, welche Partei für die Pflichten eines Rauchmelders verantwortlich ist.

Einige Länder sehen vor, dass der Eigentümer den Rauchwarnmelder kontrollieren und warten muss. Gleichzeitig gibt es Bundesländer, welche vorsehen, dass der Mieter die Überprüfung und Wartung vornehmen muss.

Allerdings sollten diese Dinge in einem Mietvertrag festgehalten werden.

Entscheidend ist weiterhin, dass die Aufgaben delegiert werden können. Beispielsweise kann der Hausmeister oder ein spezieller Dienstleister die Aufgaben der Wartung und Überprüfung vornehmen.

Wer muss Rauchmelder prüfen Mieter oder Vermieter?

Wer den Rauchmelder überprüfen muss, das hängt vom Bundesland ab. Jedes Bundesland besitzt andere Anordnungen. Es gibt Bundesländer, wo man als Mieter den Rauchmelder nicht überprüfen und warten darf. Gleichzeitig gibt es Länder, wo man als Mieter dazu verpflichtet ist die Wartung eines Rauchmelders eigenständig vorzunehmen. Diese Details werden im Mietvertrag festgehalten damit keine Missverständnisse aufkommen.

Wie kann man einen Rauchmelder testen?

Es ist vorgesehen, dass man einen Rauchwarnmelder mindestens einmal im Jahr warten sollte. Es gibt auch Gerätehersteller, welche eine Wartung in kürzeren Intervallen empfehlen.

Bei der Überprüfung eines Rauchmelders gibt es mehrere Schritte, die einzuhalten sind:

Verschmutzungen beseitigen

Der Signaleber muss bei einer Wartung darauf überprüft werden, ob seine Raucheindringöffnungen frei von Verschmutzungen sind. Diese Verschmutzungen entstehen oft durch Hausstaub wie zum Beispiel Spinnweben, welche sich in den Öffnungen festgesetzt haben.

Es kommt in einigen Fällen vor, dass Rauchwarnmelder beim Renovieren überstrichen werden. Dadurch blockt die Farbe die Öffnungen. Auftretender Rauch kann daher nicht mehr einfach in den Signalgeber eindringen. In diesem Fall muss man ihn vorsichtig mit einem feuchten Tuch oder Staubsauer reinigen. Sehr gut geeignet sind übrigens Möbepinsel oder Aufsätze für Staubsauger. Weiterhin sollte man bei der Verwendung eines Staubsaugers drauf achten, dass die Saugstärke reduziert wird. Dadurch verhindert man Beschädigungen.

Rauchmelder positionieren

Der Rauchmelder muss weiterhin auf Beschädigungen überprüft werden. Diese entstehen, wenn Kinder Gegenstände mit voller Wucht auf den Rauchmelder prallen lassen. Darüber hinaus können Risse und Kratzer am Gehäuse darauf hinweisen, dass der Rauchmelder nicht mehr richtig funktioniert.

Bei der Installation des Gerätes sollte man darauf achten, dass innerhalb eines Radius von 50 cm um das Gerät herum keine Gegenstände vorhanden sind. Sollte der Rauchmelder durch Möbelstücke blockiert werden, kann Rauch nur verzögert in die Rauchkammer eindringen. Dadurch wird der Alarm erst später ausgelöst.

Sollte man Wochen oder Monate nach der Installation des Rauchmelders die Position der Möbel verändert haben, muss man auch den Rauchmelder neu positionieren. Das Ziel sollte sein, dass im Radius vom 50 cm um den Warnmelder herum keine Gegenstände vorhanden sind.

Manueller Test

Wenn die Sichtung erfolgreich verlaufen ist, sollte man nun die Funktionstüchtigkeit des Gerätes überprüfen. Dazu findet man im Gerät eine Taste, welche den Alarm manuell auslösen kann. Diese Taste muss gemäß der DIN EN 14604 unbedingt vorhanden sein. Wenn durch das Drücken das Warnsignal ausgelöst wird, ist der Test bestanden.

Bei einem Gerät welches mit einer Batterie funktioniert, kann es vorkommen, dass die Batterie leer ist und ausgetauscht werden muss. Die Batterien müssen in den meisten Fällen ausgetauscht werden. Sollte nach dem Drücken der Taste der Warnton erfolgen, sollte die volle Funktionstüchtigkeit des Gerätes wieder hergestellt sein.

Räumliche Gegebenheiten ändern

Es kann im Laufe der Zeit passieren, dass die Nutzung des Raumes sich verändert. Beispielsweise kann aus einem Büro ein Kinderzimmer werden oder aus einer Küche ein Wohnzimmer werden. Es können große Räume in zwei Zimmer aufgeteilt werden. Aus diesem Grund muss man bei der Wartung überprüfen ob sich die räumlichen Gegebenheiten geändert haben. Wenn aus einem Raum zwei Räume gemacht worden sind, braucht man für jeden Raum einen Signalgeber und muss daher einen weiteren installieren.

Wie wird ein Rauchmelder gewartet?

Einen Rauchwarnmelder sollte man zumindest einmal im Jahr überprüfen. Die Überprüfung kann von Mieter oder Vermieter durchgeführt werden. Welche Partei die Überprüfung vornimmt, das hängt vom Bundesland ab. Jedes Bundesland besitzt eigene Anordnungen darüber wer für die Wartung eines Rauchmelders verantwortlich ist.

Rauchmelder Mythen: Rauchmelder von Schmutz befreien

Wichtig ist, dass man bei der Wartung das Gerät von Schmutz befreit. Verschmutzungen entstehen durch normalen Staub. Es können aber auch Spinnweben zusätzlichen Schmutz in den Öffnungen des Gerätes verursachen.

Weiterhin kommt es vor, dass Rauchwarnmelder mit Farbe überstrichen werden. Dadurch kann das Gerät blockiert werden und nicht mehr richtig funktionieren. In diesem Fall geht man mit einem Staubsauger darüber.

Rauchmelder Mythen: Rauchmelder neu positionieren und ausrichten

Ein Rauchmelder sollte innerhalb eines Radius von 50 cm keine Gegenstände haben. Sofern das nicht der Fall ist und sich im unmittelbaren Umfeld des Gerätes Möbel befinden, so können diese das Gerät blockieren.

Rauchmelder Mythen: Manuellen Test durchführen

Wenn man die vorherigen Schritte erfolgreich vorgenommen hat, geht es in einem nächsten Schritt darum das Gerät auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Auf jeden Fall sollte auf dem Rauchwarnmelder eine Taste vorhanden sein mit der man den Alarm manuell auslösen kann. Die DIN EN 14606 besagt, dass diese Taste unbedingt vorhanden sein muss. Wenn man auf diese Taste drückt und der Alarm wird ausgelöst, ist auch dieser Test bestanden.

Es gibt nun Geräte, welche ausschließlich mit Batterien funktionieren. In diesem Fall sollte man überprüfen ob die Batterien nicht ausgetauscht werden müssen.

Rauchmelder Mythen: Gerät an die räumlichen Gegebenheiten anpassen

Es kann im Verlaufe der Zeit passieren, dass sich die räumlichen Gegebenheiten ändern. Beispielsweise kann aus einem Wohnzimmer eine Küche entstehen. Oder es können aus einem Raum zwei Räume entstehen.

Egal wie sich die räumlichen Gegebenheiten ändern. Man sollte die Räumlichkeiten immer so gestalten, dass diese sicher sind. Wenn beispielsweise aus einem Raum zwei Räume entstanden sind, sollte man einen zusätzlichen Rauchmelder installieren.

Rauchmelder Mythen: Wie oft müssen Rauchmelder in Mietwohnungen geprüft werden?

Die Erfahrungen zeigen, dass man einen Rauchmelder in einer Mietwohnung zumindest einmal im Jahr überprüfen sollte.

Rauchmelder Mythen: Wer ist für Rauchmelder in Mietwohnungen zuständig?

Wer einen Rauchmelder überprüft, das ist in den Anordnungen des entsprechenden Bundeslandes geregelt. Jedes Bundesland verfügt über verschiedene Regelungen wer für die Wartung eines Rauchmelders verantwortlich ist. In einigen Ländern muss der Mieter die Wartung vornehmen, während in anderen Ländern der Vermieter die Wartung vornehmen muss.

Im Zweifelsfall sollte der Vermieter über die Anordnungen Bescheid wissen und diese Details im Mietvertrag festhalten.

Rauchmelder Mythen: Was passiert wenn die Batterie beim Rauchmelder leer ist?

Es gibt Rauchmelder, welche ausschließlich mit Batterien funktionieren. Bei der Überprüfung der Funktionsfähigkeit dieses Gerätes muss man das Gerät auf seine Batterien überprüfen. Es kommt vor, dass die Batterien entweder schwach sind oder leer sind. In beiden Fällen sollte man die Batterien des Rauchmelders ruhig austauschen. Sind sie voll, wird der Rauchmelder wieder richtig funktionieren.

Wer muss die Batterie des Rauchmelders wechseln?

Wer die Batterie des Rauchmelders überprüft, das ist in den gesetzlichen Anordnungen geregelt, die in jedem Bundesland anders sind. Meistens ist im Mietvertrag geregelt wer die Batterien auswechseln muss. Das Auswechseln der Batterien gehört zur jährlichen Wartung eines Rauchmelders.

Wie oft müssen Rauchmelder gewechselt werden?

Einen Rauchmelder muss man einmal im Jahr überprüfen. In den meisten Fällen sollte die Wartung erfolgreich verlaufen. Nach einigen Jahren kann es aber passieren, dass der Rauchmelder die Tests in der Wartung nicht mehr besteht. In diesem Fall sollte man das Gerät austauschen.

Fazit: Welche sind die besten Rauchmelder?

Den perfekten Rauchmelder gibt es nicht. Jeder Rauchmelder ist anders. Da das Angebot heute sehr groß ist, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein passendes Gerät für sein Zuhause finden.

Entscheidend ist, dass man den Rauchmelder regelmäßig warten lässt. Auf diese Weise können Lebensdauer und Funktionstüchtigkeit auf einem hohen Niveau gehalten werden. In diesem Fall profitiert man am meisten von diesem Gerät.

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Originally posted 2021-07-17 12:59:59. Republished by Blog Post Promoter

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