Richtig lüften

Schimmel kann durch richtiges Lüften vermieden werden

Wepos 2000000251 Schimmel Entferner

9.2

GESAMTBEWERTUNG

9.2/10

Positiv

  • Beseitigt Schimmel
  • Beseitigt Pilzansätze
  • Beseitigt Stockflecken
  • Füllmenge: 750 ml
  • Schutz- und Desinfektionsmittel sicher verwenden

Negativ

  • keine Bekannt

Was ist beim Lüften zu beachten

Viele Menschen haben bestimmt schon mal was von Lüften gehört, jedoch machen es viele Menschen immer noch nicht richtig. Sie denken es reicht aus einfach die Fenster zu kippen, nur damit genügend Luft in die Wohnung eindringt. Jedoch ist dies ein Fehler, der von vielen Bewohnern gemacht wird.

Auf diese Weise ist es überhaupt nicht möglich die Wohnung richtig zu lüften. Man sollte sich unbedingt damit befassen wie die Wohnung richtig zu lüften ist. Ansonsten kommt keine Frischluft rein, die Luftfeuchtigkeit bleibt bestehen und gesundheitliche Probleme machen sich schnell bemerkbar. Und schließlich möchte keiner Schimmel auf seinen Wänden haben.

Beim Lüften der Wohn- und Arbeitsräume geht es um drei Dinge:

  1. Verbessern der Luftqualität
  2. Abführen von Luftfeuchtigkeit
  3. Regulieren der Temperatur

Das Verbessern der Luftqualität muss hier nicht genauer beschrieben werden. Denn durch das Ausatmen wird Luft verbraucht. Weitere Prozesse wie Reinigungsmittel, Wohntextilien, Drucker, Tabakrauch, WC und Küche, reichern die Luft mit Stoffen wie CO2 und Feinstaub an. Diese unangenehmen Stoffe sollen durch das Lüften aus den Räumen entfernt werden.

Das Abführen von Luftfeuchtigkeit ist für den Mieter sehr wichtig. Schließlich geht es hier um das Erhöhen des Wohlbefindens. Hausstaubmilden, Schimmelpilzensoren, und weitere Bakterien sollen erst gar nicht wachsen. Sie können Allergien hervorrufen und Schimmel bilden lassen.

Richtig lüften um gegen Hausstaubmilben vorzubeugen!
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Problematisch ist aber die Tatsache, dass Luftqualität und Luftfeuchtigkeit für den Menschen nur begrenzt wahrnehmbar sind. Das richtige Lüften kommt daher öfters viel zu kurz. Mit einem Hygrometer kann man aber dafür sorgen, dass man sich öfters an das Lüften erinnert. Diese Geräte geben die exakte Luftfeuchtigkeit wieder.

Sollten die Werte nicht im normalen Bereich befinden, so wird der Bewohner dazu aufgefordert die Wohnung oder sein Haus richtig zu durchlüften. Schließlich geht es um die Qualität der Luft und um das Wohlbefinden.

Wenn es alleine um die Temperatur geht, dann sind Hilfsmittel nicht erforderlich. Wenn man es als zu warm empfindet, so kann man einfach das Fenster aufmachen. Man sollte es aber erst gar nicht soweit kommen lassen und die Energie verschwenden. Damit die Temperatur über den ganzen Tag über konstant gehalten werden kann, kann man ein Thermostatventil verwenden. Diese Geräte können sogar programmiert werden.

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Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund zu lüften. Mieter sind grundsätzlich dazu verpflichtet für eine angemessene Belüftung innerhalb der Wohnung zu sorgen. Die beste Anleitung für das Lüften ist nicht dauerhaft zu lüften, sondern ausreichend lang stoßlüften.

Lesen Sie auch: Was bedeutet der Begriff Stoßlüften?

Wenn Häuser oder Wände schlecht gebaut sind oder nicht richtig gedämmt worden sind, dann bringt das Lüften leider nichts. In diesem Fall muss das Gebäude saniert werden. Sollte der Vermieter sich dagegen wehren, so kann man versuchen sein Recht auf eine Mietsminderung durchzusetzen.

Soll man also die Fenster für das richtige Lüften einfach so oft und so lange wie möglich offenlassen? So einfach ist es leider nicht. Weiterhin würde diese Vorgehensweise im Winter nicht funktionieren, wie jeder frieren würde.

Ferner würde während der Heizphase viel Energie verlorengehen. Wenn es möglich ist, dann sollte man nie durch gekippte Fenster lüften. Das führt leider nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Weiterhin kühlen beim Dauerlüften die Wände aus, die sich in der Nähe des Fensters befinden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin die Fenster ganz aufzumachen und die Heizung zu drosseln. Doch ist die Frage welcher Zeitraum als angemessen lange betrachtet wird. Dies hängt wohl mit der Temperatur und mit der Luftfeuchtigkeit zusammen.

Beim Lüften empfehlen sich folgende Monate:

  • Dezember bis Februar: 5 Minuten
  • März und November: 10 Minuten
  • April und September: 15 Minuten
  • Mai und Oktober: 20 Minuten
  • Juni, Juli und August: 30 Minuten

Wie oft das Fenster geöffnet werden soll, das ändert sich nicht. Bei der Anwesenheit ist täglich viermal als Minimum anzusehen. Wenn man den Tag über nicht zuhause ist, dann sollte man wenigstens dreimal täglich querlüften. Am Wochenende sollte man ruhig öfters lüften.

Wenn es nun richtig heiß wird, dann kann das richtige Lüften sogar die Klimaanlagen ersetzen. Diese sind nämlich teuer und schlecht für die Umwelt. Vor Sonnenaufgang ist die beste Zeit zum Lüften. Zu diesem Zeitpunkt sind die Außentemperaturen am niedrigsten.

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Alternativ kann man auch spät abends oder nachts lüften. Allerdings ist das Schlafen beim Durchzug nicht zu empfehlen. Damit die heiße Luft tagsüber draußen bleibt, sollte man ab 11 Uhr die Fenster zum Stoßlüften öffnen.

Wenn es zieht, sollte man die Spalten zwischen Fenster und Rahmen mit einer Gummidichtung füllen. Bei Doppelfenster sollte man aber nur das innere Fenster abdichten. Dadurch entsteht kein Kondenswasser, welches Feuchtigkeitsschäden hervorrufen kann.

Auch wenn die Fenster nun abgedichtet sind, sollte weiterhin richtig gelüftet werden. Ansonsten kann Schimmel im Haus entstehen. Übrigens ist das Abdichten der Fenster sehr günstig. In einem Baumarkt bekommt man bereits fünf Meter Dichtungsband für nur 7 Euro.

Helfen Raumentfeuchter gegen hohe Luftfeuchtigkeit

Luftentfeuchter sollte man auf jeden Fall gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit einsetzen. Sicherlich kann man die Fenster öffnen und die Luft so richtig einströmen lassen. Jedoch kann diese Verfahrensweise im Winter nicht immer angebracht sein. Auch im Sommer sollte man die Fenster nicht zu lange öffnen, da ansonsten die Hitze reinkommt.

Ein Luftentfeuchter schafft Abhilfe. Viele Menschen haben sicherlich schon mal etwas von einem Luftentfeuchter gehört, allerdings noch nie eingesetzt. Traurigerweise haben Menschen schon davon mitbekommen, dass das Durchlüften in der Wohnung dazugehört, um gute Luft zu haben und die Luftfeuchtigkeit in Balance zu halten.

Lesetipp: Raumentfeuchter

Problematisch ist aber die Tatsache, dass einige Menschen sich mit diesen Themen noch nicht richtig auseinandergesetzt haben. Die Folge ist, dass jede fünfte Wohnung Schimmel hat. Wenn der Schimmel bereits an den Wänden eingetreten ist, dann ist es leider schon zu spät.

Wenn man über ein eigenes Haus verfügt, dann kann der Schimmel dazu führen, dass die Immobilie an Wert verliert. Das Haus müsste in diesem Fall aufgegraben werden, was ein sehr aufwendiger Prozess ist.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man sich intensiv mit den verschiedenen Belüftungsmethoden auseinandersetzen. Noch besser ist es, wenn man das richtige Durchlüften mit der Anschaffung eines Raumentfeuchters kombiniert.

Die Einsatzmöglichkeiten sind bei einem Raumentfeuchter vielseitig. Vor dem Kauf sollte man unbedingt darauf achten, dass man den genauen Einsatzzweck weiß. Sicherlich gibt es auch Universalmodelle, jedoch ist die Wirkung natürlich besser, umso spezialisierter das Gerät ist.

Wenn man zum Beispiel ein Badezimmer hat, welches immer eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist, dann braucht man hier zumindest einen kleinen Raumtenfeuchter. Dieser wird mit Salz bzw. einem Granulat gefüllt und kann dann langsam die Luftfeuchtigkeit wieder in Balance bringen. Wenn die Räume aber größer sind, dann braucht man ein größeres Gerät, d. h. einen elektrischen Luftbefeuchter. Die Luftfeuchtigkeit kann somit dauerhaft gesenkt werden und das Raumklima verbessert werden.

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Es gibt auch gewerbliche Luftbefeuchter, die zur Trocknung von Neubauten und historischen Gebäuden verwendet werden. Bei diesen Geräten steht mehr das Unterbinden von Kondenswasser und der Schimmelbildung im Vordergrund.

Im Privatbereich sind elektrische Luftbefeuchter mit einem elektrischen Hygrometer ausgestattet. Diese Geräte haben die Fähigkeit die Entfeuchtung richtig zu regulieren. Weiterhin können sich diese Geräte beim Erreichen der gewünschten Luftfeuchtigkeit eigenständig ausschalten. Bei Geräten, die über einen Kondensatbehälter verfügen, wird in den meisten Fällen nur der Wasserstand überwacht. Das Gerät schaltet sich aus, wenn der Behälter voll ist.

Die Trockenleistung des Raumentfeuchters ist immer von der Raumtemperatur abhängig. Bei einer Temperatur von 20 Grad beispielsweise kann die Luft nur bis zu 17 Gramm Wasser pro Kubikmeter aufnehmen.

Wenn eine Raum eine Fläche von 20 Quadratmetern hat, so ist weniger als 0,8 Liter Wasser in der Luft vorhanden. Bei einer Temperatur von 10 Grad sinkt der Wert auf die Hälfte. Des Weiteren sinkt die niedrigere Temperatur die Verdampfungsrate. Dadurch kann der Luftentfeuchter die feuchten Kellerwände viel besser trocknen.

Wie messe ich Luftfeuchtigkeit richtig

Zunächst einmal gibt es unterschiedliche Methoden die Luftfeuchtigkeit zu messen. Wichtig ist immer für welchen Zweck man die Werte braucht. Wenn man zum Beispiel ein Physiker ist, der ein Experiment aufbauen will, dann braucht man natürlich ein sehr hochwertiges und vor allem exaktes Gerät.

Für die Gruppe von Physikern gibt es ganz spezielle Geräte auf dem Markt. Für den Durchschnittsbürger sieht das aber anders aus. Dieser kann ein ganz normales Gerät kaufen, weil er nicht so ganz genaue Werte braucht.

Der Verbraucher braucht in der Regel ein elektronisches Hygrometer. Es gibt sicherlich noch andere Geräte auf dem Markt, jedoch sind diese sehr schwer zu benutzen. Das Hygrometer kann bereits für einige Euro gekauft werden. das Gerät ist zudem sehr einfach in der Nutzung und reicht für die Überwachung des Raumklimas völlig aus.

Wenn man zum ersten misst, muss man einige Dinge beachten. Vor allem sollte man sich klar machen was das Hygrometer überhaupt misst und ermittelt. Zum einen misst das Gerät die absolute Luftfeuchtigkeit, d. h. wieviel ml Wasser sich in der Umgebungsluft befindet. Zum anderen wird die Temperatur ermittelt.

Beide Werte werden zu einer Kenngröße zusammengefasst, welche die relative Luftfeuchtigkeit angibt. Wenn man aus irgendwelchen Gründen einen der Werte falsch misst, dann ist das Endergebnis falsch oder das Gerät ist defekt. Damit also eine korrekte Messung vorgenommen werden kann, muss das Gerät auch richtig funktionieren.

Folgende Regeln sollten eingehalten werden, um die Luftfeuchtigkeit richtig zu messen:

  1. Temperatur richtig messen:

Das Hygrometer sollte man nicht zu nah an eine Wärmequelle stellen. Wärmequellen sind Heizung, Ofen, Elektrogerät und PC. Weiterhin sollte man das Gerät auch nicht zu nah an eine Kältequelle stellen, d. h. an Fensterbank und Außenwand. Dadurch würden die Werte nur verfälscht werden und das Gerät würde unbrauchbar werden.

  1. Absolute Luftfeuchtigkeit richtig messen:

Darüber hinaus sollte man das Hygrometer nicht zu nah an Wasserdampfquellen wie zum Beispiel Wäschetrockner, Kochplatte oder Badezimmertür stellen. Dadurch könnten die Werte ebenfalls verfälscht werden. Besser ist es das Hygrometer mittig in den Raum zu stellen, d. h ohne jeglichen Kontakt zu anderen Gegenständen oder zu den genannten Faktoren.

  1. Funktionstüchtigkeit gewährleisten:

Schließlich muss auch die Funktionstüchtigkeit des Gerätes gewährleistet werden. Dazu sollte man das Gerät in regelmäßigen Abständen überprüfen. Beispielsweise kann man das Gerät zunächst draußen oder nach dem Duschen einsetzen. Sollte sich die Anzeige nicht ändern, so ist es an der Zeit das Gerät auszutauschen.

Richtig lüften
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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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