Smart Home: Wie Hacker Häuser ausräumen mit Hilfe eines Smartphone

Automatische Jalousien, Licht und Strom per Knopfdruck und die Haustür schließen und öffnen mit dem Handy – das klingt alles perfekt und bequem.


Welche Sicherheitslücken gibt es?

Smart Home scheint für viele das Schlüsselwirt zu sein. Rund jeder 6. Haushalt nutzt ein Smart Home System, um die technischen Geräte im haus fernzusteuern. Jedoch bedenken die wenigsten Nutzer, dass sie mit einem unsicheren Smart Home Gerät arbeiten, welches mit einer Reihe von Sicherheitslücken behaftet ist. Die meisten Sicherheitslücken sind auf eine veraltete Software zurückzuführen. Cyberkriminelle suchen genau diese Einstiegschancen, um in das Heimnetzwerk zu gelangen.

Die wenigsten Nutzer machen sich bewusst wie gefährlich es ist, wenn unzureichend gesicherte Smart Home Systeme im Einsatz sind. Jedes Gerät aus dem Smart Home System, das mit dem Router verbunden ist, kann als Zugangspunkt für Angreifer dienen. Dies bedeutet, wenn kriminelle über ein Gerät Zugang bekommen, dann sind alle anderen Geräte im Heimnetzwerk ebenfalls davon betroffen. Einer der beliebtesten Ports ist hierbei Port 8088, der unter anderem in intelligenten Lautsprechern wie Google Home genutzt wird.

Was kann ich gegen Sicherheitslücken bei der Smart-Home-Steuerung tun?

Hat man sich für die Smart-Home-Steuerung entschieden, sollte man beim Kauf der dazugehörigen Geräte wachsam. In jedem Fall sollte der Hersteller immer die Möglichkeit, dass das Passwort geändert werden kann. Ist dies nicht der Fall, dann Finger weg von solchen Geräten. Des Weiteren sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob es Updates für die Geräte gibt. Wenn ja, dann sollten diese auch schnellstmöglich installiert werden. Sicherlich ist dies mit einigem Aufwand verbunden, da meist keine Auto-Update-Funktion angeboten wird, aber es lohnt in jedem Fall. Bei der Konfiguration der Smart Home Geräte sollten in jedem Fall die Standardwerte in individuelle geändert werden.

Gibt es sichere Systeme für Smart Home?

Leider gibt es immer noch nicht das sichere Smart Home, denn jedes System ist so sicher wie sein Nutzer. Eine mögliche Sicherheitslösung ist das Gast-W-LAN. Dies bedeutet, dass man sein W-LAN teilen sollen. In den sicheren Bereich kommen PC und Co., während das Gast-W-LAN für die Smart Home Geräte gedacht ist. Die Geräte haben dann einen Internet-Zugriff, müssen aber nicht auf private Daten des Nutzers zugreifen. Des Weiteren sollte man möglichst nicht zu viele Geräte von unterschiedlichen Herstellern kombinieren. Mit einem Bitdefender Home Scanner kann man jederzeit sein W-LAN-Netzwerk auf Sicherheitslücken überprüfen.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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