Mit diesen Tipps können Sie Ihre Stromrechnung ganz einfach senken

Die Energiekosten steigen kontinuierlich an, was sich bei vielen unangenehm im Geldbeutel bemerkbar machen dürfte. Doch hier gibt es Abhilfe. Wer sich über die Kostenfallen bewusst ist und den Stromtarif anpasst, spart bares Geld.

Elektrogeräte sind die größten Stromfresser

Nichts frisst mehr Strom als Elektrogeräte. Der Dauerbetrieb bei Kühlschrank und Tiefkühltruhe lässt sich leider nicht vermeiden. Mit der richtigen Temperatureinstellung lässt sich der Stromverbrauch allerdings senken. Sieben bis acht Grad im Kühlschrank und -18 Grad in der Gefriertruhe sind ideal. Fernseher, PC, aber auch Rasierer und Elektrozahnbürste verbrauchen ein Viertel der Strommenge im Haushalt. Auf Standby geht der Verbrauch munter weiter, was die Stromrechnung in die Höhe treibt.

Daher sollte das, was nicht gebraucht wird, immer ausgeschaltet werden. Wenn alte Glühbirnen gegen LED-Lampen ausgetauscht werden, rechnet sich das ebenfalls. Fünf Stunden Brenndauer kosten bei der herkömmlichen Birne 14 Cent, bei LED-Licht nur zwei Cent. Ein weitgehend unbekannter Stromfresser ist die Heizungspumpe. Ist die alt oder falsch eingestellt, kostet das Hunderte von Kilowattstunden extra. Eine Überprüfung durch den Heizungsmonteur empfiehlt sich beim nächsten Check.

Viele haben seit Jahrzehnten denselben Stromtarif

Kaum etwas steigt so stark an wie der Strompreis. Wie Toptarif berichtet, kostete die Kilowattstunde 1998 noch 17,11 Cent sind es im Jahr 2017 29,16 Cent gewesen. Eine Entspannung des Preises, von dem Privathaushalte profitieren, ist nicht zu erwarten.

Das liegt vor allem daran, dass der Staat mit zahlreichen Abgaben und Umlagen in den Strompreis eingreift. Denn die machen mit 52 Prozent mehr als die Hälfte aus. Würde der Strompreis reduziert, hätte das aufgrund dieser staatlichen Abgaben nur wenig Auswirkungen auf den Endpreis. Trotzdem bieten die unterschiedlichen Tarife jede Menge Einsparpotenzial. Die meisten Verbraucher nutzen nämlich immer noch die Grundversorgung, die sie vor Jahrzehnten beim Einzug in ihre Wohnung oder Haus gewählt haben.

Preisvergleichsrechner im Internet suchen günstige Stromtarife

Dabei muss niemand in seinem alten Tarif verharren. Den Stromanbieter zu wechseln kostet noch nicht einmal eine Stunde Zeit. Über Preisvergleichsrechner im Internet, die Angebote sämtlicher Anbieter auflisten, lässt sich ein günstiger Tarif finden. Voraussetzung: Der durchschnittliche Jahresverbrauch ist bekannt. Wichtig ist auch, was im Kleingedruckten steht.

Zu umfangreiche Pakete oder Verträge mit langen Laufzeiten sollten vermieden werden. Immer mehr Verbraucher setzen auf Ökostrom. Das muss nicht teurer sein, oft ist Ökostrom sogar billiger. Aber um sicher zu sein, dass der Strom wirklich umweltfreundlich ist, muss auf Prüfsiegel wie das des TÜV oder der Zusatz „ok Power“ geachtet werden. Wichtig ist, dass der neue Anbieter eine Preisgarantie für Ökostrom gewährt.

Ein Anbieterwechsel geht unkompliziert und schnell vonstatten

Ist die Entscheidung für einen Anbieter gefallen, wird der Vertrag ausgefüllt. Daten inklusive Kundennummer des bisherigen Stromversorgers, die auf der Rechnung zu finden sind, werden hierfür erforderlich. Der neue Anbieter unternimmt nun alle weiteren Schritte.

Mit einer Vollmacht wird der bisherige Vertrag gekündigt. Der alte Stromversorger schickt eine Bestätigung der Kündigung. Damit eine Abschlussrechnung erstellt werden kann, ist eine Übermittlung des Zählerstandes notwendig. Der neue Lieferant teilt anschließend die Höhe der Abschläge mit und nun ist der Stromwechsel komplett.

Mit diesen Tipps können Sie Ihre Stromrechnung ganz einfach senken
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