Terrassenplatten: So machen Sie das Beste daraus!

Mit Terrassenplatten gibt man dem Freisitz im Grünen ein Gesicht. Gleichzeitig ist höchste Funktionalität gefragt, denn Terrassenplatten müssen vielen Belastungen standhalten – sowohl durch Wind und Wetter wie auch durch die häufige Benutzung. Deshalb ist es wichtig, zum einen robuste Terrassenplatten in Markenqualität zu kaufen – und zum anderen für einen professionellen Einbau des Terrassenbelags zu sorgen. Wir informieren über die gängigen Formen moderner Terrassenplatten, deren Vor- und Nachteile sowie wichtige Tipps zum Verlegen.

Hübsch und standhaft: die Vorteile von Terrassenplatten

Jede Terrasse braucht einen Bodenbelag. Dieser wird über einem Unterbau angebracht und sorgt dafür, dass man die Terrasse überhaupt erst richtig nutzen kann. Die Vielfalt an Materialien und Designs bei Terrassenplatten ist riesig. Da fällt vielen Hausbesitzern die Wahl schwer. Generell gelten Terrassenplatten als beständig und belastbar – und sie verleihen dem Außensitz einen stilvollen Charakter. Damit lässt sich Eindruck machen bei Besuchern und Nachbarn. Besonders häufig kommen heute Terrassenplatten aus Beton, Feinsteinzeug oder Naturstein zum Einsatz. All diese Modelle überzeugen durch Vorteile wie schickes Design, lange Lebensdauer und einfache Pflege.

Holz? Beton? Stein? Was passt zu Ihrem Garten?

Bei der Entscheidung für die gewünschte Art von Terrassenplatten zur Gestaltung des eigenen Außenbereichs spielt vor allem das Design die Hauptrolle: Soll die Terrasse am besten sehr naturnah wirken – mit Terrassenplatten in Holzoptik? Oder ist eine moderne Beton-Optik die ideale Ergänzung zum Design des Hauses? Vielleicht ist aber auch eine der vielen Terrassenplatten-Varianten aus Stein die beste Wahl: Stein signalisiert generell Stabilität, Verlässlichkeit und Beständigkeit. Und dank der vielfältigen Varianten lassen sich Platten aus Stein als Terrassenboden-Belag auch passend zu so ziemlich jedem Einrichtungsstil finden.

Terrasse in Holzoptik

Beim Belegen einer Terrasse mit Holz oder Bodenbelag in Holzoptik handelt es sich streng genommen nicht um Terrassenplatten. Denn der Holz-Belag ist zumeist in länglich geformten Bauteilen gestaltet – die an Dielen erinnern. Eine echte Holzterrasse – also aus Materialien wie Naturholz oder Bambus – hat jedoch den Nachteil, dass sie für Witterungseinflüsse sehr anfällig ist. Viele Hausbesitzer wählen deshalb einen raffinierten Zwischenweg: Sie setzen auf Terrassenplatten in Holzoptik, die jedoch aus Feinsteinzeug bestehen. Optisch sehen diese Platten ihren Vorbildern aus Holz zum Verwechseln ähnlich, sind jedoch deutlich witterungsbeständiger.

Terrassenplatten aus Beton

Edel und stilvoll wirken schnörkellose Terrassenplatten aus Beton. Deren besonderer Vorteil liegt in ihrer enormen Design-Bandbreite. Denn Betonplatten für die Terrasse lassen sich in allen denkbaren Farbvarianten gestalten – von Weiß über Terracotta bis Anthrazit und Schwarz, und sämtlichen Farben dazwischen.

Dank dieser Vielfalt lässt sich für jede Terrasse die passende Ausstattung als Bodenbelag finden: Während Terracotta-Töne sich besonders gut in mediterran eingerichteten Gärten machen, legen dunkle Beton-Flächen den Fokus auf elegantes Outdoor-Design. Im Kontrast zum umgebenden Grün in einem Garten sind auch helle Grau-Töne ideal. Generell eignen sich Terrassenplatten aus Beton für alle Grundstücke, in denen bereits andere Betonbauteile im Einsatz sind, wie Beton-Zäune, Gehwegplatten aus Beton oder Sockel und Stufen aus dem modernen Werkstoff.

Terrassenplatten aus Stein oder Feinsteinzeug

Die wohl größte Auswahl an Designs und Farben bieten Terrassenplatten aus Stein bzw. Feinsteinzeug. Feinsteinzeug wird aus Keramik hergestellt. Unter Feinsteinzeug fallen z. B. Platten in Marmor- oder Holzoptik. Sie werden oftmals auch als Terrassenfliesen bezeichnet. Im Prinzip lässt sich durch keramisches Feinsteinzeug so ziemlich jede denkbare Optik nachbilden, auch klassische Naturstein-Optik wie beispielsweise Schieferplatten.

Das Besondere an Feinsteinzeug-Platten: Sie können in größeren Formaten als Natursteinplatten hergestellt werden. So gilt für Natursteinplatten ein Format von ca. 125 x 65 cm als Maximum, während es schon Platten aus Feinsteinzeug mit 150 x 300 cm Größe gibt. In Sachen Stabilität und Robustheit nehmen sich Naturstein und Feinsteinzeug eigentlich nichts: Beide Materialarten sind sehr abriebfest, widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und bruchfest.

Dies sind die beliebtesten Stein-Arten für moderne Terrassen-Beläge:

  • Gneis
  • Kalkstein
  • Granit
  • Travertin
  • Schiefer

Darauf muss beim Verlegen geachtet werden

Wie eine Terrasse mit modernen Terrassenplatten letztendlich wirkt, hängt sehr stark davon ab, ob beim Verlegen Profi-Arbeit geleistet wird. Denn nur dann ergibt sich ein lückenloses, gefälliges Bild – und es wird gleichzeitig die komplette Funktionalität des Terrassenbelags sichergestellt. Eine schicke Terrasse, auf der nach dem kleinsten Regenguss riesige Pfützen stehen, nützt schließlich niemandem etwas.

Deshalb ist es wichtig, beim Verlegen auf ein ganz geringes Gefälle zu achten und einen professionellen Unterbau unter die Terrassenplatten zu bringen, in dem Feuchtigkeit versickern kann. So gehört direkt unter den Belag aus Terrassenplatten ein mindestens 4 cm hohes Bett aus grobem Splitt. Unter dem Splitt wiederum sollte man rund 20 cm verdichteten Schotter verlegt haben. Das gibt der Terrasse den nötigen Halt, während der Splitt für das Versickern von Feuchtigkeit wichtig ist. Eingefasst wird der Terrassenbelag durch Randsteine.

Sind Schotter, Splitt und Randsteine verlegt, kommen die eigentlichen Terrassenplatten zum Einsatz. Diese sollten beginnend von einer langen Außenkante her verlegt werden. Beim Verlegen unbedingt Fugenkreuze verwenden, damit die Fugenabstände zwischen den Platten an allen Stellen gleich sind.

Pflege und Instandhaltung

Terrassenplatten sind sehr pflegeleicht. Im Alltag genügt einfaches Abkehren, um leichten Schmutz und Blätter zu entfernen. Nach dem Winter kann eine grundlegendere Reinigung nötig sein – mittels Kärcher oder grobem Besen werden dann Moosreste in den Fugen oder ähnliche hartnäckige Verschmutzungen beseitigt. Es gibt im Handel zudem auch spezielle Reiniger für Natursteinplatten oder Betonplatten, die im Härtefall für Sauberkeit sorgen.

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