Terrassenüberdachung: Darauf ist beim Planen zu achten

Eine Terrasse ist ein wunderbarer Ort, um das Wetter komfortabel genießen zu können, ohne das traute Heim zu verlassen. Auf ihr wird gegrillt, sich gesonnt und der Sommer in vollen Zügen genossen. Das ganze Vergnügen kann jedoch schnell wieder vorbei sein, da es von einem großen Faktor abhängt: Dem Wetter. Wer sich davon aber freimachen und die Terrasse bei jedem Wetter nutzen möchte, der kann die Terrasse einfach überdachen. Bei den Terrassenüberdachungen gibt es jedoch einige Aspekte zu beachten, damit das Projekt nicht im Chaos mündet.

Die Material-Wahl

Bei den Materialien wird die Wahl schnell zur buchstäblichen Qual. Als Laie kann das Überangebot schnell überfordern. Auch die Qualität muss stimmen, weshalb es sich empfiehlt, sich Terrassenüberdachungen mit Stegplatten und Wellplatten vom Fachhändler zu besorgen. Insgesamt gibt es bei all den Materialien, die in Frage kommen eines das besonders hervorsticht: Das Brettschichtholz. Dieses spezielle Holz ist deshalb so herausstechend, weil es die wichtigsten Grundvoraussetzungen erfüllt. Es ist stabil, schön anzusehen, leicht zu pflegen und wetterresistent.

Außer die der Qualität, sollten die Materialien jedoch auch optische Herausforderungen erfüllen. Schließlich soll die Terrassenüberdachung auch in den Garten passen. Wählt man das Brettschichtholz, oder auch andere Holzarten, hat man immer die Möglichkeit, sich die Überdachung nach Belieben zu lackieren. Aber Achtung: Bei all den Vorteilen, kommen mit Holz auch einige Verpflichtungen auf den Besitzer zu. So muss die Überdachung stets gepflegt und von Pflanzenresten befreit werden, damit Stabilität und Optik bestehen bleiben.

Sorgfältige Vorbereitung

Eine solide und sichere Terrassenüberdachung gelingt nicht von heute auf morgen. Damit es zu keinen ungewollten Komplikationen kommt, muss man bei der Planung sorgfältig vorgehen und auf jedes Detail achten. Ganz besonders dann, wenn man solche Projekte zuvor noch nie angegangen ist. Dabei gilt es sich über die verschiedenen Materialien und die Bauweise zu informieren, um feststellen zu können, was für die eigene Terrasse am besten geeignet ist. Auch die Optik soll am Ende ein schönes Bild ergeben und zu keinem Störfaktor werden. Zur Vorbereitung ist also eine umfangreiche Recherche gefragt.

Die Größe richtig berechnen

Bei den Vorbereitungen auf den Bau einer Terrassenüberdachung, muss man die passenden Maße kalkulieren. Dabei kommt es auf verschiedene Aspekte an. Besonders wichtig ist es aber die Höhe nicht zu unterschätzen. Zu niedrige Dächer wirken oft stickig und eng. Außerdem sollten auch großgewachsene Besucher aufrecht stehen können, ohne sich den Kopf an der Decke anzuschlagen. Bei der Länge der Überdachung sollte immer darauf geachtet werden, dass mindestens ein Areal, beziehungsweise ein Sitzbereich, ausschöpfend und gänzlich von dem Dach bedeckt ist. Ansonsten verfehlt das Terrassendach womöglich sein Ziel und bei Wind und Regen gibt es keinen trockenen Bereich.

Die richtige Bauweise

Grundsätzlich gibt es zwei Herangehensweisen, mit denen man die Terrasse überdachen kann. Die eine besteht aus einer freistehenden Überdachung, während die andere wiederum auf das feste Fundament des Hauses angewiesen ist. Wenn man sich für erstere entscheidet, genießt man die Vorteile, dass alles leicht wieder abzubauen und auch der Aufbau recht unkompliziert ist.

So ist eine freistehende Terrassenüberdachung vor allem bei Mietshäusern attraktiv. Außerdem ist sie natürlich die einzige Option, wenn die Distanz von dem Gebäude zur Terrasse sehr groß ist. Doch auch die feste Überdachung bietet ihre Vorteile. Bei dieser wird das Dach mit Hilfe von Anbringungen an der Wand an dem Gebäude montiert. So entsteht ein flüssiger Übergang zwischen Haus und Terrasse und die Überdachung trotzt Wind und Wetter. Dieser Art der Terrassenüberdachungen begegnet man am häufigsten.

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