Tipps für eine moderne Inneneinrichtung

Tipps für eine moderne Inneneinrichtung
Tipps für eine moderne Inneneinrichtung
Eine moderne Inneneinrichtung sieht einfacher aus als sie erstellt ist. Oft stecken hinter der gelungenen Komposition aus Farben, diversen Möbeln und Deko vor dem Hintergrund gegebener räumlicher Grenzen professionelle Raumgestalter mit höherem Bildungsabschluss und jahrelanger Berufserfahrung.

Auch in Eigenregie lässt es sich modern und stilsicher einrichten

Umso besser, sich entsprechend bestehende Inneneinrichtungsbeispiele zum Vorbild zu nehmen. Damit eine der vielen Möglichkeiten erschließen, eine moderne Inneneinrichtung im eigenen Zuhause zu realisieren. Solche Beispiele lassen sich sowohl im Web oder in Katalogen, aber auch in der Realität beim Musterhäuser anschauen, auf Einrichtungsmessen, in Möbelhäusern oder auch bei Bekannten und Freunden finden. Damit, und mit einigen Tipps zum modernen Einrichten, lässt sich auch in Eigenregie eine traumhafte Einrichtung realisieren!

Moderne Inneneinrichtung heißt nicht immer moderne Möbel

Der erste Tipp betrifft die Tatsache, dass moderne Möbel zwar eine moderne Einrichtung nach sich ziehen. Dies muss dabei umgekehrt nicht unbedingt der Fall sein. So können auch alte Möbel aus dem letzten Jahrhundert, kombiniert mit modernen Akzenten, zu einer modernen Einrichtung beitragen. Ein konkretes Beispiel ist ein gut erhaltener alter Ohrensessel oder ein anderes Schmuckstück, welches schon einige Jahrzehnte hinter sich hat. Bei Holzmöbeln sind auch schlecht erhaltene Exemplare eine Möglichkeit, modern im Sinne des Shabby-Looks einzurichten. Beispielsweise ist eine alte Schreinerwerkbank als besonderer Blickfang im großzügig geschnittenen und modern gehaltenem Flur. Eine alte und weiß gestrichene Garderobe ist ebenso ein Eyecatcher.

Wer modern einrichtet, braucht viel Technik? Falsch gedacht!

Klar ist, dass das Smart Home als „neue“ Idee zu Wohnen auf dem Vormarsch ist. Schon seit vielen Jahren kommen hier immer neue Innovationen auf. Beispielsweise ist jüngst mit einer immer weiter voranschreitenden Vernetzung der Geräte über intelligente Assistenten von Amazon, Google, Apple und weiteren Unternehmen. Über Open-Source Alternativen wie FHEM sind Verbindungen zum SmartHome ebenso möglich. Doch um modern zu wohnen, braucht es keinen smarten Toaster und kein intelligentes Sofa. Auch ist keine auf die Stimmung reagierende RGB-Beleuchtung nötig.

Nach wie vor gilt das Prinzip der stillen Einrichtung. Die Modernität des Wohnens orientiert sich daher zum Hauptteil an den offensichtlich sichtbaren Raumelementen. Hierzu zählen Böden, Decke, Wände und Balken, sowie an den Möbeln und der Deko. Es wird nicht an Funktionen, die in einem Bild erfassbar sind gemessen. Modern wohnt so beispielsweise ein Loftbewohner, der die Stahlträger seiner Halle gekonnt in Szene setzt. Wichtiger ist den großen Raum als Stilobjekt selbst nutzen und also schlicht und dezent einrichtet.

Der Raum ist mehr als eine Leinwand

Wer beim Einrichten an Hand einer Vorlage schon einmal gemerkt hat, dass die eigene Kopie irgendwie nicht ganz so toll aussieht, kann eventuell den anders geschnittenen Raum dafür verantwortlich machen: Viele sehen diesen einfach nur als Leinwand, als leeren Raum. Doch er ist stets Teil der Inneneinrichtung! Es gilt bei der Raumplanung, die speziellen Vorteile eines Raums zum Blickfang zu machen – sei es die hohe Decke in einem Altbau, die Balken in einem Fachwerk, der viele Platz in einem Loft oder die kleine Nische im engen Flur.

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