Tipps zum Strom sparen im Haushalt

Wie kann man zu Hause Strom sparen?

Tipps zum Strom sparen im Haushalt
Tipps zum Strom sparen im Haushalt
Ohne elektrischen Strom kommt heute keine Wohnung mehr aus. Von der Beleuchtung über die Küchengeräte bis hin zum Fernsehgerät gibt es in den eigenen vier Wänden zahlreiche Verbraucher. Das muss allerdings nicht zwangsläufig einhergehen mit einem immens hohen Stromverbrauch: Jeder Einzelne kann entscheiden, welche Geräte er wirklich benötigt und welche sich ausschalten lassen, solange man sie nicht verwendet. Hier gibt es einige Tipps zum Stromsparen im Alltag. Bei vielen Geräten kann man zudem auf die Energieeffizienzklasse achten und auf diesem Weg Strom sparen, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen.

Welche Geräte sind Stromfresser?

Früher musste vor allem die Beleuchtung als Stromfresser genannt werden. Dank moderner LED-Technik hat sich an dieser Stelle allerdings eine Menge bewegt. Inzwischen ist die Warmwassererzeugung in Küche und Bad zumeist für den Löwenanteil des Stromverbrauchs verantwortlich. Dort, wo elektrisch geheizt oder eine Sauna betrieben wird, stehen auch die dafür erforderlichen Geräte ganz weit oben auf der Liste.

Bei Küchengeräten wie dem Kühlschrank zeigt sich ein uneinheitliches Bild zu Tipps zum Stromsparen. Ältere Geräte verbrauchen recht viel Strom, aber auch bei neuerer Technik spart man nicht zwangsläufig an Energiekosten. Die Spanne auf der Energieeffizienzskala reicht bei Kühlschränken von A bis F, was pro Jahr einen Unterschied von einem höheren zweistelligen Eurobetrag bedeuten kann.

Stromspartipp: Licht bei Bedarf über WLAN dimmen

Wie finde ich die Stromfresser?


Zusätzlich zu den bereits erwähnten Geräten kann es im Haushalt weitere Stromfresser geben, die im ersten Moment nicht auffallen. Um diese zu entdecken, kann man kleine Stromzähler an den genutzten Steckdosen anbringen. Diese erinnern optisch an eine Zeitschaltuhr, die ihrerseits wieder Platz für einen Schukostecker bietet.

An einem Display kann man die Verbrauchsdaten der jeweiligen Steckdose, also der darüber betriebenen Geräte, genau ablesen. Einige dieser kleinen Stromzähler können sogar ins WLAN eingebunden oder auf andere Weise mit dem Computer beziehungsweise dem Smartphone verbunden werden. So ist eine lückenlose Überwachung des Stromverbrauchs möglich, wenn man einmal von dauerhaft betriebenen Geräten wie dem Heißwassergerät oder den Küchengeräten absieht.

Was sind heimliche Stromfresser?

Heimliche Stromfresser im Haushalt kann man grob in zwei Kategorien unterteilen.  Einerseits sind das ältere Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank, die im Vergleich zu vielen modernen Geräten einen außerordentlich hohen Stromverbrauch aufweisen. Die weitere Kategorie sind Geräte, die sich nicht vollständig abschalten lassen, sondern in den Ruhezustand beziehungsweise ins Standby wechseln.

Auch vermeintlich abgeschaltete Elektrogeräte verbrauchen also weiterhin Strom, sofern man den Stromfluss nicht durch ziehen des Netzsteckers oder eine Abschaltung der Steckdose trennt. Bei einem einzelnen Gerät beläuft sich der Stromverbrauch im Standby in der Regel nur auf wenige Cent pro Tag. In Addition aller Geräte kommt im Jahr allerdings ein durchaus nennenswerter Betrag zusammen.

Wie kann ich feststellen, ob der Stromzähler in Ordnung ist?

Der im Sicherungskasten installierte Stromzähler wird durch den Netzbetreiber zur Verfügung gestellt und muss so geeicht sein, dass er den Verbrauch exakt und zuverlässig abbildet. Allerdings ist kein elektrisches Gerät vor einem Defekt sicher. Wenn einem der Stromverbrauch merkwürdig hoch vorkommt gilt es als erstes, den Zählerstand mit den vom Versorger abgerechneten Werten zu vergleichen. Durch die bereits beschriebenen Klein-Stromzähler kann man seinen eigenen Verbrauch manuell addieren und ebenfalls mit dem aktuellen Zählerstand abgleichen.

4.8/5 - (23 votes)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"