Unkraut vernichten mit Hausmitteln – Welche Hausmittel gegen Unkraut helfen

Unkraut vernichten mit Hausmitteln – Welche Hausmittel gegen Unkraut helfen
Unkraut vernichten mit Hausmitteln – Welche Hausmittel gegen Unkraut helfen
Unkraut vernichten mit Hausmitteln – Welche Hausmittel gegen Unkraut helfen

Essig und Salz zum Unkraut vernichten

Immer mehr Gartenliebhaber schwören beim Vernichten von Unkraut dabei auf die Hausmittel Salz, Essig und Essigwasser. Dazu stellt man sich eine Lösung aus einem Teil Salz und fünf Teilen heißes Wasser bzw. einem Teil Essig und 15 Teilen Wasser her.

Mit der Mischung werden die Unkräuter dazu besprüht. Bei dieser Methode ist aber Vorsicht angesagt, denn laut Gesetz handelt es sich hier um ein Pflanzenschutzmittel, deren Anwendung auf vielen Bereichen gesetzlich verboten ist. Selbst an Stellen, wo der Einsatz nicht per Gesetz geregelt ist, sollte man allerdings bei der Anwendung Vorsicht walten lassen.

Im Boden kommt es dabei zu hohen Konzentrationen von Salz oder Essig. Diese bauen sich allerdings nur schwer wieder ab.

Kartoffelwasser

Andererseits weniger problematisch ist der Einsatz von ungesalzenem Kartoffel-, Reis- oder Nudelwasser. Die Wirksamkeit entsteht hierdurch mit der Stärke im Kochwasser.

Die Anwendung ist denkbar einfach, denn man gießt das heiße Wasser einfach über die Unkräuter. Durch die Stärke im Wasser verstopfen dabei die Poren der unteren Epidermis der Pflanzen, die sogenannten Stomata. In der Folge sterben die Pflanzen dann ab.

Die toten Pflanzenreste müssen dann nur noch beseitigt werden. Diese Methode ist nicht nachhaltig und muss regelmäßig wiederholt werden, was bei großen Flächen oft mühsam ist, denn nicht immer steht ausreichend Wasser zur Verfügung.

Brennnesseljauche zum
Unkraut vernichten mit Hausmitteln

Jeder Gärtner weiß, dass sich aus Brennnesseln nicht nur ein guter Dünger, sondern auch ein natürliches Mittel gegen Unkräuter herstellen lässt.

Dazu benötigt man 1 kg frische Brennnessel, 10 Liter Wasser und ein ausreichend großes Behältnis. Die Blätter werden grob zerhackt, mit dem Wasser übergossen und dann abgedeckt stehengelassen. Ideal ist hierzu ein sonniger Platz für die nächsten 2 Wochen.

Durch das Gären entsteht jedoch ein beißender und unangenehmer Geruch. Dagegen hilft Urgesteinsmehl, das man beim Ansetzen der Jauche unterrührt. Für die erwähnte Menge benötigt man dazu ca. 500 g Urgesteinsmehl. Die Mischung hierzu muss jeden Tag einmal gerührt werden.

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