Vorgartenzaun

Wie gestaltet man einen Vorgartenzaun? Der Vorgarten vermittelt den ersten Eindruck, den Besucher und Vorübergehende von den Hausbewohnern erhalten – sozusagen die Visitenkarte. Ein trister Zaun lässt auf ebensolche Bewohner schließen. Was sich jedoch gepflegt und wohlüberlegt darstellt, zeugt von Geschmack. Ein Vorgartenzaun kann abweisend oder einladend sein – je nach Wunsch.

Gutaussehend, aber unaufdringlich – so lautet die Prämisse. Vorwiegend kommt dem Vorgartenzaun die Aufgabe zu, ein Grundstück von der Straße abzugrenzen oder die Privatsphäre zu signalisieren. Je nach Größe ist er mit einem Gartentor oder einer Eingangstür ausgestattet.

Ihr Vorgartenzaun – welches Material soll es sein?

Die Möglichkeiten, Zäune zu bauen, ergeben sich aus drei Materialien: Holz, Kunststoff und Aluminium. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, auf die wir gleich näher eingehen. Fakt ist jedoch, dass ein Vorgartenzaun die Optik Ihres Grundstücks maßgeblich prägt. Daher sollte er im Stil auch zu Ihrem Heim passen. Daher berücksichtigen Sie am besten Größe und Beschaffenheit des Grundstücks sowie die farbliche Gestaltung. Nur auf diese Weise ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild – einladend, jedoch den nötigen Abstand gebietend.

Material Kunststoff

Der Vorgartenzaun aus Kunststoff präsentiert sich robust, wetterfest und wartungsfrei. Lediglich die jährliche Reinigung mittels eines Spezialreinigers und eines Druckstrahlers (bei hartnäckigen Verschmutzungen) ist nötig. Viele Jahre ist die Formstabilität gewährleistet, doch sind Farbakzente, wie dies beim Streichen von Holz- oder Aluzäunen machbar wäre, nicht möglich. Die Materialwahl will also gut bedacht sein.

Die Auswahl ist nahezu grenzenlos, ebenso die Kombinationsmöglichkeiten. Farblich sind neben verschiedenen Holzmaserungen auch zahlreiche Grundfarben denkbar. Das jährliche Streichen bleibt erspart. Die Kundenwahl fällt vorwiegend auf grau, braun und weiß.

Material Holz

Vorgartenzaun Holz: Holz passt hervorragend in die natürliche Umgebung eines Vorgartens. Zudem ist es witterungsbeständig (wie der Baum selbst) und langlebig. Auch hier ist die Auswahl umfangreich, ebenso die mögliche Farbpalette. Bedenken Sie jedoch, dass der Farbbelag des Holzzaunes jährlich aufgefrischt werden muss. Auf diese Weise wird der Austrocknung vorgebeugt.

Material Aluminium

Vorgartenzaun Aluminium: Auch Aluminium ist ein beliebtes Material für den Zaunbau. Die Pulverbeschichtung erspart das Streichen und schützt vor Witterungseinflüssen. Die zugehörigen Zaunpfosten sind vorwiegend aus starkem Stahl hergestellt und stabilisieren die gesamte Zaunanlage. Die Farbwahl zeigt sich vorwiegend in gedeckten Farben, die sich jeglicher Umgebung und Immobilie optisch anpassen.

Das WPC-System

Wood-Polymere-Composite – so lautet die Übersetzung für die Abkürzung WPC.  Es sind verschiedene Zaunelemente aus einer Naturfaser-Kunststoffmischung. Das Ergebnis zeigt sich in stabilen, verwitterungsfreien und pflegeleichten Elementen, die individuell zusammengestellt werden können. Der Kunststoffanteil in der WPC-Mischung garantiert die hohe Festigkeit und verleiht der Vorgartenumrandung zudem eine gleichmäßige Farbe. Eine optische Auflockerung erfährt die Farbe mithilfe des Naturfaseranteils, der natürliche Farbschwankungen verursacht.

In der Regel setzen sich die WPC-Zaunelemente aus 60 % Holzfasern und 40 % Kunststoff zusammen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind ebenso umfangreich, wie die der anderen Materialien.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Welchen Eindruck möchten Sie vermitteln? Schickes Weiß mit Villen-Optik oder lieber seriös mit einem pulverbeschichteten Aluminiumzaun? Die Auswahl an Vorgartenzäunen ist unerschöpflich. Planen Sie Ihren Zaunbau und berücksichtigen Sie dabei die mögliche Einsicht auf Ihr Grundstück und den Zugang mittels Tor oder Tür. Sie möchten Fremden den Einblick verwehren? Dann ist ein Lattenzaun nicht die richtige Wahl. Er grenzt Ihr Grundstück lediglich optisch ab, schützt auf dem Grundstück spielende Kinder und hält fremde Tiere davon ab, sich in Ihrem Garten gütlich zu tun.

Überlegen Sie, ob Funktionalität oder Optik vorgehen. Bei der Zaunplanung sollte nicht der Preis der wichtigste Ratgeber sein. Sofern Sie ein bestimmtes Budget zur Verfügung haben, prüfen Sie zunächst Ihre Präferenzen und wählen dann aus den gegebenen Möglichkeiten.

Der typische Vorgartenzaun zeigt sich als Jäger-, Latten- oder Staketenzaun. Er lässt Einblicke zu – soweit Sie es wünschen – und setzt eine Grenze. Ein formschöner Eiderzaun mit einem eleganten Wellenschwung erfüllt hier ebenso seine Dienste, wie der klassische, gerade Schnitt.

Sofern Ihr Vorgartenzaun Ihre Kinder oder Ihre Haustiere auf dem Grundstück halten soll, berücksichtigen Sie neben der Zaunhöhe auch den Abstand der einzelnen Latten. Ein Kinderkopf darf nicht hindurchpassen, ebenso wenig darf es ihren Haustieren nicht gelingen, das Grundstück zu verlassen. Die Höhe betreffend haben sich 1,40 m bewährt gemacht. Die Lattenabstände liegen optimalerweise bei 9 cm, maximal 11 cm, damit kein Kinder- oder Hundekopf hindurchpasst. Es versteht sich von selbst, dass Spitzen und Überstände zu vermeiden sind; ebenso Fußstützen wie Querriegel und andere Vorrichtungen.

Zusammengefasst

Ganz gleich, welches Zaunmaterial Sie für Ihren Vorgarten wählen, berücksichtigen Sie an erster Stelle die Funktionalität. In der Regel präsentiert sich ein Vorgarten einsichtig und einladend. Wird er jedoch zum einzigen Garten des Hauses, muss die Umrandung möglicherweise weitere Funktionen erfüllen. Sicherlich möchten Sie beim Sonnenbaden keine Zuschauer haben, dann sollten Einblicke dank entsprechender Zaunelemente verwehrt bleiben. Prüfen Sie Ihre Präferenzen. Material- und Farbwahl rücken an die zweite Stelle. Die Montage selbst erweist sich in der Regel als einfach.

Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Was ist Ihnen wirklich wichtig für Ihren Vorgartenzaun? Von dieser Fragestellung ausgehend, wird die richtige Wahl gelingen. Ist sie für Sie nach einer Nacht des Überschlafens immer noch sinnvoll, haben Sie alles richtiggemacht. Doch eine zusätzliche Beratung vom Zaunprofi, der Ihnen die Vorteile seiner Produkte schildert, kann nicht schaden. Mittels dieses kleinen Ratgebers sind Sie nun bestens gerüstet.

Ähnliche Suchanfragen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close