Wann Schutzklasse 3 bei Lampen

Wann Schutzklasse 3?

Wann Schutzklasse 3 bei Lampen
Wann Schutzklasse 3 bei Lampen
Lampen der Schutzklasse III sind aufgrund ihrer für Menschen ungefährlichen Kleinspannung von zumeist 12 Volt besonders vielseitig einsetzbar. Wann Schutzklasse 3 bei Lampen einsetzten?Erste Lampen dieser Schutzklasse waren etwa Seil- und Schienensysteme mit Halogenlampen. Inzwischen findet man Lampen mit Schutz III in Form von Seil- oder Schienensystemen mit LED-Lampen, von Schreib- oder Nachttischlampen oder Unterbauleuchten unter den Hängeschränken in der Küche in nahezu jeder Wohnung.

Aufgrund der ungefährlichen Kleinspannung müssen die stromführenden Leitungen zwischen Trafo und Leuchtmittel nicht isoliert sein: Sofern sich beide Leistungen nicht untereinander berühren, können sie also zusätzlich zur stromführenden also auch eine „tragende“ Rolle in der Lampe spielen. Auch die Modelleisenbahn ist übrigens ein typisches Beispiel eines Geräts dieser Schutzklasse, da die Lokomotive auf jedem Millimeter der Strecke über die stromführenden Schienen mit Energie versorgt wird.

Wie erkenne ich Schutzklasse 3?

Lampen der Schutzklasse III sind sowohl am Gerät selbst als auch auf der Verpackung mit dem Symbol III im Inneren einer Raute deklariert. Ein besonderes Merkmal dieser Lampen ist aber die Stromversorgung. Wann Schutzklasse 3 bei Lampen verwenden? Soll diese über den Hausstrom hergestellt werden, so benötigt die Lampe für den Betrieb einen Trafo, der den Strom von 230 Volt auf eine ungefährliche Kleinspannung (zumeist 12 Volt) transformiert.

Bei vielen modernen Lampen dieser Schutzklasse befindet sich der Trafo direkt im Stecker, daher wirkt dieser etwas klobiger als gewöhnliche Modelle. Grundsätzlich kann die Kleinspannung auch per Batterie beziehungsweise Akku hergestellt werden. Je nach Art der Stromversorgung kann auf den Trafo also unter Umständen auch verzichtet werden.

Praxiswissen: Was bedeuten die Schutzklassen bei Lampen?

Wie unterscheidet sich Schutz 3 und 2 bei Lampen?

Lampen mit Schutz II und Schutz III haben vieles gemeinsam. So besitzen beide lediglich zwei stromführende Leitungen, aber keinen zusätzlichen Schutzleiter. Doch während es bei Lampen der Schutzklasse 2 wichtig ist, dass die Kabel doppelt isoliert sind, dürfen sie stromführenden Leitungen bei Geräten der Schutzklasse III ab dem Trafo sogar offenliegen. Aufgrund der geringen Spannung muss nur gewährleistet werden, dass sich beide Leitungen nicht gegenseitig berühren.

Wie unterscheidet sich Schutz 3 und 1 bei Lampen?

Lampen mit Schutz I werden meistens nicht über einen Stecker, sondern über eine Lüsterklemme direkt mit dem Hausstrom verbunden. Die dafür offenliegenden Kabel haben drei Drähte. Neben den stromführenden Leitungen gibt es einen dritten Schutzleiter, der Fehlströme ableitet.

Dieser Schutzleiter ist bei Lampen mit Schutz III (ab dem Trafo) nicht vorhanden, denn alle möglicherweise entstehenden Fehlströme sind für Menschen ungefährlich. Kommt es aufgrund eines technischen Problems oder eines Bedienungsfehlers zu einer Überbrückung der Leitungen, so ist die Lampe außer Funktion. Der entstandene Kurzschluss ist jedoch nicht gefährlich – und nach dessen Beseitigung leuchtet die Lampe in der Regel sofort wieder auf.

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