Zusatzkosten beim Heizen sparen

Mit dem richtigen Heizverhalten und Technik ist einiges zu sparen

Heizkörperthermostat WLAN

9.2

GESAMTBEWERTUNG

9.2/10

Positiv

  • Energiesparendes Heizkörperthermostat
  • Einfache Montage
  • extraleiser Lauf
  • individuelle Programmierung der Heizkörper
  • mit Kindersicherung

Negativ

  • keine Bekannt

Im Winter ist die Haushaltskasse besonders belastet, was eindeutig an den Heizkosten liegt. Trotz der hohen Kosten möchten die meisten Menschen nicht auf ihren Komfort und das Wohlgefühl während der kalten Tage verzichten und drehen die Heizung voll auf. Verständlich. Doch die Zusatzkosten müssen trotzdem bezahlt werden.

Leider kann man nichts gegen die immer steigenden Preise tun, aber sehr wohl etwas gegen Zusatzkosten. Hier ein paar Tipps, wie Sie ohne großen Aufwand und Komfortverlust beim Heizen sparen können.

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Die Temperaturen richtig einstellen
Die persönliche Wohlfühltemperatur ist natürlich etwas individuelles. Doch wenn man bedenkt, dass schon 1 Grad einen Unterschied ausmachen kann, lohnt es sich seine persönlichen Einstellungen zu überdenken.

Die von Experten empfohlenen Temperaturen in der Küche und im Wohnzimmer sind 20 bis 22 Grad, im Badezimmer 21 Grad und im Schlafzimmer 14 bis 18 Grad. Nun stellt sich die Frage, ob das Einstellen der Heizung um ein bis zwei Grad wirklich einen so großen Unterschied in der Wohlfühlzone machen würde. Wer jedoch seine persönliche Einstellung um ein bis zwei Gard senkt, kann sich über niedrigere Zusatzkosten freuen.

Sie können zusätzlich Heizkosten sparen, indem Sie nachts, wenn Sie unter der warmen Decke liegen, die Tempeatur im Schlafzimmer noch weiter senken. Außerdem können Sie während der Nacht die Temperatur im Arbeitszimmer und sogar in den Wohnräumen auf vier bis fünf Grad ansenken. Jedoch sollten Sie nicht unter vier Grad gehen, denn das Aufheizen am nächsten Morgen würde zu hohe Kosten verursachen.

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Man sollte es andereseits auch nicht mit dem Sparen übertreiben. Der Grund dafür ist, dass die Außenwände abkühlen, wenn beispielsweise die Heizung tagsüber während der Arbeits- und Schulzeit länger ausbleibt. Wegen der abgekühlten Außenwände könnte sich das unbehagliche Raumgefühl verstärken, was widerrum dazu führt, dass man die Heizung abends höher aufdreht, als es nötig ist.

Heizkörper nicht verdeckt halten
Oft verlieren wir Energie, weil die Heizkörper mit irgendwelchen Wohnaccessoires bedeckt sind. In diesem Fall kann die Luft am Heizkörper nicht richtig im Raum zirkulieren und sich verteilen. Um nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen, sollten Sie vor Beginn der kalten Jahreszeit prüfen, ob nicht beispielsweise Vorhänge oder Möbel den Heizkörper verdecken.

Richtig lüften
Klar, dass man durch das geöffnete Fenster bei aufgedrehter Heizung sinnlos Energie und damit Geld verliert. Aber wie lüftet man den Raum, ohne zu viel Wärme zu verlieren? Am besten öffnet man gegenüber liegende Fenster und Türen für ca. 10 Minuten mehrere Male am Tag und schaltet dabei die Heizung aus. So entsteht Durchzug und die Luft, samt Feuchtigkeit und Gerüchen, wird ausgetauscht.

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Was Sie auf keinen Fall tun sollten ist das Fenster beim Lüften zu kippen. So würde das Lüften länger dauern, die Luft würde nicht richtig zirkulieren und die Wärme würde einfach zum Fenster entweichen. Wenn Sie außerdem zu lange lüften, kühlen die Wände aus. Dies würde bedeuten, dass Sie später länger aufwärmen müssen und buchstäblich Geld zum Fenster rauswerfen würden.

Nicht kalte Nebenräume mitbeheizen
Viele kommen auf die Idee, einfach mal die Türe aufzuhalten und die Wärme in die Nebenräume fließen zu lassen, wenn es mal zu warm in den beheizten Räumen geworden ist. Man möchte die Wärme ja nicht einfach durch das Fenster entweichen lassen, sondern lieber die kalten Nebenräume erwärmen. Die Experten raten allerdings davon ab, denn so könnte es zu Schimmelbildung kommen, da die Wärme ebenfalls Feuchtigkeit ins kalte Nebenzimmer transportiert. Also lieber richtig durchs Fenster lüften.

Zusatzkosten beim Heizen sparen
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Letzte Aktualisierung am 18.10.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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