Zwischensparrendämmung – Einsatz und Verarbeitung

TIPPS und TRICKS bei der Verarbeitung von Dämmmaterial zwischen den Sparren

Schutzanzug bei Dämmstoff

9.3

GESAMTBEWERTUNG

9.3/10

Positiv

  • leichter, antistatischer Schutzanzug
  • Schutzanzug mit einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis
  • qualitativ hochwertigem mikroporös beschichtetem Material
  • zusätzlich mit einer Lage Polyethylenlaminat ausgerüstet
  • Viele positive Kundenbewertungen

Negativ

  • keine Bekannt

Was versteht man unter Zwischensparrendämmung

Eine Zwischensparrendämmung wird als die klassische Form der Dachdämmung angesehen. Sie eignet sich insbesondere für das klassische Stelldach. Wenn der Dachstuhl bewohnbar gemacht werden soll, dann ist die Zwischensparrendämmung die richtige Vorgehensweise, um ein angenehmes Wohlfühlklima zu erreichen. Die Verarbeitung ist denkbar einfach und es kann in kurzer Zeit sehr viel Heizenergie gespart werden.

Zusammenfassend ist die Zwischensparrendämmung eine Form der Dachdämmung, womit eine energetische Sanierung eines existierenden Gebäudes ermöglicht werden kann. Die Vorgehensweise ist äußerst wirtschaftlich, womit die Zwischensparrendämmung auf große Beliebtheit stößt. Die Dämmung klemmt man von innen zwischen die Dachsparren.

Wie bringe ich die Dämmung zwischen den Sparren richtig ein

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Zwischesparrendämmung von innen

Der Platz unter dem Dach eignet sich hervorragend, um angenehmen Wohnraum zu schaffen. Damit es sich dort aber auch schön leben lässt, braucht man eine gute Dämmung. Die Zwischensparrendämmung ist der Klassiker schlechthin. Die Dämmung kann von außen und von innen angebracht werden. Wenn das Dach sich in einem guten Zustand befindet, dann sollte man von der Zwischensparrendämmung Gebrauch machen.

Die Zwischensparrendämmung hat den Vorteil, dass sie intakt bleibt und nicht angerührt werden muss. Des Weiteren ist auch kein Gerüst erforderlich, um die Dämmung anzubringen. Keiner muss für das Anbringen auf das Dach steigen und geübte Heimwerker können die Dämmung eigenständig anbringen.

Zwischensparrendämmung - vom Handwerker oder selber verlegen
Zwischensparrendämmung – vom Handwerker oder selber verlegen

Natürlich sollte man aber auch als erfahrener Handwerker darauf achten, dass die Dämmung richtig angebracht wird. Nur so lassen sich spätere Bauschäden vermeiden. Sofern man aber hier nicht weiterweiß, sollte man lieber einen Handwerker mit dieser Aufgabe beauftragen.

Lesen Sie auch: Dachpappe anbringen – Schweißbahn verlegen

Im Vergleich mit früher wird die Sparrentiefe mit Dämmstoff ausgefüllt. Es gibt daher auch keine Luftschicht zwischen Dämmung und Unterdeckbahn. Dies bezeichnet man auch als Warmdach.

Wenn das Dach nachträglich gedämmt werden soll, aber die Sparren nicht tief genug sind, dann sollte man die Sparren aufdoppeln und mehr Platz schaffen oder sich für eine Dämmung unter den Sparren entscheiden. Diese gewährleisten eine weitere Dämmschicht.

Zwischesparrendämmung von außen

Eine Zwischensparrendämmung muss nicht immer im inneren Bereich durchgeführt werden. Es gibt auch Situationen, wo es sinnvoller ist die Dämmung von außen anzubringen. Dies passiert häufig, wenn man während einer Sanierung ein neues Dach bauen will.

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Grundsätzlich gibt es bei der Dachdämmung zwei Optionen: Eine Aufsparrendämmung und eine Dämmung zwischen den Sparren. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit beide Maßnahmen zu kombinieren. Dadurch kann sogar noch ein besserer Wärmeschutz gewährleistet werden.

Die Zwischensparrendämmung von außen hat den Vorteil, dass der Platz zwischen den Sparren gut ausgenutzt wird. Weiterhin ist die Baustelle einer Dämmung nicht im Haus, sondern draußen. Für das Haus bedeutet das, das weniger Schmutz entsteht. Und sollte es zu einer Sanierung kommen, so ist das Haus normalerweise auch während der Bauarbeiten bewohnbar.

Die Arbeiten einer Zwischensparrendämmung werden auf dem Dach durchgeführt. Hier sollte man vorsichtig sein. Wenn man nicht weiterweiß oder Angst hat, dann sollte man einen Dachprofi mit der Dämmung beauftragen.

Welche Dicke sollte bei der Zwischensparrendämmung verwendet werden

Bei einer Zwischensparrendämmung orientiert man sich an einer Dicke von 20 bis 24 Zentimeter. Erst dann kann die gewünschte Dämmwirkung erreicht werden. Die Dachsparren kann man aufdoppeln, um die notwendige Tiefe zu erreichen.

Wie ist der richtige Aufbau der Zwischensparrendämmung

Zunächst müssen die Sparren und Zwischenräume gesäubert werden. Anschließend werden die Sparren auf die gewünschte Stärke aufgedoppelt. Die Dämmdicke sollte dabei so groß wie möglich ausgelegt werden. Grundsätzlich sollte man sich immer für die dickere Variante entscheiden.

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Als Nächstes muss man die Zwischensparrendämmung einbringen. Dazu schneidet man die Dämmmatten 1 bis 2 cm breiter als der Zwischenraum, um einen guten Halt der Dämmung zu gewährleisten. Dabei sollte man aber darauf achten, dass die Dämmung in schwierigen und verwinkelten Ecken sauber ausgeführt ist. Es dürfen nirgendswo Schlitze oder Lücken bestehen bleiben. Das gleiche gilt für unregelmäßige Dachsparren.

Feuchteschutz durch Folien von der Zwischensparrendämmung

Nun wird die Folie angebracht. Diese tackert man mit einen Handtacker auf die Sparren. Dabei sollte man darauf achten, dass die einzelnen Bahnen an allen Stellen um 10 cm überlappen. 10 cm Abstand können auch an den Wand- und Bodenanschlüssen gelassen werden.

Klebebänder bei der Zwischensparrendämmung richtig verarbeiten

Anschließend werden sämtliche Überlappungen und Anschlüssen mit einem Klebeband verklebt. Das verkleben sollte natürlich hier luftdicht erfolgen. Weiterhin sollte man Verkleben darauf achten, dass die Folie beim Anbringen nicht zu sehr angespannt wird. Ansonsten kann die Folie zu einem späteren Zeitpunkt reißen oder sich lösen. Grundsätzlich müssen alle Tätigkeiten mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Dadurch kann eine hohe Dichtheit garantiert werden. Des Weiteren sollte man auch alle Leitungs- und Lampenauslässe richtig abdichten.

Welcher Kleber ist zur Anbindung an den Wänden geeignet

Damit die Zwischensparrendämmung richtig verarbeitet werden kann, sollte man am besten Dichtkleber einsetzen. Diesen bekommt man zum Beispiel im Obi Online Shop.

Lesetipp: Dämmwolle entsorgen

Der Hammertacker ist unentbehrlich bei der Dachdämmung

Wenn es darum geht die Folie anzubringen, so ist ein Tacker unentbehrlich. Die einzelnen Bahnen werden bei der Folie mit einem Hammertacker befestigt. Man kann aber auch einen Elektro- oder Drucklufttacker nutzen. Dadurch geht die Arbeit viel schneller.

Sehr gut geeignet für diese Zwecke ist ein Hammertacker, den man für ungefähr 24 Euro bekommt. Dieser Tacker ist für ein mehrstündiges Arbeiten besser geeignet, weil er ein ergonomisches Design besitzt. Das Handgelenk bleibt intakt und wird nicht ermüdet.

Zwischensparrendämmung – Einsatz und Verarbeitung
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Letzte Aktualisierung am 7.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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