Holybag – Weihnachtsbaum nadelfrei transportieren

Jahr für Jahr ist es das gleiche Spiel: Millionen von Nadelbäumen werden durch die Gegend transportiert, um dann irgendwann in den Wohnzimmern der Republik zu stehen. Bis dahin sind die Nadelbäume aber diversen Transportgefahren ausgesetzt. Die größte Gefahr besteht allerdings nicht darin, dass ganze Äste abbrechen könnten: Viel größer ist die Befürchtung, dass der Baum unterwegs zahlreiche Nadeln verlieren könnte. Es kommt also auf den richtigen Transport an.

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Was ist der Holybag und wie ist die Idee entstanden?

Patrick Theisen und Jan Lerch, die beiden Erfinder des Holybags, erkennen im Weihnachtsfest schon seit Jahren viele widersprüchliche Strömungen: Einerseits steht das Fest für Geborgenheit, Nächstenliebe und Achtsamkeit. Andererseits wachsen die Berge, die durch Geschenkpapier und andere Verpackungen entstehen, Jahr um Jahr in immer größere Höhen.

Theisen und Lerch haben (noch?) nicht auf alle Fragen, die sich daraus ergeben. In Bezug auf die etwa 30 Millionen Weihnachtsbäume, die deutschlandweit jedes Jahr verkauft werden, kam ihnen angesichts der bisher üblichen Einweg-Plastiknetze aber eine revolutionäre Idee: Wie wäre es, wenn man ein solches Verpackungsnetz wiederverwenden könnte? Und wenn es darüber hinaus die Möglichkeit böte, den Baum ohne zu nadeln an- und wieder abtransportieren zu können?


Mit dem Holybag ist es ihnen gelungen, ein solches Netz zu entwickeln.

Theisen und Lerch über den Holybag: „Einerseits wollten wir eine bessere Lösung als die des Einweg-Netzes, andererseits wollten wir eine Möglichkeit schaffen, den Menschen zu ermöglichen, Ihren Baum auch nach Weihnachten wieder selbst einzupacken und schmutz- und nadelfrei aus der Wohnung zu transportieren.“

Wie einen Christbaum nadelfrei transportieren?

Um einen Christbaum möglichst ohne zu nadeln zu transportieren, muss man auf einige Dinge achten.

Einerseits sollte ein Weihnachtsbaum möglichst frisch sein, wenn er transportiert wird. Die Nadeln stehen dann sprichwörtlich noch voll im Saft und sind dementsprechend stabil. Aus diesem Grunde empfiehlt sich der Kauf des Baumes direkt in der Weihnachtsbaumplantage grundsätzlich auch eher, als ihn am Stand vor dem Supermarkt zu erwerben – auch wenn der dortige Händler manchen Trick kennt, um seine Bäume möglichst frisch zu halten.

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Ansonsten gilt: Eine gute Verpackung ist bereits die halbe Miete. Fast immer besteht eine solche Verpackung aus einem Einwegnetz, in das der Baum recht eng eingeschnürt wird. So können sich die einzelnen Äste während des Transports nicht bewegen, sodass die Nadeln nicht ganz so leicht abgestreift werden können. Allerdings sind derlei Netze natürlich nicht so engmaschig, dass abfallende Nadeln aufgefangen würden. Mit dieser Lösung ist es also unvermeidlich, dass abfallende Nadeln im Auto und auch beim Transport durch die Wohnung ihre Spuren hinterlassen. Wenn der Weihnachtsbaum nach den Feiertagen wieder herausgeschafft wird, gilt dies umso mehr. Denn dann ist der Baum in der warmen Stube bereits ein Stück weit getrocknet, wodurch die Nadeln lockerer sitzen. Außerdem kann der Baum nicht mehr in sein Netz zurückgepackt werden. Zwar gibt es Vorschläge, den Baum nach Weihnachten für den Transport in Stretchfolie einzupacken, doch bedeutet dies einen hohen Aufwand und zusätzlichen Abfall.

Der Holybag ist die Alternative, die nach einigen Experimenten und diversen Näharbeiten entstand. Hierbei wurde auch das Problem berücksichtigt, dass Weihnachtsbäume nur in Wuchsrichtung der Äste ein- und wieder ausgepackt werden können. Da man bei nur einer Öffnung des Sackes mindestens einmal in die entgegengesetzte Richtung arbeiten müsste, haben die Entwickler dem Holybag einfach zwei Öffnungen verpasst. Sobald der Baum im Holybag ist, können beide Öffnungen wie ein Turnbeutel per Kordelzug verschlossen werden. So entsteht eine sichere Verpackung, in der auch abfallende Nadeln sicher eingeschlossen bleiben.

Wie einen Tannenbaum ohne das Auto zu vernadeln nach Hause bekommen?

Niemand möchte Tannennadeln im Auto haben. Denn diese lassen sich auch mit dem Staubsauger nur schwer wieder entfernen. Daher gibt es ein paar Tricks, mit denen die Sache einfacher wird.

  • Den Baum möglichst frisch erwerben. Am besten direkt bei der Weihnachtsbaumplantage oder bei einem Händler, der täglich frische Ware bekommt.
  • Auf eine gute Verpackung achten. Sofern der Baum in einem Einwegnetz transportiert wird, sollte er möglichst eng darin eingepackt werden, sodass die Äste nicht mehr bewegt oder geknickt werden und dabei Nadeln verlieren können.
  • Das Auto mit einer Plane oder einer Transportdecke auskleiden. So kommt der Baum gar nicht erst in Berührung mit dem Interieur des Wagens.

Am besten eignet sich für den Transport natürlich der Holybag. Selbst wenn noch Nadeln abfallen, werden diese in der Transporthülle aufgefangen und landen nicht im Wagen.

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Wie den Christbaum nach Weihnachten ohne den Verlust von Nadeln aus der Wohnung bekommen?

Der Transport in die Wohnung ist also unter normalen Umständen bereits eine Herausforderung, der Abtransport ist es aber noch viel mehr. Denn niemand hat in der Wohnung die Möglichkeit, den Baum in ein weiteres Einwegnetz zu schieben. Daher bieten sich die folgenden Optionen an.

  • Den Weihnachtsbaum an Ort und Stelle zersägen oder mit der Astschere zerkleinern. Die einzelnen Äste lassen sich leichter ohne Nadelverlust nach draußen bringen als der komplette Baum.
  • Den Baum in Stretchfolie einwickeln und erst dann abtransportieren. Abfallende Nadeln verbleiben dann in der Folie. Natürlich darf die Folie nicht auf dem gleichen Wege wie der Baum entsorgt werden.
  • Den Baum wieder in den Holybag schieben und darin abtransportieren.

Wie den Weihnachtsbaum nach dem Fest in die Transporthülle bekommen?

Die Beschaffenheit des Holybags macht es möglich, den Baum ohne spezielles Gerät wie der Durchziehtrommel des Weihnachtsbaumhändlers, alleine wieder zu verpacken. Dafür wird der Holybag oben und unten geöffnet und als Ring auf den Fußboden gelegt. Anschließend wird der Baum mitsamt seines Ständers in die Mitte gestellt.

Anschließend kann man die Hülle einfach seitlich hochziehen und den Baum auf diese Weise einpacken.

Jetzt wird die obere Öffnung über den Kordelzug zugezogen und der Baum hingelegt. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Christbaumständer nun entfernen und der Sack unten verschnüren.

Sofern der Baum sehr groß ist, kann die obere Öffnung übrigens auch geöffnet bleiben. Durch das Verschließen der unteren Öffnung ist trotzdem ein sicherer und nadelfreier Abtransport des Weihnachtsbaumes möglich.

Wie funktioniert der Holybag?

Der Holybag ist von seinem Grundprinzip her erst einmal eine Transporthülle für den Weihnachtsbaum. Man kann ihn sich als einen Sack vorstellen, der oben und unten geöffnet und wieder geschlossen werden kann. Dies ermöglicht es, den Christbaum mit der Wuchsrichtung seiner Äste in die Hülle zu schieben und auf demselben Wege auch wieder heraus zu bekommen. Beim Hineinschieben geht man also identisch vor wie bei einem Einwegnetz. Im Gegensatz zu diesem kann man den Baum allerdings auch wieder herausbekommen, ohne den Sack aufschneiden zu müssen.

Was unterscheidet den Holybag von einem normalen Sack für den Weihnachtsbaum?

Unter einem „normalen“ Sack für den Weihnachtsbaum versteht man in der Regel ein Kunststoffnetz, das mithilfe eines speziellen Rohres um den Baum gespannt wird. Dieses Netz hält die Äste des Baumes zusammen und sorgt dafür, dass sich diese nicht bewegen und die Nadeln kaum abgestreift werden können. Im Gegensatz zum Holybag sind die Maschen des Netzes aber so grob, dass alle Nadeln, die der Baum während des Transportes trotz aller Vorsichtig noch verliert, hindurchfallen. Der Holybag hingegen besteht aus einem luftdurchlässigen Material das dennoch so engmaschig ist, dass nichts hindurchfallen kann.

Zwar gibt es auch andere Säcke, die in der Hinsicht ähnlich beschaffen sind. Aber auch in der Hinsicht weiß der Holybag zu überzeugen, da er sich oben und unten öffnen und wieder verschließen lässt. Somit kann der Baum immer mit der Wuchsrichtung in den Sack und auch wieder herausgeschoben werden.

Wie Holybag Sack als Weihnachtsbaumdecke verwenden?

Sogar beim Design des Holybags haben sich die beiden Erfinder weitergehende Gedanken gemacht: Was macht man eigentlich mit der Hülle während des Weihnachtsfestes? Vielleicht kann man diese sogar unter dem Baum liegenlassen?

Aufgrund von Fragen wie diesen wurde der Holybag in klassischer, mattschwarzer Farbe entwickelt und wirkt auch unter dem Baum nicht als störend oder deplatziert. Einerseits passt die so entstehende Decke optisch toll zum Dunkelgrün des Baumes. Andererseits schützt sie den unter dem Baum befindlichen Fußboden vor Nadeln und Harz. Möchte man sie an denjenigen verschenken, der für den Transport des Baumes zuständig ist, liegt die Decke beziehungsweise der Holybag dann bereits an der idealen Stelle.

Eine weitere Funktion des Holybags ergibt sich übrigens außerhalb der Wohnung: Das Material ist so beschaffen, dass man es auch als Frostschutzplane für Pflanzen im Garten verwenden kann. Allerdings möchte man diese normalerweise nicht im Januar wieder auspacken, um den Weihnachtsbaum in dem Holybag abtransportieren zu können. Gut, dass man auch mehr als einen einzigen Holybag kaufen kann…


Fazit: Warum sich für den Holybag beim Weihnachtsbaumtransport entscheiden?

Der Transport nach dem Kauf des Weihnachtsbaumes scheint bereits gut durchgeplant zu sein: Der manchmal weit ausladende Baum wird in ein Netz geschoben und auf diese Weise sicher für den Transport vorbereitet. Allerdings hat diese Sache gleich mehrere Haken:

  • Das Netz schützt zwar die Äste insofern, dass sie sich nicht mehr bewegen und dadurch auch nur wenige Nadeln verlieren können. Allerdings ist es so offenmaschig, dass die eben doch abfallenden Nadeln hindurchfallen und im Auto oder in der Wohnung auf dem Boden landen.
  • Das Netz ist nur für den einmaligen Gebrauch gedacht. Zwar hat die enge Verpackungsweise auch ihre Vorzüge, dafür muss das Netz aber beim Aufstellen des Baumes aufgeschnitten und damit zerstört werden. Dadurch wird es auch unmöglich, das Netz für den Abtransport des Baumes nach dem Fest zu verwenden.
  • Das Netz ist nach der einmaligen Verwendung reiner Kunststoffmüll, der entsorgt werden muss.

Der Holybag hingegen

  • Schützt den Baum während des Transports,
  • fängt abfallende Nadeln auf,
  • kann sogar während des Fests im Wohnzimmer verbleiben und dient dort als Christbaumdecke,
  • kann später für den Abtransport des Baumes wiederverwendet werden,
  • ist über Jahre hinweg als Transportverpackung des Weihnachtsbaumes nutzbar und
  • eignet sich sogar als Frostschutz-Hülle für empfindliche Pflanzen im Garten.

Das Weihnachtsbaumgeschäft mag eine traditionsreiche, konservative Branche sein. Trotzdem – oder gerade deswegen – sollte man aber auch hier einen Blick für die Umwelt haben und auch Nachhaltigkeit setzen. Ob sich Weihnachtsbäume im Pflanztopf, die nach dem Fest wieder ins Freie und dort weiterwachsen dürfen, irgendwann durchsetzen werden, ist aus verschiedenen Gründen eher fraglich.

Der Holybag bietet aber auch für den klassischen Christbaum bereits einen tollen Ansatz weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zwar mag es nur ein kleiner Schritt unter vielen sein, die für den Schutz der Natur und der Umwelt notwendig sind. Doch wenn sich auf diese Weise Jahr für Jahr Millionen von Einwegnetzen aus Plastik einsparen lassen, ist das schon weit mehr als ein Achtungserfolg. Und ein kleiner Beitrag zu einem noch schöneren, besinnlicheren Weihnachtsfest.

Den Holybag gibt es dieses Jahr zum ersten Mal auf Amazon oder unter www.holybag.store zu kaufen.

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