Rankhilfe Wein – freistehend oder für die Wand

Rankhilfe Wein – freistehend oder für die Wand
Rankhilfe Wein – freistehend oder für die Wand
Welche Rankhilfe für Weinreben? Im Gegensatz zum wilden Wein benötigt echter Wein aber eine Rankhilfe, um nach oben klettern zu können. Aus diesem Grunde sieht man also im Weinberg die markanten Pfähle, an denen sich die Weinstöcke festhalten können. Im heimischen Anbau werden in der Regel aber Pflanzen verwendet, die noch deutlich weiter nach oben klettern. Aus diesem Grund gibt man den Pflanzen über ein Weinrebenspalier am besten den benötigten Halt. Eine Rankhilfe für Wein kann entweder freistehend sein oder beispielsweise an eine Wand gestellt werden.

Checkliste für den Kauf einer Rankhilfe für Wein

  • Für welchen Wein wird daher die Rankhilfe benötigt? Echter Wein muss auf jeden Fall an der Rankhilfe festgebunden werden. Wilder Wein haftet dagegen selber an dieser an. Kleinere Kulturweinstöcke kommen darum oft mit einem oder mehreren Pfählen zurecht, an denen sie hochgebunden werden. Kletterwein braucht ein größeres Weinspalier.
  • Wo soll der Wein wachsen? Ein Weinspalier kann an eine Wand gestellt oder freitragend sein. Beide Rankhilfen unterscheiden sich in bestimmten Aspekten voneinander. Es kommt natürlich auch darauf an, wo Sie das Weinspalier aufstellen möchten.
  • Wie soll der Wein wachsen? Je nach Standort und Sorte kann Wein entweder eine komplette Wand begrünen oder als einzelner Strang nach oben wachsen. In vielen Fällen wird er ab einer gewissen Höhe entlang der Rankhilfe wieder in waagerechte Richtung geführt.
  • Wie wird die Rankhilfe befestigt? Eine Weinpflanze erreicht insgesamt eine stattliche
    Größe und, nicht zuletzt durch die Früchte, ein erhebliches Gewicht. Aus diesen Gründen, aber auch aufgrund von Winddruck und anderen Witterungsereignissen, muss die Rankhilfe für den Wein ihrerseits optimal befestigt werden. Hierfür wird sie an tragenden Elementen verschraubt oder bekommt ein eigenes Fundament.

 

Wie befestigt man Weinreben?

Während wilder Wein eigene Haftfüßchen ausbildet und auf diese Weise selbst Halt an der Rankhilfe findet, muss man den normalen Wein beim Klettern etwas unterstützen. Am besten gelingt dies, indem man die größeren Triebe mit einer Schnur oder speziell geeigneten Bindern an der Rankhilfe festbindet. Diese Befestigungen dürfen sich auch bei starkem Wind nicht öffnen. Gleichzeitig müssen die Schlingen so viel Platz lassen, dass sie die Triebe nicht einschnüren und sie weiterhin wachsen können. Die Pflanze bildet im Laufe der Zeit Ranken aus, mit denen sie die Rankhilfe umschlingt und sich selbst Halt verschafft. Dann können die Schlingen wieder entfernt werden.

Wie hoch rankt Wein?

Wein ist ein kletternder Strauch, der erstaunliche Höhen erreichen kann. Es gibt Exemplare, die es durch spezielle Rankhilfen auf bis zu 20 Metern Höhe geschafft haben. Dies erweist sich natürlich als unpraktisch, da sich die Pflanze auf diese Weise schlecht schneiden und die Trauben nur schwer ernten lassen. Daher werden kletternde Weine ca. ab Kopfhöhe meist in waagerechte Richtung geführt.

Wie Weinreben schneiden?

Für eine reiche Ernte wird der Wein etwa im Juni beschnitten. Dafür werden insbesondere die unteren Triebe, die sich knapp oberhalb der Wurzel bilden, entfernt. Nur wenn sich die Pflanze weiter ausbreiten soll, können wenige schöne Triebe stehengelassen werden. Im oberen Bereich der Pflanze können Triebe, an denen sich keine Reben gebildet haben, entfernt werden. Dies geschieht stets in einer Gabelung.

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