Rosenbogen aus Holz und Metall – Vorteile und Nachteile

Rosenbogen für Kletterpflanzen

10

GESAMTBEWERTUNG

10.0/10

Positiv

  • wetterfest
  • freistehend
  • 140 cm breit
  • 240 cm hoch
  • Schnell aufgebaut

Negativ

  • keine Bekannt

Beim Rosenbogen handelt es sich um den Klassiker im Garten. Auf der einen Seite kann er als Eingang in den Garten dienen und auf der anderen Seite als dekoratives Trennelement. Doch der Rosenbogen muss nicht immer als Durchgang dienen, sondern auch als Abschluss eines Weges oder zur Beschattung einer Bank.

Welche Arten von Rosenbogen gibt es?

Den Rosenbogen bekommt man in den verschiedensten Arten. So findet jeder den Rosenbogen, der perfekt zu seinem Garten passt und der auch individuellen Wünschen gerecht wird. Zum einen gibt es den Rosenbogen aus Metall, der auch als Klassiker unter den Rosenbögen zu finden ist. Des Weiteren gibt es den Rosenbogen aus Holz. Diese Variante wird von vielen Gärtnern mit ein wenig handwerklichem Geschick auch oft selbst gebaut, denn hierbei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Beliebt ist auch der Rosenbogen mit einer Bank.

Die Bank dient hierbei als Ruheplatz, denn was gibt es Schöneres als nach einem stressigen Tag unter einem Blätterwerk von Rosen oder anderen blühenden und duftenden Pflanzen den Alltag hinter sich zu lassen. Nicht zu vergessen ist der Rosenbogen mit einer Türe. Die Tür im Rosenbogen signalisiert oft einen abgetrennten Bereich. Diese Variante von Rosenbögen findet man sehr oft als Eingang in einen Garten oder auch als Eingang in ein bestimmtes Terrain des Gartens, welches nicht jedem zur Verfügung stehen soll.

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Wie kann man einen Rosenbogen nutzen und einsetzen?

Die Nutzungsmöglichkeiten für einen Rosenbogen sind vielfältig. Er kann

  • als Durchgang oder Eingang
  • als dekoratives Gestaltungselement
  • als begrünte Überdachung für einen Sitzplatz
  • als Teil eines Laubengangs

genutzt werden.

Welche Gründe sprechen für einen Rosenbogen im Garten?

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Gründen, die für einen Rosenbogen sprechen. Der Rosenbogen ist nicht nur Blickfang im Garten, sondern er bringt Rosen und Co. auch besonders gut zur Geltung. So kann sich die Rose majestätisch über andere Beete hinweg erheben und mit duftenden Blüten nicht nur Insekten anlocken.

Des Weiteren dient der Rosenbogen als solides Klettergerüst, mit dem man sich unabhängig von Mauern oder einer Pergola machen kann. Haben die Rosen oder die anderen Kletterpflanzen erst einmal ihre volle Größe erreicht, wird man vom Rosenbogen kaum noch was sehen. Dies sollte man im Vorfeld bei der Planung ganz bewusst nutzen, denn die schönsten Ornamente verschwinden im Laufe der Zeit unter Blüten und Laubwerk.

Video Tipp: Rosenbogen bepflanzen

Warum Rosenbogen aus Holz verwenden?

Insbesondere Gartenbesitzer, die ein Faible für Naturmaterialien haben, werden gerne zum Rosenbogen aus Holz greifen. Solch ein Rosenbogen wirkt je nach Form und Design entweder rustikal oder modern. In jedem Fall ist aber ein Rosenbogen aus Holz nicht so filigran wie ein Modell aus Metall. Damit man lange Freude an seinem Rosenbogen aus Holz hat, muss man ihn regelmäßig streichen und pflegen.

Zum einen gibt es den Rosenbogen aus Holz, der als Eingangs-Pergola dienen soll und somit auch einen gewissen Bauerngarten-Charme verströmt. Vielfach sind solche Rosenbögen mit einer Kesseldruck-Imprägnierung wetterfest gemacht. Holz als Naturmaterial kann aber noch viel mehr, denn es gliedert sich perfekt in nahezu jeden Garten ein und unterstreicht das natürliche Ambiente. Sehr schön sieht ein Rosenbogen aus Holz aus, wenn er als Abgrenzung zu einer Sitzecke oder der Teerrasse dient, die bereits mit Holzmöbeln bestückt ist.

Allerding hat der Rosenbogen aus Holz auch seine Nachteile, denn er hält nicht ewig. In der Regel bestehen Rosenbögen aus Holz aus günstigem Kiefern- oder Fichtenholz – alles andere währe praktisch unbezahlbar. Das Kiefern- oder Fichtenholz hat im Schnitt hat eine Haltbarkeit von 5 Jahren. Auf keinen Fall sollte man unbehandeltes Holz verwenden, denn dies würde die Lebensdauer deutlich verringern. Der Rosenbogen aus Holz ist permanent der Witterung, also Hitze, Feuchtigkeit und auch Frost ausgesetzt, sodass man ihn regelmäßig imprägnieren sollte oder ihn in bestimmten Zeitrahmen erneuern muss. Sowohl das eine als auch das andere ist mit großem Aufwand verbunden, denn schließlich ranken sich die Pflanzen bereits um den Rosenbogen.

Welchen Vorteil hat ein Rosenbogen aus Metall?

Da man einen Rosenbogen für viele Jahre in seinem Garten haben möchte und man auch weiß, was im Laufe der zeit alles auf ihn einwirkt, ist der Rosenbogen aus Metall sicherlich die beste Wahl. Rosenbögen mit einem robusten Gestell bekommt man in den verschiedensten Variationen, wie zum Beispiel der schlichten und geradlinigen Ausführung bis hin zu den verspielten Ornamenten.

Der Rosenbogen aus Metall gilt nicht um sonst als das klassische Element in einem Garten, denn er ist vielseitig verwendbar. Zumeist bekommt man den Rosenbogen aus Metall relativ günstig. Die Vorteile eines Rosenbogens aus Metall liegen klar auf der Hand. Er ist witterungsbeständig und somit langlebig. Je nach Variante ist der Rosenbogen aus Metall von schlichter Optik, denn schließlich sollen die rankenden Pflanzen im Vordergrund stehen. Im Laufe der Jahre wird der Rosenbogen komplett aus dem Sichtfeld verschwinden und man kann eventuelle Ornamente nur noch erahnen, denn die Pflanzen haben sich stark ausgebreitet.

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Muss ein Rosenbogen aus Metall verzinkt sein?

Man bekommt den Rosenbogen aus Metall sowohl aus verzinktem wie auch aus lackiertem bzw. unbehandeltem Stahl. Der unbehandelte Stahl bildet im Laufe der Zeit eine hübsche Patina, die sich bei einigen Pflanzen sehr gut macht. Möchte man den Rosenbogen aus Metall auf lange Sicht nutzen, dann sollte er nach Möglichkeit verzinkt sein, denn nur so ist er optimal gegen jegliche Witterung geschützt.

Die effektivste Art einen Rosenbogen aus Metall vor Korrosion zu schützen, ist die sogenannte Feuerverzinkung. Hierzu wird Zink auf rund 450 Grad Celsius erhitzt und die einzelnen Metallteile werden in die flüssige Zinkschmelze getaucht. Mit diesem Verfahren wird der Oberfläche des Metalls bis in die kleinsten Ecken und Winkel mit dem flüssigen Zink überzogen.

Der Rosenbogen aus Metall ist so komplett mit der Zink-Eisen-Legierung beschichtet und bietet neben dem Korrosionsschutz auch noch weitere Vorteile. So muss dieser Schutz im Vergleich mit anderen Lackierungen nie erneuert werden. Das Metall ist durch die Behandlung bis zu 20-mal härter und auch Schlag- und abriebfester, sodass der Rosenbogen aus verzinktem Metall auch gegen mechanische Einflüsse geschützt ist. Letztendlich schont man mit einem verzinkten Rosenbogen aus Metall auch wertvolle Ressourcen, da er nicht ständig erneuert oder restauriert werden muss.

Welchen Rosenbogen mit Tür gibt es?

Der Rosenbogen mit Tür bildet in Kombination mit einem passenden Zaun einen stilvollen Rahmen für den Garten. Einen Rosenbogen mit Tür bekommt man sowohl aus lackiertem Schmiedeeisen wie auch aus lackiertem oder feuerverzinktem Metall. Seltener findet man einen Rosenbogen mit Tür aus Holz. Dies bedeutet aber nicht, dass man sich einen solchen mit ein wenig handwerklichem Geschick nicht selbst bauen kann.

Kann ein Rosenbogen mit Tor als Einfahrt verwendet werden?

Sicherlich kann man einen Rosenbogen mit Tor auch als Einfahrt verwenden. Jedoch sollte man hierbei darauf achten, dass der Durchgang breit genug ist. Ideal wären hier zwischen 4 und 5 m, denn so kann man auch mit einem Auto durchfahren. Solch einen breiten Rosenbogen mit Tor bekommt man nicht von der Stange, sondern muss ihn wahrscheinlich als Sonderanfertigung von einem Schlosser oder einem Schreiner anfertigen lassen, wenn man nicht selbst genug handwerkliches Geschick dafür hat.

Worauf sollte man beim Kauf eines Rosenbogens achten?

Vor dem Kauf eines Rosenbogens sollte man sich einige Gedanken machen und diese in die Kaufkriterien mit einfließen lassen.

  • Das Material – In jedem Fall muss der Rosenbogen stabil, tragfähig und gut verarbeitet sein. Hier bieten sich Rosenbögen aus Metall an. Möchte man jedoch einen aus Holz, muss dieser deutlich massiver sein als einer aus Metall, denn durch Gewitterstürme können instabile Rosenbögen schnell ins Wanken und zum Umstürzen kommen.
  • Die Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit – In jedem Fall sollte man drauf achten, dass die Witterung dem Rosenbogen nicht schadet – auch hier hat Metall eindeutig die Nase vorn. Entscheidet man sich jedoch für Holz, dann sollte dies möglichst aus einer witterungsbeständigen Holzart, wie zum Beispiel Lärche bestehen. Fichte oder Tanne sollten in jedem Fall kesseldruckimprägniert sein. Es Weiteren muss man bedenken, dass man Holz regelmäßig pflegen und streichen muss.
  • Modell passend zu den Pflanzen – Handelt es sich bei den Pflanzen um starkwüchsige Sorten, die oft in der Lage sind, sind an hohen Bäumen nach oben zu bewegen, dann sollte der Rosenbogen entsprechend stabil und groß sein.
  • Passende Größe und Form – Dient der Rosenbogen nur als Deko-Element, dann ist die Größe nicht ganz so wichtig. Soll er dagegen als Durchgang genutzt werden, muss mindestens 1,20 m breit und 2,20 m hoch sein. Ist der Bogen kleiner, wird er schnell zu eng und man bleibt an den Pflanzen hängen. Soll der Rosenbogen jedoch als Einfahrt genutzt werden, muss er entsprechend breit sein, sodass man auch mit einem Auto hindurch fahren kann. Möchte man einen Gehweg rund um das Haus mit einem Rosenbogen verzieren, dann reicht ein Halbbogen.

Wie wird ein Rosenbogen richtig aufgestellt?

Damit der Rosenbogen stabil steht, muss er im Boden verankert werden. Der Grund hierfür ist weniger das Gewicht der Pflanzen, sondern vielmehr die Kraft, die durch Wind an dem Gestell zerrt. Durch die Pflanzen wirkt der Rosenbogen wie ein Segel, was zu starken Belastungen für den Stand führt. Möchte man einen Rosenbogen aus Holz sicherstellen, dann sollte man als ersten sogenannte Pfostenschuhe aus Metall in den Boden bringen.

Diese haben am Ende einen Stahlanker, der mit einem Betonfundament eingegossen wird. Auch wenn vielfach zu Einschlaghülsen geraten wird, raten Experten hiervon dringend ab, denn auf Dauer hält eine solche Konstruktion der Windlast nicht Stand. Sollte der Rosenbogen kippen, muss man meist die komplette Pflanze ausgraben und kann erst dann den Rosenbogen wieder platzieren.

Den Rosenbogen bepflanzen

Zumeist werden Rosenbögen mit Kletterrosen bepflanzt, denn diese haben sehr biegsame Triebe, die sich leicht um die Sprossen des Rosenbogens herumwickeln. Beliebt ist hierfür die Ramblerrose, die im Schnitt eine Höhe von bis zu 5 m erreichen kann und somit für kleinere Rosenbögen nicht wirklich geeignet ist. Allerdings blühen diese Rosen auch nur einmal pro Jahr, erfreuen den Gärtner aber ab Herbst mit zahlreichen dekorativen Hagebutten.

Entscheidet man sich für Kletterrosen mit kräftigen Zweigen, sollte man darauf achten, dass der Rosenbogen etwas breiter ist. Beliebt sind an einem Rosenbogen die stachellosen Rosen, die nicht permanent an der Kleidung hängen bleiben. Als Partner zu den Rosen bietet sich die Clematis oder die Waldrebe an. Jedoch sollte die Rose bereits zwei Jahre angepflanzt sein, bevor man die Clematis in einem Abstand von 30 – 50 cm anpflanzt, denn sonst stehen die beiden Pflanzarten sehr bald in Konkurrenz zueinander.

Fazit: Welche stabile Rosenbogen gibt es?

Als sehr stabil gelten Rosenbögen aus Metall bzw. einem feuerverzinkten Stahl. Diese sind bestens gegen Korrosion und die verschiedenen Witterungsbedingungen geschützt. So hat man viele Jahre Freude an seinem Rosenbogen. Nicht vergessen darf man bei einem Rosenbogen, dass dieser auch im Laufe der Jahre das Gewicht der Pflanzen tragen muss, was je nach Pflanzenart und nach Größe des Rosenbogens schon recht viel sein kann.

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