Luftfeuchtigkeit in der Küche

Wer gerne kocht, der kann sich sehr glücklich schätzen. Man hält sich mehrere Stunden in der Küche auf und kocht Gesundes. Auf diese Weise spart man viel Geld und muss nicht immer draußen essen gehen. In vielen Fällen dient die Küche auch gleichzeitig als Esszimmer.

Bei Wohnungen, die für Singlehaushalte gedacht sind, ist das ganz besonders der Fall. Somit finden die Mahlzeiten mit der Familie auch in der Küche statt. Dies ist nicht weiter schlimm, denn viele Wohnungen verfügen heute über eine offene Küche, d. h. Küche und Wohnraum sind nicht mehr voneinander getrennt. Damit sich also alle beim Essen wohlfühlen, muss ein gesundes Raumklima geschaffen werden.

Leider ist das aber nicht immer so einfach. Gerade beim Kochen wird nämlich sehr viel Feuchtigkeit abgegeben. Weiterhin kann Schimmel an den Wänden entstehen und die Atemwege und Haut gereizt werden. Damit es aber nicht soweit kommt, sollte man den Aspekt der optimalen Luftfeuchtigkeit auf keinen Fall unterschätzen. Wichtig ist, dass man von sich aus handelt und versucht entweder mit Haushaltsmitteln oder mit elektrischen Geräten die Luftfeuchtigkeit zu senken.

Dazu kommt noch, dass man sich mit diesem Thema intensiver auseinandersetzen sollte. Zumindest sollte man wachsamer gegenüber der Luftfeuchtigkeit werden, Fenster richtig öffnen und schließen, für eine bessere Durchlüftung sorgen und die idealen Luftfeuchtigkeitswerte in den verschiedenen Räumen kennen. Vermieter und Hausverwalter geben Merkblätter und Tabellen für Luftfeuchtigkeitswerte aus, wo man die entsprechenden Werte findet. Alternativ findet man diese Informationen auch im Internet.

Darüber hinaus sollte man sich ein Messgerät zulegen. Dieses Messgerät wird als Hygrometer bezeichnet. In vielen Fällen kommt ein Haarhygrometer zum Einsatz, wo man ein menschliches oder tierisches Haar einsetzt, welches sich abhängig von der Luftfeuchtigkeit entweder sich ausdehnt oder zusammenzieht.

Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Küche

Wenn die Küche ausschließlich dazu dient das Essen vorzubereiten und gleichzeitig ein separates Esszimmer vorhanden ist, dann liegt die ideale Temperatur bei 18 Grad. Wenn die Küche auch als Essensraum eingesetzt wird, dann liegt die ideale Temperatur bei 20 Grad. Dadurch kann sichergestellt werden, dass man nicht friert.

Auch was die Luftfeuchtigkeit angeht, macht es einen großen Unterschied, ob die Küche nur zum Kochen oder auch als Esszimmer genutzt wird. Was das Esszimmer angeht, so beträgt die optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. In der Küche selbst ist die optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 Prozent.

Damit sich bei diesen hohen Feuchtigkeitswerten kein Schimmel an der Wand bildet, ist es erforderlich, dass die Küche häufiger gelüftet wird als der Wohnraum selbst. Dazu sollte man also die Fenster sehr weit öffnen, damit der gebildete Wasserdampf rasch abgeführt werden kann. Gleichzeitig kann neue und frische Luft in die Wohnung eindringen. Diese Form von Lüften bezeichnet man auch als Stoßlüften. Es handelt sich hier um eine äußerst effektive Methode, um den Luftaustausch zu gewährleisten. Mit dem Stoßlüften eignet man sich ein ordnungsgemäßes Lüftungsverhalten an, um die Schimmelbildung zu unterbinden und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

Wenn man über dem Herd eine Dunstabzugshaube besitzt, dann sollte man sie auch einschalten, wenn man den Herd nur geringfügig einsetzt. Das gilt zum Beispiel beim Kochen bei Eiern oder beim Braten. Selbst, wenn die Luftfeuchtigkeit in der Küche höher ist als in de Wohn- und Schlafräumen, sollte der Wert nicht dauerhaft das Maximum erreichen. Sollte die Luftfeuchtigkeit trotz Lüften und Dunstabzugshaube dauerhaft bei 60 Prozent oder mehr liegen, dann muss man versuchen mit diversen Mitteln diesen Luftfeuchtigkeitswert zu senken.

Luftfeuchtigkeit im Winter und Sommer

Sollte die Außentemperatur im Sommer steigen, so erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Dies ist darauf zurückzuführen, dass warme Luft mehr Wasserdampf aufnimmt als kalte Luft. Wenn man in der Küche zusätzlich Essen zubereitet, dann ist es nicht so einfach dauerhaft ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Durch die Zubereitung in der Küche entsteht Wasserdampf, der eine unangenehme Schwüle auslöst und zum Schwitzen führt.

Die Regulation der Körpertemperatur ist in diesem Fall eingeschränkt. Daher ist es wichtig, dass man nach dem Kochen die Küche ordentlich durchlüftet. Koch und Köchin müssen in der Küche immer dafür sorgen, dass der entstehende Wasserdampf nach außen abgeführt wird. Zumindest sollte eine Küche Fenster besitzen, die man weit aufmachen kann. Auf keinen Fall empfiehlt es sich die Fenster in gekippter Position zu lassen. Dann nämlich wird eine gute Ausgangsbasis für die Schimmelbildung ermöglicht.

In warmen Monaten muss man nicht immer die Fenster öffnen. Man kann die Dunstabzugshaube verwenden, um die Feuchtigkeit aufzusaugen. Sollte man ein solches Gerät nicht besitzen, so kann es Sinn machen über die Anschaffung nachzudenken. Zumindest arbeitet dieses Gerät sehr effizient und kann die Luftfeuchtigkeit in der Küche um ein Vielfaches senken.

Fenster und Türen sollten in heißen Monaten nur geöffnet werden, wenn die Luftfeuchtigkeit so hoch ist, dass die Raumluft keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Luft von draußen zusätzliche Feuchtigkeit in den Innenraum führt. Wenn man sich unsicher ist, dann muss man die Feuchtigkeit der äußeren Luft mit einem Hygrometer messen. Das Hygrometer kann man im Außenbereich an der Wand befestigen, damit man immer einen Blick drauf werfen kann und die Luftfeuchtigkeit schnell ermitteln kann.

Im Winter ist es nicht so einfach das Raumklima auf einem angemessenen Niveau zu halten. Besonders, wenn man viel kochen muss, entsteht so viel Wasserdampf, der nur schwer nach außen abgeführt werde kann. Sollte die kühle Außenluft aber trocken sein, dann kann problemlos gelüftet werden. Ist die Winterluft aber sehr kalt, dann läuft man Gefahr, dass durch das Lüften die Luftfeuchtigkeit nicht gesenkt werden kann.

Die Dunstabzugshaube ist im Winter ganz besonders einzusetzen. Weiterhin sollte man die Luftfeuchtigkeit in der Küche immer mit einem Hygrometer überprüfen und die ermittelten Werte mit der Feuchtigkeit der Außenluft vergleichen. Darüber hinaus sollte man beim Kochen die Fenster immer so weit öffnen, dass viel Wasserdampf nach außen dringen kann.

Diese Verfahrensweise sollte man sich zur Angewohnheit machen. Sollte der Messwert der Raumfeuchtigkeit in der Küche konstant im oberen Bereich liegen, so sollte man sich einen Luftentfeuchter anschaffen. Diese Geräte bekommt man in vielen Geschäften. Es gilt aber, dass man sich ein gutes und leistungsstarkes Gerät anschafft, damit man auch wirklich sichergehen kann, dass die Luftfeuchtigkeit gesenkt wird. Viele Billig-Angebote locken die Menschen zum Kauf eines Gerätes, welches schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden muss. Schließlich geht es beim Senken der Luftfeuchtigkeit darum, dass die Schimmelbildung unterbunden wird und die Gesundheit geschützt wird.

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Wie man die Luftfeuchtigkeit in der Küche senkt

Die beste Möglichkeit die Luftfeuchtigkeit in der Küche zu senken ist eine Dunstabzugshaube zu nutzen. Dieses Gerät sollte eingeschaltet werden, sobald beim Kochen Wasserdampf entsteht. Wenn die Außentemperaturen zu hoch liegen, dann ist es möglich, dass die Fenster gekippt werden können. Beachten sollte man, dass selbst beim Spülen Wasserdampf entstehen kann, der durch weit geöffnete Fenster nach draußen abgeführt werden sollte.

Am besten ist es, wenn man die Luftfeuchtigkeit durch Stoßlüften senkt. Dazu muss man die Fenster für zehn Minuten lang weit öffnen. Dadurch kann nämlich ein idealer Luftaustausch gewährleistet werden. Neben dem Stoßlüften sollte man die gegenüberliegenden Fenster gleichzeitig öffnen.

Sollte auch die Außenluft eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, dann sollte man sich einen elektrischen Luftentfeuchter anschaffen. Die Feuchtigkeit kann man durch die Messung eines Hygrometers feststellen. Das Gerät kann man an der Außenwand anbringen. Alternativ zum Hygrometer kann man auch ein Smartphone verwenden. Dieses konfiguriert man so, dass es als Wetterstation eingesetzt wird. Dazu sollte das Smartphone aber auch die entsprechende Hardware verfügen. Schließlich muss auf dem Smartphone die entsprechende Wetter App installiert sein.

Wie man die Luftfeuchtigkeit in der Küche erhöht

In der Küche kann die Luftfeuchtigkeit recht einfach erhöht werden. Kein Wunder, denn schließlich kocht man in der Küche, womit viel Wasserdampf entsteht. Egal, ob man eine Mahlzeit zubereitet, Tee kocht oder sich die Hände spült, in allen Fällen entsteht Wasserdampf.

Wenn die ermittelten Werte der Luftfeuchtigkeit den Wert von 50 Prozent nicht überschreiten, dann heißt das, dass man die Fenster nicht öffnen sollte und auch nicht die Dunstabzugshaube einschalten sollte. Dadurch erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt und die Luft ist dann auch nicht mehr trocken.

Menschen, die viel außerhalb des Hauses essen und sich nur selten eine warme Mahlzeit zubereiten, werden mit der geringen Luftfeuchtigkeit in der Küche Probleme haben. Selbst das einfache Wasserkochen in einem offenen Topf kann helfen das Raumklima durch Erhöhung der Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Gleichermaßen ist es möglich, dass man kleine und dekorative Schälchen mit Wasser auffüllt. Dadurch kann als Raumklima ebenfalls verbessert werden. Wichtig ist aber, dass man diese Schälchen regelmäßig entleer und reinigt. Ansonsten können Keime entstehen, welche sich in der Luft verbreiten und die Gesundheit beeinträchtigen. Wenn man professioneller vorgehen möchte, so sollte man eine professionellen Luftbefeuchter einsetzen.

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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