Gasgrill reinigen – Rost und Innenraum – einfach & schnell säubern

Wie reinigt man am besten einen Gasgrill?

Maxxi Clean Grill- und Backofenreiniger

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • REINIGUNGSWUNDER
  • OHNE SCHRUBBEN UND KRATZEN
  • EINFACH IN DER ANWENDUNG
  • EXTREM ERGIEBIG
  • ORANGENDUFT

Negativ

  • keine Bekannt


Wie nach den Grillen den Gasgrill wieder sauber bekommen ist immer die Große Frage. Hier sehen Sie wie Sie Schritt für Schritt am besten den Gasgrill für das nächste Grillen wieder sauber bekommen.

Welche Grillbürste zum Reinigen des Rostes verwenden?

War der letzte Grillabend ein Erfolg, ist meist auch der Rost des Grills entsprechend verschmutzt. Wichtig ist, dass Sie den Rost wieder vollständig von Schmutz befreien. Das Reinigen des Grills ist niemands Lieblingsaufgabe, muss jedoch getan werden. Um das Reinigen so einfach wie möglich zu gestalten, nehmen Sie sich bestenfalls eine Grillbürste zur Hilfe. Hierbei müssen Sie jedoch erst einmal auf das Material Ihres Rostes achten. Die gängigsten Materialien sind Gusseisen,  emaillierte Grillroste und Roste aus Edelstahl.


Ein Rost aus Gusseisen ist aufgrund seiner Schutzschicht empfindlich und aus diesem Grund anfällig für Kratzer. Gleiches gilt bei emaillierten Grillrosten. Bei beiden Rosten ist für die Reinigung eine Messingbürste zu empfehlen. Eine Messingbürste hat im Vergleich zu einer Edelstahlbürste weichere Borsten. Die empfindliche Schutzschicht eines Gusseisen-Rost, auch Patina genannt, darf keinesfalls zerstört werden. Die Patina schützt Ihr Rost vor unschönen Rostflecken. Ein Rost aus Edelstahl ist hingegen widerstandsfähiger und muss nur mit wenig Vorsicht gereinigt werden.

Da ein Rost aus Edelstahl sehr robust ist, können Sie für die Reinigung Grillbürsten und Schwämme aus Edelstahl nutzen. Während der Reinigung können Sie den Rost aus Edelstahl kräftig bearbeiten. Lassen Sie sich von dunkel oder bräunlich verfärbten Stellen auf Ihrem Edelstahl Rost nicht verunsichern. Dies ist ganz normal, denn Edelstahl verfärbt sich unter Hitzeeinwirkung nun mal. Gesundheitsrisiken bestehen dadurch jedoch keinesfalls. Ein Schwamm aus Stahlwolle ist jedoch während der Reinigung eines Rostes aus Edelstahl in keinem Fall zu empfehlen. Dieser lässt kleine Stahlteile zurück, welche innerhalb kürzester Zeit Rost ansetzen.

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Wie reinige ich meinen Weber Gasgrill?

Wer einen Weber Gasgrill besitzt, der weiß diesen auch zu schätzen. Umso wichtiger, dass sich dieser lange hält. Aus diesem Grund müssen Sie Ihren Weber Gasgrill regelmäßig und vor Allem gründlich reinigen.

Vorerst ist zu sagen, dass alle Gasgrills der Firma Weber aus Materialien bestehen, welche sich erfahrungsgemäß gut reinigen lassen. Die Deckel sind meist nicht lackiert und die Grillkammern sind meist aus Aluminiumguss. Aus diesem Grund sind diese Bestandteile sehr leicht zu reinigen.  Beginnen Sie nun mit dem Reinigen Ihres Grills. Im ersten Schritt befreien Sie den Rost mit einem Küchenpapier von groben Resten. Heizen Sie jetzt Ihren Grill auf höchster Stufe und mit geschlossenem Deckel auf.

Lassen Sie Ihren Grill nun 10 – 15 Minuten lang ausbrennen. Schalten Sie Ihren Grill aus und beginnen Sie, den heißen Rost mit einer Grillbürste zu reinigen. Durch die noch vorhandene Wärme lassen sich Verschmutzungen leichter beseitigen. So haben Sie eine angenehmere Reinigung und fürchten sich nicht vor der nächsten Reinigung. Bei starken Verschmutzungen wiederholen Sie diesen Vorgang oder nehmen sich einen entsprechenden Grillreiniger zur Hand.

Mit einem fettlösendem Reinigungsmittel, einem Schwamm und warmen Wasser befreien Sie den Deckel und die Grillkammer von Fettrückständen. Festgebrannte Fettreste können Sie durch entsprechendes Einweichen in heißem Wasser mit fettlösendem Reiniger beseitigen. Weber hat natürlich entsprechende Reiniger im Sortiment. Mit einer leichten Drahtbürste reinigen Sie die Brenner, denn auch diese müssen von Schmutz befreit werden.


Wie bekomme ich den Edelstahl vom Grill sauber?

Haben Sie Ihr Rost, die Brenner und die restlichen Teile des Grills ordnungsgemäß gereinigt, muss Ihr Grill nun auch von außen von Schmutz befreit werden. Von außen besteht Ihr Grill vermutlich aus Edelstahl. Auch die Ablageflächen und Griffe bestehen in diesem Fall dann natürlich aus Edelstahl.

Doch wie reinigen Sie Edelstahl am besten? Die Reinigung von Edelstahl Oberflächen ist vermutlich gar nicht so kompliziert, wie Sie jetzt vielleicht noch denken. Meist genügt es, wenn Sie Wasser, Spülmittel und einen Schwamm zur Hand haben. Geben Sie etwas Spülmittel in das warme Wasser und beginnen Sie den Grill zu reinigen. Nutzen Sie hierfür einen weichen Schwamm.

Bei leichten Verschmutzungen ist dieses Hausmittel eine sehr gute, sowie kostengünstige Methode, Ihren Grill wieder sauber zu bekommen. Achten Sie darauf, die Oberflächen zeitnah mit einem Küchentuch trocken zu wischen. Tun Sie dies nicht, entstehen oftmals unschöne und vor Allem unerwünschte Wasserflecken. Sollte dieses Hausmittel jedoch nicht ausreichen, nutzen Sie einen Edelstahl- oder Glasreiniger.

Diese Reiniger eignen sich gut, um Verschmutzungen und Fett von der Oberfläche zu entfernen. Tragen Sie das Reinigungsmittel auf und lassen Sie dieses kurz einwirken. Beachten Sie jedoch die individuellen Einwirkzeiten, welche Sie auf der Umverpackung des Reinigers finden. Nach der Einwirkzeit reinigen Sie Ihre Edelstahlflächen vorsichtig mit einem weichen Schwamm. Zum Reinigen von Edelstahl Oberflächen nutzen Sie jedoch keinesfalls Metallschwämme. Metallschwämme verursachen meist unschöne Kratzer auf Oberflächen, welche aus Edelstahl bestehen.

Grillreiniger Gasgrill Gel Paste
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Wie reinige ich einen Gussrost am besten?

Gussroste sind vermutlich die anfälligsten und zugleich pflegeintensivsten aller gängigen Grillroste. Lassen Sie einen solchen Rost einmal über Nacht im Regen stehen, fallen Ihnen mit Sicherheit sofort die äußerlichen Witterungserscheinungen, in Form von Rost, auf. Nach bestenfalls jedem Grillen sollten Sie Ihr Gussrost aus diesem Grund gründlich reinigen. Dies macht vermutlich nicht so viel Spaß wie das Grillen an sich, ist aber notwendig. Denn Sie möchten Ihren Grillrost doch möglichst langlebig machen, oder?

Reinigen Sie Ihren noch warmen Rost aus diesem Grund mit einer geeigneten Bürste. Damit der Rost bzw. die Schutzschicht (sogn. Patina) nicht beschädigt wird, sollte dies bestenfalls eine weiche Messingbürste sein. Die Patina ist eine Schutzschicht gegen Dreck und Flüssigkeit. Um die Schutzschicht solcher Gussroste zu erhalten, sollten Sie Ihren Rost regelmäßig einfetten. Blättern irgendwann schwarze Partikel von Ihrem Rost ab, ist es zudem Zeit für eine Intensivpflege.

Bürsten Sie hierzu mit etwas Wasser und einer geeigneten Bürste Ihren Rost und fetten Sie diesen gründlich mit Speiseöl ein. Nun brennen Sie dies für ca. 15 Minuten ein.  Diesen Vorgang sollten Sie 2 – 3 Mal wiederholen. Durch diesen Vorgang bildet sich eine neue Schutzschicht und Ihr Rost ist für die nächste Grillparty einsatzbereit. Nun fragen Sie sich bestimmt, ob Sie nicht einfach Spülmittel zur Reinigen nutzen können. Dies müssen wir leider verneinen. Spülmittel zerstört die Patina und dringt in die Poren des Gusseisens ein. So sorgt Spülmittel dafür, dass sehr schnell Rost entsteht. Spülmittel macht Gusseisen also kaputt.

Gasgrill am besten leicht reinigen
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Wie reinige ich einen emaillierten Grillrost?

Besitzen Sie einen emaillierten Grillrost, fragen Sie sich bestimmt, wie Sie diesen möglichst schonend reinigen können.  Einen emaillierten Rost müssen Sie schonend reinigen, da dieser sehr dünn und meist auch sehr leicht ist. Die Emaille sieht oft aus wie eine Lackschicht und ist auch ähnlich beständig. Schrubben Sie beispielsweise zu stark, besitzt Ihr Rost schon nach kurzer Zeit keine Schutzschicht mehr.

Nutzen Sie für die Reinigung aus diesem Grund bestenfalls warmes Wasser, Spülmittel und einen weichen Schwamm. Versehen Sie das Wasser also mit etwas Spülmittel und beginnen Sie, den Rost mithilfe des Schwamms leicht zu reinigen. Lösen sich dadurch jedoch die hartnäckigen Verschmutzungen nicht, nutzen Sie weitere Hausmittel. Backpulver und Wasser können hier beispielsweise weitere Abhilfe schaffen. Mischen Sie also das Wasser mit dem Backpulver und legen Sie Ihr emailliertes Rost darin ein.

Lassen Sie dies einige Zeit einwirken, damit starke Verkrustungen gelöst werden können. Anschließend waschen Sie den Rost lediglich mit einem weichen Schwamm ab. Nun sollten alle Verschmutzungen auf dem Rost beseitigt worden sein. Achten Sie darauf, nicht zwischen warmen und kalten Wasser zu wechseln. Ein solcher Temperaturunterschied kann die Emailleschicht zum Abplatzen bringen.

Zum Reinigen in der Spülmaschine sind emaillierte Roste des Weiteren auch nicht geeignet. Da emaillierte Roste meist bei sehr günstigen Einsteigergeräten verkauft werden, sind diese leider nicht sehr langlebig. Aus diesem Grund ist es ratsam, schon beim Grillkauf auf einen guten Rost zu achten. Haben Sie nämlich einen beständigen Grillrost, gestaltet sich auch die Reinigung dieses Rostes wesentlich leichter.


Wie lange sollte ich einen Grill ausbrennen?

Das Ausbrennen eines Grills zählt mit zu den wichtigsten Reinigungsvorgängen. Beim Ausbrennen des Grills werden über die Pyrolyse alle Fettrückstände im Grill aufgelöst. Diese kann man im Nachhinein ganz leicht mit einem feuchten Tuch entfernen. Nach der Pyrolyse ist Ihr Grill nahezu wie neu und vor Allem hygienisch sauber. Wie oft Sie Ihren Grill ausbrennen sollten, hängt natürlich davon ab, wie häufig Sie diesen nutzen. Grob gesagt ist es jedoch zu empfehlen, Ihren Grill einmal im Monat auszubrennen.

Das Ausbrennen empfiehlt sich immer nach einem Grilltag und bestenfalls nicht vor einer erneuten Nutzung. Der Grund dafür ist, dass der Grill so einige Zeit sauber und ungenutzt stehen kann. Das Ausbrennen bereiten Sie mit einer groben Reinigung des Innenraums vor. Entzünden Sie nun Ihren Grill und schließen Sie anschließend den Deckel. Nach wenigen Minuten sollte Ihr Grill die 400 Grad erreicht haben.

Ab einer Temperatur von ca. 385 Grad kommt es zur Pyrolyse. Lassen Sie den Grill nun für etwa fünf Minuten lang ausbrennen. Jetzt können Sie die Hälfte der Brenner ausschalten und nach weiteren fünf Minuten die andere Hälfte. Lassen Sie den Deckel Ihres Grills stets geschlossen, sodass sich Ihr Grill nur langsam abkühlt. Sobald Ihr Grill abgekühlt ist, können Sie mit einem feuchten Tuch den Gasgrill auswischen. Nun ist Ihr Grill von fettigen Rückständen befreit und zugleich hygienisch rein. Ihr Grill ist bereit für die nächste Grillparty.

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Fazit

Die Reinigung eines Grills ist sehr wichtig und wirkt sich stets auf die Langlebigkeit des Grills aus. Besonders zu empfehlen sind hochwertige Grills von Herstellern, welche zugleich hochwertige Materialien nutzen. Diese Materialien sind meist sehr leicht zu reinigen und besitzen dadurch eine hohe Langlebigkeit. Ein Beispiel hierfür wäre ein Grill der Firma Weber. Günstige Einsteigergeräte mit einem emaillierten Rost sind, was die Reinigung betrifft, nicht sehr angenehm. Schon während des Grillkaufs können Sie jedoch auf einen hochwertigen Rost achten.

Achten Sie beim Reinigen zudem stets auf das richtige Equipment, damit Sie keine Kratzer oder Ähnliches verursachen. Ein Gussrost sollte beispielsweise ausschließlich mit einer Messingbürste gereinigt werden. Spülmittel würde ein Gussrost zudem total kaputt machen. Ein Rost aus Edelstahl kann jedoch mit einer Bürste aus Edelstahl gereinigt werden. Lassen Sie sich von dunkel oder bräunlich verfärbten Stellen auf Ihrem Edelstahl Rost nicht verunsichern. Dies ist ganz normal, denn Edelstahl verfärbt sich unter Hitzeeinwirkung. Achten Sie bei der Reinigung von emaillierten Rosten auf keine zu starken Temperaturunterschiede.

Diese könnten die Emailleschicht zum Abplatzen bringen. Brennen Sie regelmäßig Ihren Grill aus und denken Sie dabei an die Pyrolyse. Die Pyrolyse beginnt bei circa 385 Grad. Bei dieser Temperatur sollten Sie Ihren Grill etwa fünf Minuten lang ausbrennen lassen. Nach diesen fünf Minuten ist Ihr Grill wieder hygienisch rein. Wiederholen Sie die Pyrolyse einmal im Monat. Die nächste Grillparty kann somit kommen.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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