Bauschaum nicht quellend

Was ist das besondere an nicht nachquellendem Bauschaum

Bauschaum nicht quellend Ratgeber
Bauschaum nicht quellend Ratgeber

Bauschaum wird für viele unterschiedliche Zwecke verwendet. Darüber hinaus wird er in manchen Umständen auch benutzt, um Hohlräume und Anschlussfugen aufzuschäumen. Dort können nämlich einzelne Bauteile auseinandergedrückt werden. In diesem Fall ist man also auf einen Bauschaum angewiesen, der nicht drückt oder nicht quellt.

Wie verwende ich nicht quellenden Bauschaum richtig

Bauschaum, der nicht quellend ist, muss natürlich auch richtig eingesetzt werden. Erst die richtige Verwendung kann dafür sorgen, dass der Schaum auch seinen Sinn und Zweck erfüllt. Bauschaum nicht quellend ist daher ein Baustoff, der für die verschiedensten Anwendungen geeignet ist. Alleine die vielen verschiedenen Bezeichnungen lassen darauf schließen, dass der Bauschaum für folgende Bereiche eingesetzt wird:

  • Zargen- oder Montageschaum für Fenster und Türen
  • Dämmschaum zum Dämmen von Rohren, Wänden und Dächern
  • Klebeschaum zum Befestigen von Dämmplatten wie beim WDVS
  • Füllschaum zum Hinterfüllen von Hohlräumen
  • Zum Unterfüllen von Bauteilen, die trittfest sind

Weiterhin muss auch die Trockenzeit von nicht quellenden Bauschaum berücksichtigen. Bauschaum ist nämlich nicht gleich Bauschaum, auch wenn der Bauschaum in den meisten Fällen auf dem Stoff Polyurethan basiert. Es können nämlich verschiedene Eigenschaften über beigemischte Additive und Zusätze eingestellt werden. Beispielsweise trocknet der Komponenten-Bauschaum innerhalb von 15 Minuten aus. Denn das Mischen der Bestandteile beim Sprühen löst das schnelle Aushärten aus.

Weiterhin braucht 1K Schaum Luftfeuchtigkeit zum Trocknen. Aus diesem Grund müssen schäumende Teile in vielen Fällen vorher befeuchtet werden. Darüber hinaus können diese Bauschäme nicht unter fünf Grad aushärten. Dies ist auf die zu geringe Luftfeuchtigkeit von kalter Luft zurückzuführen.

Abhängig vom vorliegenden Bauschaum besitzt nicht quellender Bauschaum unterschiedliche Grade der Ausdehnung. Die Ausdehnung kann zwischen weniger als 1 Prozent bis hin zu 400 Prozent liegen. Weiterhin sind auch Ausdehnungen von mehr als 400 Prozent möglich. Die Bauschäume, die sehr weit ausdehnen, haben die Fähigkeit eine enorme Spreizkraft zu entwickeln. So können sie Bauteile, zwischen die sie geschäumt werden, problemlos auseinanderdrücken.

Weiterhin sollte man sich bewusst sein, dass Schaum, der auf die Zarge drückt, ungünstig ist. Eine Türzarge, welche mit dem falschen Produkt behandelt wird, kann aus der Laibung gedrückt werden. Allerdings kann man dies mit spreizdruckfreien Schäumen verhindern. Sofern man von dieser Eigenschaft profitieren möchte, muss man auf die Packung des Bauschaums schauen. Die Eigenschaft ist nämlich explizit auf der Verpackung des Bauschaumes angegeben. Die Schäume dieser Art werden so fest, dass sie spätere Belastungen problemlos aushalten können.

Wo wird nicht nachquellender Bauschaum eingesetzt

Bauschaum, der nicht drückt oder nicht quellend ist, wird zum Füllen und Ausschäumen von Wanddurchbrüchen verwendet. Da dieser Schaum nicht drückt, ist die Ausdehnung auch gering. Darüber hinaus kann man den Schaum auch bis zur richtigen Höhe aufschäumen. Auf diese Weise kann man den betroffenen Wandbereich viel schneller mit Bauschaum verputzen.

Was habe ich bei nicht quellenden Bauschaum zu beachten

Beim nicht quellenden Bauschaum muss man vor allem auf die Trockenzeit achten. Die entsprechenden Eigenschaften kann man über die beigemischten Additive und Zusätze einstellen. So gibt es 2K-Bauschaum, welcher innerhalb von 15 Minuten austrocknet. Denn das Mischen der beiden Komponenten führt zu einem sehr schnellen Aushärten. Insofern darf man sich beim Verarbeiten auch nicht allzu lange Zeit lassen.

Dagegen braucht 1K Schaum Luftfeuchtigkeit, um zu trocknen. Aus diesem Grund muss schäumender Schaum vorher befeuchtet werden. Gleichzeitig darf der Bauschaum nicht unter fünf Grad aushärten. Allerdings sind die verschiedenen Trockenzeiten von Bauschäumen nicht alle Unterschiede. Denn Bauschaum ist ein recht komplexes Produkt, womit es auch für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke zum Einsatz kommt.

Ein weiterer Faktor auf den man achten muss, ist der Grad der Ausdehnung. Abhängig von der verwendeten Art des Bauschaums und seinem Einsatzbereich, kann die Ausdehnung zwischen weniger als einem Prozent bis hin zu 400 Prozent liegen. Des Weiteren sind auch Ausdehnungen möglich, die über die 500 Prozent-Marke gehen. Die Bauschäume, welche eine hohe Ausdehnungsfähigkeit besitzen, entwickeln beim Ausdehnen eine enorme Spreizkraft. Dabei können sie die Bauteile, wo sie reingeschäumt werden, mit einer hohen Kraft auseinander drücken.

Schließlich sollte man nicht vergessen, dass der Schaum richtig eingesetzt werden muss. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass Heimwerker den Bauschaum nicht richtig einsetzen. Aus diesem Grund passiert es immer wieder, dass die Türzarge oder der Fensterrahmen während den Sanierungstätigkeiten aus der Laibung gedrückt wird. Glücklicherweise kann man dies verhindern. Der Heimwerker muss lediglich ein spreizdruckfreies Schäumen verwenden. Diese Eigenschaft sollte ausdrücklich auf der Verpackung eines jeden Bauschaumes angegeben sein. Auf diese Weise kann der die späteren Belastungen problemlos absorbieren.

Bei der Verwendung von spreizdruckfreiem Montageschaum hat man sehr viele Vorteile. Schließlich ist er hervorragend für die Verwendung von Wanddurchbrüchen geeignet. Da der Schaum nicht so stark drückt und gleichzeitig die Ausdehnung geringfügig ist, kann man den Schaum bis zur benötigten Höhe aufschäumen. In diesem Fall muss man sich keine Sorgen mehr machen, was das Verputzen der betroffenen Wandbereiche angeht.

Kann ich mit nicht quellenden Bauschaum kleben

Bauschaum nicht quellend Ratgeber
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Beim Dämmen eines Dachs mit nicht quellenden Bauschaum werden in den meisten Fällen Dämmplatten aus Polyurethan verwendet. Allerdings wird der Bauschaum auf der Basis von PU gebraucht, d. h. zum Kleben der PUR-Platten. Natürlich ist es auch möglich andere Dämmplatten zu verkleben.

Für das Verkleben von PUR Platten mit Bauschaum wird minimal aufschäumender 2K Bauschaum gebraucht, der nicht nachquellt. Den Bauschaum muss man entlang den Rändern der Platte aufsprühen. Anschließend trägt man den Schaum im inneren Bereich der Platte in W-Form auf.

Wenn der Kleber nun stabil ist und seine endgültige Form bekommen hat, kann man die Platte auch festkleben. Die Platte kann man innerhalb der ersten 15 Minuten noch korrigieren. Danach ist die Platte festgeklebt und man kann auch keine weiteren Änderungen mehr vornehmen. Weitere Anschlussarbeiten sind nach weiteren zwei Stunden durchzuführen.

Wichtig zu beachten ist beim Kleben mit nicht nachquellenden Bauschaum, dass die Temperaturen während des Klebevorgangs nicht unter fünf Grad liegen. Darüber hinaus ist es sinnvoll bei der Nutzung von 1K Schaum die Platten im Vorfeld anzufeuchten. Dasselbe sollte man mit dem Untergrund an der Fassade oder mit der zu bearbeitenden Fläche tun.

Wenn man Montageschaum klebt, so profitiert man von vielen Vorteilen. Zunächst liegen keine nervigen Dübel Löcher vor. Somit hat ein Untergrund auch keine Schwachstellen. Weiterhin besitzt der Bauschaum einen ausgezeichneten Wärmedämmwert. Auf diese Weise können keine Wärmebrücken entstehen.

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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