Bauschaum wasserdicht

Wo wird wasserdichter Bauschaum eingesetzt

Bauschaum wird beim Einbau von Fensterrahmen und Türzargen verwendet. Darüber hinaus wird er oft auch als Montageschaum oder Isolierschaum verwendet. Aufgrund seiner Vielseitigkeit, kann er zum Abdichten von Fugen oder zum Kleben und Dämmen verwendet werden. Die meisten Bauschäume werden aus Kunststoff hergestellt.

Ein wesentliches Merkmal von Bauschäumen ist, dass sie gegenüber Wasser resistent sind. Auf diese Weise haben sie die Fähigkeit bestimmte undichte Stellen wieder dicht zu machen. Darüber hinaus kann man mit wasserdichten Bauschaum auch Materialien effektiv miteinander verkleben. Aufgrund dieser vielen Einsatzbereiche ist der wasserdichte Bauschaum ein wahrer Alleskönner.

Die Aushärtung des wasserdichten Bauschaums erfolgt durch reaktionsfähige Silangruppen. Wenn der Schaum ausgehärtet ist, ist er nicht nur resistent gegenüber Wasser, sondern auch gegenüber Öl, Benzin, Laugen und Lösungsmittel. Darüber hinaus kann der wasserdichte Bauschaum nicht verrotten. Allerdings weist wasserdichter Bauschaum keine Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung auf. Allerdings kann er später porös werden.

Kann ich Wasserrohre nach außen mit wasserdichtem Bauschaum abdichten

Bauschaum wasserdicht Ratgeber
Bauschaum wasserdicht Ratgeber

Wasserrohre können außen mit wasserdichten Bauschaum abgedichtet werden. Bauschaum ist nicht nur wasserdicht, sondern quellt auch sehr stark. Dadurch erzielt er eine hohe Dichte, die mit anderen ähnlichen Materialien nicht erreicht werden kann. Darüber darf man nicht vergessen, dass Bauschaum in vielen Umständen speziell für Tätigkeiten auf dem Bau geschaffen worden ist. Wasserdichter Bauschaum erfüllt somit die hohen Anforderungen, die im Außenbereich gelten.

Besser ist es aber Brunnenschaum zu verwenden. Brunnenschaum wurde speziell für die wasserdichte Verklebung von Brunnenschächten, Wasserleitungen und Abwasserrohren hergestellt.

Wo muss ich Bauschaum zum wasserdichten Abschluss einsetzten

Die Verarbeitung des Brunnenschaums ist eigentlich recht einfach. Es gelten die klassischen Verarbeitungshinweise. Nach dem Aufschrauben muss man die Dose zunächst 30 Mal kräftig schütteln. So kann sich der Doseninhalt gut vermischen und die Qualität optimiert werden.

Dann muss man den Schaum gleichmäßig ausspritzen und an den Abschluss halten. Der Schaum quillt dann etwas nach. Auf diese Weise werden auch kleine Undichtigkeiten am wasserdichten Abschluss ausgefüllt. Bis der Brunnenschaum wirklich wasserdicht ist, muss er zwischen 6 und 20 Stunden lang aushärten.

In diesem Zeitraum dehnt sich der Schaum noch weiter aus. Anschließend bleibt er formstabil und wird sein Volumen auch nicht mehr verändern. Damit der Aushärtungsprozess optimiert werden kann, empfiehlt es sich die Fuge mit Wasser zu besprühen. Der Schaum braucht nämlich für den Aushärtungsprozess Feuchtigkeit.

Was ist der Unterschied zu Brunnenschaum

Was Bauschaum an sich ist, das wurde ja bereits genauer beschrieben. Nun soll eine weitere Interessante Variante dargestellt werden: Der Brunnenschaum.

Der Brunnenschaum ist deshalb so interessant, da er speziell für die wasserdichte Verklebung von Betonringen und Brunnenschächten, Wasserleitungen und Abwasserrohren entwickelt worden ist. Darüber hinaus ist der Brunnenschaum für das Setzen von Schachtringen geeignet.

Darüber hinaus ist Brunnenschaum ein Spezialschaum, welcher die klassischen Anforderungen im Tiefbau erfüllt und wasserdicht ist. Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung ist er gegenüber Laugen und Säuren beständig. Selbst Bakterien können dem Brunnenschaum nichts anhaben. As Frischwasser kann auf diese Weise vor Verunreinigungen geschützt werden.

Weiterhin haftet Brunnenschaum auf fast allen Materialien. Daher ist er universell einsetzbar. Eine Ausnahme besteht bei glatten Materialien wie PE oder PP. Beim normalen Bauschaum ist es fast der gleiche Fall. Dieser haftet auf nahezu allen Flächen. Auf glatten Oberflächen bekommt er aber ebenfalls Probleme. Darüber hinaus kann Bauschaum nicht auf einer Oberfläche wie Öl verarbeitet werden.

Auf der anderen Seite ist der Brunnenschaum wie jeder andere normale Schaum nicht lichtbeständig. Dies heißt, dass er oberhalb des Erdreiches genutzt werden muss.

Brunnenschaum wird ja zur Abdichtung von Schächten eingesetzt. Wenn man beispielsweise einen Brunnen langfristig abdichten möchte, dann muss man die ständige Wassereinwirkung auf das Mauerwerk berücksichtigen. Für alle Materialien gilt, dass ständiger Tropfen die Fähigkeit hat den Stein zu höhlen. Brunnenschaum wird ähnlich wie normaler Baumschaum aus der Kartusche verarbeitet. Dieser 1K Werkstoff wird ein- und aufgespritzt. Weiterhin quillt er auf. Dadurch kann er Undichtigkeiten ganz einfach ausfüllen. Die beste Verarbeitungstemperatur hängt von dem genauen Produkt ab und liegt in der Regel zwischen 10 und 20 Grad.

Die meisten Brunnenschäume sind auch darauf ausgelegt, Abwasserleitungen langfristig und vor allem sicher dicht zu halten. Weiterhin hält Brunnenschaum Öl, Benzin und ähnliche Stoffe sowie Bakterien ab. Für einen Frischwasserbrunnen bedeutet dies natürlich einen ungemein hohen Schutz. Schließlich können auch Verschmutzungen von außen ferngehalten werden.

Abhängig vom Produkttyp gibt es Brunnenschaum, welcher nur bei Nutzung des Brunnenwassers als Trinkwasser eingesetzt werden darf. Es gibt natürlich auch andere Produkte, welche für Trinkwasserleitungen zugelassen sind. Möchte man einen Brunnenschaum nutzen, so sollte man sich dazu beraten lassen oder genauere Recherchen durchführen.

Brunnenschaum ist sehr praktisch. Allerdings gibt es eine Einschränkung hinsichtlich der Unverträglich von UV-Strahlung. Meistens sind die Produkte in Baustoffklasse drei eingeteilt. Dadurch ist eine Nutzung im Hochbau ausgeschlossen. Möchte man also einen Brunnentrog selbst bauen, so wird man nicht auf Brunnenschaum setzen können.

Weiterhin kann der Brunnenschaum als Mörtelbett verwendet werden. Dazu müssen die darauf liegenden Bauteile bis zur Klebfreiheit platziert werden.

Warum ist beim abdichten mit wasserdichten Bauschaum zu beachten

Bauschaum wasserdicht Ratgeber
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Beim Dichten können leider sehr viele Fehler passieren. Denn Bauschaum ist wasserdicht und wird daher auch überall am Bau eingesetzt. Er überzeugt insbesondere bei der Dämmung von Fenstern. Trotzdem aber muss man ein paar Dinge beachten.

Zunächst einmal muss man die Schaumdose richtig gut schütteln. Man sollte sie rund 25 Mal gut durchschütteln. Sollte die Verarbeitung länger dauern, so muss man das Schütteln zwischendurch immer mal wiederholen. Ansonsten können partielle Mischlücken entstehen.

Darüber hinaus sollte man ausreichend anfeuchten. Eine mangelnde Ausdehnung kann daran liegen, dass Feuchtigkeit zum Aushärten und Expandieren fehlt. Am besten feuchtet man den Untergrund und den frischen Schaum an. Die Empfehlung ist, dass eine Dose mit 750 ml um die 60 ml Wasser braucht, um richtig auszuhärten. Allerdings gibt es inzwischen auch Schäume im Handel, welche man nicht mehr anfeuchten muss. Bevor man also die Sprühflasche einsetzt, sollte man einen Blick auf die Verpackung des Herstellers werfen.

Darüber hinaus sollte man trockene Untergründe vorbereiten. Einer der Vorteile von Montageschaum ist, dass er nahezu auf allen Untergründen haftet. Dazu müssen diese Untergründe nur fest, sauber, staub- und fettfrei sein. Nur Silikon, Öle, Fette und Teflon sind als Untergrund für Montageschaum weniger geeignet.

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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