Die richtige Isolierung von Werkstätten – vor allem in der kalten Jahreszeit

Wenn das Wetter gut und angenehm warm ist, spielen die Temperaturen und die Witterung in der Regel in Werkstätten, wie zum Beispiel Garagen, Keller, Werkstätten im Außenbereich, Baustellen etc. keine allzu große Rolle. Sicherlich kann es auch mal sehr heiß werden aber wahrscheinlich noch unangenehmer wird es sein, wenn es in der kalten Jahreszeit zugig und kalt beim Arbeiten und Werken ist.

Es ist daher wichtig, wenn es draußen kalt ist, für eine richtige Isolation zu sorgen. Viele Orte, an denen in irgendeiner Form gewerkelt wird, sind oftmals eher schlecht isoliert und daher frieren viele Handwerker oder auch Heimwerker hier recht schnell. Das kann sich natürlich auf die Arbeit und die Motivation ausüben.

Wer sich unwohl fühlt ,weil es ihm zu kalt ist und weil es ständig zieht, wird auch auf Dauer nicht gut und gerne arbeiten können. Zudem können solche Bedingungen sich auch negativ auf die Gesundheit auswirken. Wenn die Menschen eh schon schneller im Herbst und Winter krank werden, sich solche Bedingungen natürlich auch noch diesbezüglich fördernd und es kann verstärkt zu Infekten und Grippeerkrankungen kommen.

Auch an die Heizkosten denken!

Man darf auch nicht vergessen, dass eine schlechte Isolierung zudem auch unnötig hohe Heizkosten verursachen kann. Von daher sind Maßnahmen zur Wärmeisolation sehr zu empfehlen. Die richtige Dämmung von Dächern, Fassaden und Wänden steigert generell immer den Komfort für den Aufenthalt darin und verringert eben auch die anfallenden Heizkosten. Dazu kommen aber durchaus noch weitere Vorteile.

Eine gute Dämmung kann Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Feuchtigkeitsschutz sein, was in Werkstätten sicherlich auch von großer Bedeutung ist. Wenn man die passende Dämmung besitzt, kann man Heizkosten bis zu 70 Prozent sparen. Der Grund dafür ist ganz einfach, denn schlecht isolierte Gebäude können echte Energiefresser sein. Sie geben leider im Winter die wertvolle Wärme an die Außenhülle ab und im Sommer staut sich wiederum die Hitze im Inneren. Die richtige Dämmung sorgt für ein angenehmeres und ausgeglichenes Raumklima.

Die möglichen Materialien bei der Wärmedämmung

Als Dämmung stehen einem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine sicherlich sehr interessante Variante ist der Wärmefilz. Ein solcher starker Recycling-Filz für Isolierungs- und Dämmungsarbeiten bietet einige konkrete Vorteile. Es handelt sich dabei um ein günstiges und recyceltes Material (sicherlich ein interessanter Aspekt hinsichtlich des Umweltschutzes).

Dazu lässt sich dieser Filz auch provisorisch, beispielsweise an Durchgangstüren als Wärmevorhang/Kälteschutz, schnell und einfach anbringen. Man kann ihn dazu noch recht vielseitig einsetzten. Dieser Filz kann für die Isolierung in Gebäuden oder auch in Autos verwendet werden. Er bietet sich ebenso für Fensterbänke und Fensternischen an. Ebenso wird er er für das Autotuning, den Polsterbedarf und als Kissenfüllung verwendet. Und er kann Objekte schützen und Polsterung für Verpackungen sein.

Neben diesem Material gibt es natürlich noch weitere Optionen. So kann auch zum Beispiel Glaswolle, Steinwolle, Holzwolle, Dämmplatten aus Styropor, Dämmlatten aus geschäumtem Polyurethan, Hanf oder auch Stroh als Dämmung genutzte werden. Die im Handel erhältlichen Materialien besitzen dabei unterschiedliche Wirkungen bezüglich der Isolierwirkungen. Und man kann dabei auch noch Unterschiede bei der Dämmeffizienz nach Materialstärke, dem Preis, der Lebensdauer oder der Umweltverträglichkeit finden.

Auch der Lärmschutz ist relevant

So eine Dämmung kann nicht nur das Innenraumklima beeinflussen. Egal, ob es sich um Straßenlärm, Musik oder Krach von nebenan oder von der eigenen Arbeit handelt, Dämmung kann auch Lärmschutz bedeuten. Leider ist ja Lärm ist in unserer Gesellschaft nun mal allgegenwärtig. Daher ist es doch immer gut, wenn man unnötig lärmende Geräusche soweit es geht eindämmen kann.

Dämmung gegen Schimmelbildung und als Schutz vor Feuchtigkeit

Die richtige Dämmung kann auch Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden vorbeugen. Das liegt daran, dass sie die Temperaturunterschiede zwischen der Innen- und Außenwand besonders niedrig hält. Dadurch kann in der kalten Jahreszeit kein Kondenswasser an den Wänden entstehen.

Dachbegrünung als Dämmung und Naturlebensraum

Wenn man ein Flachdach hat, kann man überlegen, ob man dieses Dach nicht begrünen möchte. Das bedeutet, dass man es isolieren und abdichten muss. Auch muss man dann das Dach mit einer Kiesschicht, ähnlich wie sie auch bei Aquarien Verwendung findet und etwas organischem Material bedecken. Danach könnte man es zum Beispiel mit einheimischen Wildpflanzen bepflanzen. Das hilft der Natur und bietet Insekten und anderen Tieren einen wertvollen Lebensraum. Eine Dachbegrünung fördert so die Artenvielfalt innerhalb der bewohnten Gebiete, bietet Isolierung und man kann auch noch zusätzlich Solarpanels anbringen.

Brände mit nichtbrennbaren Dämmstoffen verhindern

Mit nichtbrennbaren Dämmstoffen kann man erreichen, dass sich Brände nicht ausbreiten. So wird das Leben und die Gesundheit von Menschen geschützt. Natürlich sollte es sich dann auch um speziell für den Brandschutz entwickelte Dämmstoffe handeln.

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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