Bodenbelag für den Neubau – Parkett ohne Dehnungsfugen verlegen

Parkett im Neubau durchgehend verlegen – worauf muss ich achten? Hier im Video!


Was ist beim Verlegen von Parkett im Neubau zu beachten?

Parkett aus Echtholz verleiht Wohnräumen dank der natürlichen Note eine besondere Atmosphäre. Des Weiteren ist Holz fußwarm, sodass ein Parkettboden im Vergleich mit einem Fliesenboden im Winter deutlich wärmer wirkt. Dies sind unter anderem auch die Gründe, warum in immer mehr Neubauten Parkett als Bodenbelag verlegt wird. Jedoch sollte man beim Verlegen von Parkett in einem Neubau einiges beachten. Die Luftfeuchtigkeit ist gerade in Neubauten besonders hoch, was zu Schäden am Parkett führen kann. Ideale Bedingungen zum Verlegen von Parkett auch in Neubauten ist eine Raumtemperatur von mindestens 17 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 %. Vor dem Verlegen müssen die Parkett-Dielen bei diesem Raumklima für mindestens 48 Stunden gelagert werden, damit sie sich dem Klima anpassen können. Besser ist es die Akklimatisierungszeit gerade beim Neubau zu erhöhen. Des Weiteren müssen die Parkett-Dielen auf einer ebenen Unterlage gelagert werden, ohne dass die Verpackung geöffnet wird.

Angebot Wolfcraft 1 Verlegeset für Laminat Inhalt: 20 Abstandskeile 6930000, 1 Zugeisen 6927000, 1 Schlagholz 6929000, 6931000
Angebot wolfcraft Hammer-Zugeisen 6945000 – Werkzeug zum Verlegen von Laminat und Parkett – 3-in-1-Funktion – Hammer, Schlagholz und Zugeisen in einem Produkt
Angebot wolfcraft Konturenlehre 6949000 – Duplikator zum Übertragen von Konturen & Schnittverläufen – Ideal für Laminat, Fliesen uvm. – 130mm x 30mm

Kann ich Parkett ohne Dehnungsfuge verlegen?

Parkett besteht aus dem ökologischen Naturmaterial Holz. Es handelt sich um einen lebendigen Werkstoff, der sich je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ausdehnt oder zusammenzieht. Experten sprechen von hierbei von quellen oder von schwimmen. Dies verdeutlicht, dass man einen Parkettboden nicht ohne Dehnungsfuge verlegen sollte. Die Größe Dehnungsfuge hängt von verschiedenen Faktoren ab, sollte aber ca. 1,5 cm breit sein. So hat der Parkettboden genügend Platz sich auszuziehen und auch wieder zusammenzuziehen.

Was muss beim Parkett wegen Dehnungsfuge beachtet werden?

Wie bereits erwähnt sollte ein Parkettboden niemals ohne Dehnungsfuge verlegt werden. Verzichtet man auf die Dehnungsfuge beim Verlegen, kann es passieren, dass sich der Boden wölbt, sobald sich das Holz bei höherer Luftfeuchtigkeit ausdehnt. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern führt auch zur Beschädigung des Parketts. An Wänden und Türen sollte die Dehnungsfuge zwischen 10 und 15 mm betragen – nicht zu vergessen sind Heizungsrohre und Stützen. Damit später kein Wasser durch die Dehnungsfuge in das Parkett eindringen kann, wird die Dehnungsfuge mittels einer Sockelleiste verschlossen. Dabei darf die Sockelleiste nur an der Wand und nicht auf dem Parkett befestigt werden. Für Türeingänge gibt es spezielle Lösungen, um die Dehnungsfuge abzudecken. Sehr beliebt sind hier Schienen.

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"