Problemzonen im Rasen ausbessern und durch nachsäen los werden


Wie Sie Problemzonen im grünen Rasen ausbessern können und durch gezieltes nachsäen dauerhaft los werden. Lassen Sie die kalen Stellen im Rasen der Vergangenheit angehören und erfreuen sich an sattem Grün im Garten.


Wie entstehen Problemzonen im Rasen überhaupt?

Fast jeder Gartenbesitzer kennt das Phänomen: Zwar ist die Rasenfläche insgesamt saftig grün, doch an einigen Stellen blickt die braune Erde durch das Gras.

Das kann natürlich verschiedene Ursachen haben: Neben typischen Rasenkrankheiten können solche Schädigungen auch durch Schädlinge wie den Maulwurf entstehen. Auch ist es denkbar, dass der Rasen zu wenig gedüngt oder zu wenig gewässert wurde.

In den meisten Fällen ist der Grund aber viel banaler: Wenn bestimmte Stellen des Rasens als Trampelpfad genutzt werden, macht das auch der stärkste Halm nicht ewig mit. Genauso sieht es auf der Fußballwiese aus.

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Was kann man tun, um den Rasen wieder zu reparieren?

Um den Rasen zu reparieren, muss die Fläche als erstes vertikutiert werden. Bei dieser Prozedur wird die oberste Erdschicht mit bewegt, sodass Moose, Flechten und abgestorbene Grashalme entfernt werden können.

Problemzonen im Rasen
Problemzonen im Rasen

Nach dem Vertikutieren muss alles erst gründlich beseitigt werden. Der Boden ist nun bereits für die Weiterbehandlung präpariert. Je nach PH-Wert des Untergrunds kann es sinnvoll sein, den Boden zu kalken.

Dann wird neues Gras ausgesät und angegossen. Bis die Saatkörner nach etwa 2 Wochen aufgehen, dürfen diese nun nie austrocknen. Gleichzeitig gilt es, eine Überwässerung des Rasens zu vermeiden. Schon nach weiteren zwei Wochen ist die ehemals kahle Stelle im Rasen nicht mehr zu sehen.

Gibt es eine Möglichkeit, den Rasen dauerhaft vor neuen Schädigungen zu schützen?

Um den Rasen dauerhaft schön zu erhalten, sollte er regelmäßig ausreichend gewässert werden. Auch Dünger sollte in regelmäßigen Abständen aufgebracht werden, wobei dessen Zusammensetzung je nach Jahreszeit variiert.

Vor allem sollte der Rasen künftig nicht überlastet werden. Am besten werden die Bereiche, die zum Toben und Ballspielen genutzt werden, also immer mal wieder gewechselt.

Der Rasen wird es einem danken.

 

Autor: Peter Baumeister

Der Autor: Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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