Rändelschraube – Vorteile und Nachteile von Edelstahl, Messing oder Kunststoff

Wie ist in der DIN die Definition einer Rändelschraube

Sämtliche Rändelschrauben sind gemäß der DIN 464 aus einem Stück hergestellt. Gemäß dem Normblatt bestehen Rändelschrauben aus einem Gewinde bis zum Kopf und haben keinen Einstich am Gewindeende.

Rändelschrauben aus Messing

Vorteile

Rändelschrauben aus Messing haben eine schöne Optik. Sie sind goldfarben und teilweise fleckig bis schwarz.

Nachteile

Rändelschrauben aus Messing besitzen eine geringe Festigkeit. Das gleiche gilt für die Korrosionsbeständigkeit. Die geringe Zugfestigkeit führt häufig dazu, dass der Schraubenkopf abreißt, wenn man eine Edelstahlschraube zu fest anzieht. Daher sollte man hier vorsichtig an die Sache rangehen.

Rändelschrauben aus Stahl

Vorteile

Rändelschrauben aus Stahl verfügen über eine gute Korrosionsbeständigkeit in natürlicher Umgebung wie Wasser, ländliche und städtische Atmosphäre. Weiterhin ist die Kopffläche feingedreht. Die Rändelschrauben aus Stahl lassen sich auch ohne Werkzeug fixieren und ablösen. Aufgrund der aufgerauten Oberfläche rutschen diese Schrauben nicht ab. Sie lassen sich gezielter justieren.

Nachteile

Besitzen eine schlechte Spannbarkeit. Zugfestigkeit zu gering. Die Schrauben kann schnell abreißen.

Rändelschrauben aus Edelstahl

Vorteile

Sind mit einer guten Korrosionsbeständigkeit ausgestattet. Können schnell und einfach ohne viel Werkzeug eingedreht und abgelöst werden. Schrauben sitzen besser und können besser angepasst werden.

Nachteile

Wenn man zu viel Kraft ausübt, kann der Schraubenkopf abreißen.

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Rändelschrauben aus Kunststoff

Vorteile

Mit Gewindebolzen versehen und verzinkt.

Nachteile

Geringe Zugfestigkeit führt häufig dazu, dass der Schraubenkopf abreißt. Man sollte die Schraube nicht zu fest anziehen.

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Wo findet eine Rändelschraube Ihren Einsatz

Wenn man Schraubverbindungen lösen möchte, dafür aber nicht immer genug Werkzeug hat, dann verwendet man Rändelschrauben. Diese Schrauben ermöglichen es die Verbindungen bequem per Hand zu lösen und danach auch wieder zu befestigen.

Eine Rändelschraube besitzt einen übergroßen Kopf, welcher gerändelt ist. Dadurch hat man auch einen besseren Grip. Abhängig von den Einsatzmöglichkeiben verfügen Rändelschrauben auch über ein metrisches Gewinde. Dieses verhindert, dass die Schraube sich von selbst löst.

Es gibt Rändelschrauben mit unterschiedlichen Durchmessern. Häufig unterscheidet man an dieser Stelle zwischen Rändelschrauben mit hoher und niedriger Form. Die Rändelschrauben mit hoher Form besitzen ein Verbindungsstück, welches zwischen Gewinde und Schraubkopf liegt. Dadurch legt sich der breite Kopf auch nicht auf das Werkstück. Bei den Rändelschrauben in niedriger Form ist ein bis zum Schraubenkopf durchgehendes Gewinde vorhanden. Der Kopf ist flach, so dass die Schraube au dem Werkstück aufliegt.

Das Schöne ist, dass Rändelschrauben vielseitig einsetzbar sind. Man bekommt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen. Beispielsweise nutzt man Rändelschrauben beim Justieren von Geräten in der Vermessungstechnik oder an Gehäusen von Haushaltsgeräten. Auch wenn es zur Abdeckung von Teilen im Maschinenbau kommt, stellen die Rändelschrauben hilfreiche Verbindungselemente dar. Zusammenfassend sparen Rändelschrauben im Arbeitsalltag sehr viel Zeit und Kraft.

Rändelschraube – Vorteile und Nachteile von Edelstahl, Messing oder Kunststoff
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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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