Auf diese Warnsignale sollte beim Kaminofen geachtet werden

Wichtige TIPPS und TRICKS zum richtigen Kaminfeuer

Profi-Reiniger zur rückstandsfreien Beseitigung hartnäckigster Verschmutzungen

9.1

GESAMTBEWERTUNG

9.1/10

Positiv

  • Für Kachelofen- und Kaminglas
  • Hochergiebig
  • Selbsttätige Wirkung
  • Stabile Haftung durch Aktivschaum
  • rückstandsfreie Sauberkeit mit einem Wisch

Negativ

  • keine Bekannt

Wenn das Brennholz im Kaminofen nicht sauber und vollständig verbrennt, vermindert sich dadurch nicht nur seine Heizeffizienz, sondern es könnte indirekt auch viele schlechte Folgen verursachen. Der Ofen erzeugt in diesem Fall viel mehr Schadstoffe und verschleißt auch schneller.

Der Kaminofen kann auch selbst einen Defekt aufweisen und sollte regelmäßig gewartet werden, denn häufige Ursache für solche Mängel sind Bedienungsfehler. Falls mit der Verbrennung etwas nicht stimmt, erkennt man das häufig daran, dass sich durch das Flammenbild dunkle Schlieren ziehen. Ein weiteres Warnsignal sei auch eine überaus schnell verrußende Sichtscheibe.

Korrekte Luftzufuhr gewährleisten

Ob der Luftschieber korrekt eingestellt ist, sollte der Besitzer vor dem Befeuern regelmäßig überprüfen. Zu wenig Luft im Ofenraum verhindern nämlich die komplette Verbrennung. Andererseits kann zu viel Luft die Temperatur extrem erhöhen. Die Konsenquentz von beidem ist, dass sich die Effektivität reduziert. In der Bedienungsanleitung des Kaminofens sollte deshalb geprüft werden, wie man den Luftschieber richtig einstellt.

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Fehlbefüllung des Kaminofens vermeiden

Einer der häufigsten Bedienungsfehler ist die Fehlbefüllung des Kaminofens. Sie ist ein häufiger Grund für eine unsaubere Verbrennung. Der Kaminofen darf also nicht überfüllt werden. Das Brennholz muss außerdem trocken und naturbelassen sein. Gesetzlich ist ein Wassergehalt von maximal 20 % erlaubt. Das korrespondiert einer Holzfeuchte von 25 %.

Warnsignale Kaminofen - Womit befüllen Sie Ihren Ofen
Warnsignale Kaminofen – Womit befüllen Sie Ihren Ofen

Eine Restfeuchte von 15 bis 20 % ist dagegen optimal. Bei der Verbrennung rußt zu nasses Holz stark und der Ofen erzeugt mehr Feinstaub. Nicht nur an der Ofenscheibe, sondern auch im Rauchrohr und Schornstein setzt sich der Ruß ab. Zwei bis drei Jahre muss man das  Brennholz je nach Scheitgröße und Holzart an einem luftigen, vor Witterung geschützten Ort lagern, bis es richtig trocken ist und sauber verfeuert werden kann. Mithilfe eines Holzfeuchtemessgeräts lässt es sich in wenigen Sekunden ermitteln, ob das Holz ausreichend  trocken ist. Bereits ab etwa zehn Euro sind die günstigen Messgeräte zu haben.

So lässt sich ein Kaminbrand vermeiden

Das Holzfeuer knistert und erzeugt gemütliche Wärme, die den Kaminofen so richtig beliebt macht. Beim Betrieb wird aber vieles falsch gemacht, was immer häufiger auch Kaminbrände verursacht. Wenn sich Ablagerungen im Rauchrohr oder im Schornstein entzünden, entsteht ein Kaminbrand. Diese Ablagerungen bilden sich durch Rauch-Kondensation oder Ruß.

Falsches Heizen ist die Hauptursache für Kaminbrände. Oft werden zu feuchte oder ungeeignete Brennstoffe verwendet. Das Haus droht abzubrennen, ins Zimmer strömen giftige Gase, aus dem Rauchfang schlagen Flammen! Es kann richtig gefährlich werden, wenn der Kamin brennt. Was kann man präventiv dagegen tun?

  • Zum Anzünden sollte stets nur trockenes Brennholz genutzt werden, ein Anzünder oder wenig Papier – aber keinesfalls Flüssiges verwenden!
    • Beim Kauf des Kaminofens muss beachtet werden, dass Kaminquerschnitt und Heizleistung aneinander angepasst sind. In Rücksprache mit dem Ofenbauer oder Kaminkehrer müssen diese Einzelheiten genau festgestellt werden.
    • Das benutzte Holz sollte über einen Feuchtigkeitsgehalt von maximal 20 Prozent verfügen. In der Regel ist das erst nach 2 Jahren Lagerung erreicht.
    • Es sollte nur ordnungsgemäßes Brennmaterial genutzt werden. Haushaltsabfälle wie etwa Windeln, Gerümpel und Joghurtbecher gehören nicht in den Ofen. Unerlaubtes Brennmaterial zu verfeuern ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern es kann auch Schäden in Rauchfängen und Feuerstätten auslösen und führt zu extremen Schadstoffausstößen.
    • Es soll immer auf ausreichend Zuluft geachtet werden: Das Holz schwelt ansonsten nur, wenn die Zuluft nach dem Anfeuern zu schnell abgeschnitten wird. Es kommt auch zur Rußbildung. Ist die Sichtscheibe schwarz beschlagen, stellt das ein deutliches Warnsignal dar.
    • Wenn es einmal wirklich brennt, sollte jedenfalls gleich die „112“ gewählt werden. Keinesfalls sollte versucht werden, das Feuer mit Wasser zu löschen.

Lesetipp: Kaminbrand vorbeugen

Der Kaminofen muss regelmäßig gewartet werden

Auch wenn sich keine deutlichen Bedienfehler zeigen, sollte der Ofen regelmäßig überprüft werden. So sollte geprüft werden, ob sich alle Türen und Klappen fehlerfrei schließen lassen, ob der Aschekasten geleert wurde, ob das Rauchrohr eventuell gereinigt werden muss und ob die Türdichtungen gewechselt werden müssen. Auch wenn man selbst keine Fehler finden kann, empfiehlt es sich alle 3 Monate den Schornsteinfeger zu konsultieren.

Video: Kaminofen und Warnsignale verstehen

Auf diese Warnsignale sollte beim Kaminofen geachtet werden
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Autor: Peter Baumeister

Der Autor > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Sanierung verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.
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