So wird Ihr Haus autark – Was alles zur autarken Versorgung notwendig ist
Ein autarkes Haus versorgt sich selbst mit Energie, Wärme und Wasser – unabhängig von Energieversorgern und schwankenden Preisen. Photovoltaik, Stromspeicher und alternative Heizsysteme machen ein Leben in Unabhängigkeit möglich. Dieser Beitrag zeigt Chancen, Vorteile und Wege zum autarken Eigenheim.
Das Wichtigste in Kürze zu autarken Häusern
- Autarke Häuser erzeugen Strom meist über Photovoltaik oder Windkraft.
- Stromspeicher sichern die Versorgung auch bei Ausfällen.
- Solarthermie und Wärmepumpen ermöglichen unabhängiges Heizen.
- Umbau bestehender Häuser ist oft günstiger als Fertighaus-Kauf.
- Gesetzliche Vorschriften wie Abwassergebühren bleiben bestehen.
Wie funktioniert ein autarkes Haus?
Ein autarkes Haus erzeugt Strom über Photovoltaik oder Windkraft, speichert Energie in Batterien und nutzt Solarthermie oder Wärmepumpen zum Heizen. Wasser kann durch Regenwassernutzung ergänzt werden. Ziel ist es, den Energiebedarf ganzjährig selbst zu decken und unabhängig von Versorgern zu bleiben.

Die Vision vom aturaken Haus ist faszinierend
ist faszinierend. Man stelle sich vor, auf jedem Haus sind Solaranlage und Stromspeicher installiert und diese Häuser werden komplett autark betrieben, völlig unabhängig von den Energieanbietern. Bevor wir uns mit dem autarken Haus beschäftigen, wollen wir zunächst definieren, was eigentlich „autark“ heißt. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Selbstständigkeit“. Das ist genau das worum es bei einem autarken Haus geht. Das Haus ist selbständig und die Besitzer des Hauses sind es auch.
Warum aber ziehen Besitzer in ein autarkes Haus ein oder machen es autark? Was macht ein autarkes Haus so interessant und wie kann man ein Haus autark machen?
Es gibt viele Gründe warum Menschen ein autarkes Leben führen möchten. Entweder ist es für sie ein Lifestyle oder sie möchten der Willkür der Energieversorger was ihre Preispolitik angeht, aus dem Weg gehen. Ein autarkes Leben zu führen kann in der Tat sehr interessant sein.
In diesem Artikel beschäftigen wir uns genauer mit dem Thema und betrachten es von den verschiedensten Seiten damit auch Sie einen umfangreichen Einblick in dieses so interessante Thema bekommen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Was bedeutet Haus Autark betreiben
Ein Haus autark zu betreiben kann sehr aufregend sein. Warum machen es aber Menschen und welche Lebenseinstellung steckt dahinter?
Die Gründe können vielseitig sein. Manche Menschen haben keine Lust mehr auf ständig wechselnde Strompreise oder empfinden sie als zu teuer. Umweltbewusste Menschen werden mit einem autarken Haus eine wahre Freude haben, da sie Energie aus erneuerbaren Ressourcen kriegen. Weiterhin sind Unabhängigkeit von der Energiebranche und die CO2-Einsparung große Vorteile ein autarkes Eigenheim zu betreiben. Entsprechend ziehen diese Menschen ein Leben im autarken Heim vor.
Ein autarkes Haus zu besitzen heißt demnach, ganzjährig ohne Stromanschluss auszukommen und völlig unabhängig in der Stromversorgung von Energieversorgen und steigenden Kosten zu sein. Der Schlüssel zur Unabhängigkeit ist die Speicherung von Sonnenstrom und Wärme im Haus. Selbst in extremen Fällen würde ein Haus bei Stromausfall voll in Funktion bleiben, und dass über Tage und Wochen. Denn die Energie, die es verbraucht, selbst erzeugt und speichert, wird genau im richtigen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt, wenn sie benötigt wird.
Die wohl größten Vorteile eines autarken Hauses sind:
- Unabhängigkeit von der Entwicklung der Energiepreise
- Großer Beitrag zum Umweltschutz
- Angenehmes Leben durch Nutzung erneuerbarer Energien
- Hohe jährliche Ersparnisse an Energiekosten (rund 6.000 Euro)
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Wie Haus autark mit Strom versorgen
Nachdem wir nun die Motive für ein Leben im autarken Haus geklärt haben, beschäftigen wir uns mit der Frage, wie man ein Haus unabhängig mit Strom versorgen kann. Denn mit einem autarken Hause ist man ja praktisch völlig unabhängig von den Energieanbietern. Wie soll das also funktionieren?
Strom ist natürlich sehr wichtig um das Haus auch unabhängig zu betreiben. Strom kann in einem autarken Haus auf verschiedene Weisen gewonnen werden. Zum einen gibt es die Möglichkeit Strom über Photovoltaik zu gewinnen, zum anderen ermöglichen ebenso Windräder die Generierung. Vorstellbar ist aber auch die Kombination von beiden Technologien.
Photovoltaik ist die meist genutzte Technologie. Kein Wunder, denn die Kosten sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, womit die Nutzung für mehr Menschen interessanter geworden ist. Durch Sonnenkollektoren auf dem Dach kann Wasser geheizt werden und das Haus mit Wärme versorgt werden. Die Energiezufuhr wird dabei durch die Nutzung von Sonnenstrahlen und ohne Ressourcenverbrauch gewährleistet. Sobald die Photovoltaik-Anlage installiert ist, können Strom und CO2 kostenlos hergestellt werden.
Um aber wirklich komplett unabhängig zu werden, braucht man auch entsprechende Speichertechnologien. Auf diese Weise können Zeiten überbrückt werden, wo es entweder keine Sonne gibt oder wenn es zu Ausfällen in der Anlage kommt. Jedoch ist diese Technologie noch sehr teuer und nicht immer so leistungsfähig wie man es für den Preis erwartet. Es lohnt sich also hier noch ein bisschen zu warten bis diese Technologie ausgereift ist.
Wie kann ich ein Haus autark heizen
Heizwärme wird größtenteils autark hergestellt. Egal ob man einen herkömmlichen Öl Kessel oder eine Wärmepumpentechnologie verwendet. Wenn man Solarthermie und Photovoltaik kombiniert, kann Heizwärme hergestellt werden, welche mithilfe eines Langzeitspeichers über längere Zeit aufbewahrt werden kann und gleichzeitig für die Heizung und Warmwasseraufbereitung des autarken Hauses genutzt werden kann. Denn wenn man nur eine Wärmepumpe verwendet, verbraucht man viel zu viel Strom.
Kann ich ein Haus autark umbauen
Nun bietet es sich an in ein schlüsselfertiges autarkes Haus einzuziehen. Es handelt sich hier um „Fertighäuser“ mit eigener Stromerzeugung über Photovoltaik. Auf den ersten Blick ist das recht interessant, trotzdem ist der Erwerb eines fertigen autarken Hauses mit sehr hohen Investitionskosten verbunden.
Wie wäre es also, wenn man sein Eigenheim selber umbaut um es unabhängig zu machen?
Es ist günstiger und praktischer sich sein Eigenheim selber umzubauen. Man spart Kosten und kann sich seine Komponenten für die unabhängige Energiegewinnung selber aussuchen. Um sein Haus unabhängig zu machen, fängt man am besten an mit dem Umbau von Keller, Dach und Fassade. Diese Zonen sollte man auf einen energieeffizienten Stand bringen.
Dabei kann die Photovoltaikanlage als wahres Kraftwerk fungieren. Weiterhin installiert man Sonnenkollektoren auf dem Dach, welche das Wasser erwärmen. Diese sind nur für etwa zwei Drittel der notwendigen Wärme notwendig, denn im Winter liefert die Sonne nicht so viel Energie wie gewohnt.
Für die Installation von Photovoltaik eignen sich Dünnschichtzellen, welche die zurzeit günstigste Technologie auf dem Markt darstellen. Photovoltaikelemente spiegeln nicht und sind farblich variabel. Sie können auf größeren Flächen verbaut werden und machen trotzdem einen guten Eindruck was die Optik angeht.
Welche Alternativen Energieversorgungen gibt es
Weiterhin ist ein Holzvergaser erforderlich. Es handelt sich hier um einen sehr teuren Kamin, der 70 Prozent der Feuerwärme nutzt, anstatt das diese durch den Schornstein hinaus geblasen wird. Für den Holzvergaser braucht man auch zwei Festmeter Buchenholz, welche sicherstellen, dass es auch im Winter warm bleibt.
Des Weiteren braucht man einen intelligenten Stromspeicher. Denn die Sonne liefert zwar ausreichend Energie, aber immer unregelmäßig, zu viel im Sommer und im Winter fast gar nichts. Entsprechend ergibt sich ein Problem der Synchronisation in der Energieversorgung. Wie kann also der Strom gespeichert werden, damit er zu jeder Zeit verfügbar wird?
Ein Blei-Akku Speicher kann diese Aufgabe übernehmen. Dieser Speicher gewährleistet, dass die Batterie bis zu zwei Wochen oder auch mehr ohne Energiezufuhr der Sonne überbrücken kann. Damit die Batterie aufgeladen werden kann, wird nur ein Tag benötigt, vorausgesetzt, die Sonne scheint gut und liefert reichlich Energie. Im Winter kann der Ladevorgang länger dauern.
Als nächsten Schritt sollte man sich über die Wasserversorgung Gedanken machen. Sicherlich kann die Wasserversorgung über Regenwasser gewährleistet werden. Das Wasser kann man dann mit den entsprechenden Technologien speichern. In Deutschland ist die Nutzung von Regenwasser aber nur zur Bewässerung von Gärten und für die Toilette und Waschmaschine gestattet. Aus diesem Grund müssen Sie sicherstellen, dass Sie über zwei getrennte Kreise im Wasserleitungssystem verfügen. Schließlich müssen Sie für das gesamte, abfließende Regenwasser eine Abwassergebühr entrichten.
Das Abwasser darf nicht vergessen werden für ein autarkes Haus
Möchten Sie einen Schritt weitergehen und das Abwasser berücksichtigen, dann können Sie die auch früher genutzten Sickergruben in Betracht ziehen. Auf diese Weise können Sie Ihr eigenes Wasser wiederaufbereiten. Dies ist zwar technisch gesehen ein bisschen aufwendig, aber wenn Sie sich eine Kleinanlage besorgen, dann wird die Wiederaufbereitung von Wasser auch für Sie möglich.
Weiterhin eignen sich natürlich auch Kompost-Toiletten um Fäkalien zu entsorgen. Sickergruben können Sie verwenden, wenn Sie keine Kanalisation in der Nähe haben. Derartige Zonen bestehen noch in Deutschland, aber nur geringfügig. Die wohl beste Möglichkeit ist immer noch der Anschluss an das öffentliche Wasser- und Kanalnetz. Diese Methode ist heutzutage praktisch unmöglich. Daher gibt es in diesem Bereich leider noch keine Unabhängigkeit und eine Änderung in naher Zukunft erscheint eher unwahrscheinlich.
Muss ich Vorschriften beachten beim Haus autark machen
So ganz ohne staatlichen Eingriff kann man ein autarkes Haus leider nicht betreiben. Wie bereits erwähnt, müssen Sie für die Wasserversorgung Geld zahlen, da Regenwasser nur für die Bewässerung von Garten und für die Toilette verwendet werden kann. Daher müssen Sie über zwei getrennte Kreise im Wasserleitungssystem verfügen, und Sie müssen auch für das abfließende Regenwasser eine Abwassergebühr entrichten.
Weiterhin ist der Anschluss Ihres Hauses an ein Wasser- und Kanalnetz Pflicht. Sie werden hier nicht drum rumkommen, da es leider noch keine andere Möglichkeit gibt.
Als weitere Voraussetzung sollte Ihr Haus süd-ausgerichtet sein. Davon dürfen Sie aber nicht mehr als 20 Prozent abweichen, da ansonsten das Selbstversorger-Idyll gefährdet wird. Manche Bauämter akzeptieren dies aber nicht, weil die Ausrichtung nicht ins Stadtbild passt.
Schließlich müssen Sie bei der Installation von Photovoltaik auch beachten, dass die Anlagen so gebaut sind, dass sie wegen Brandschutz Trennwände und Abstände nicht überdecken. Kabel müssen so gelegt werden, dass sie kein Feuer durchlasen und Rettungskräfte nicht gefährden.
Sobald Sie anfangen Strom ins Netz einzuspeisen, wird empfohlen ein Gewerbe anzumelden, um die Umsatzsteuer des Anlagenkaufs vom Finanzamt erstattet zu kriegen. Denn als PV-Betreiber werden Sie Unternehmer. Vor allem als Rentner müssen Sie sich zusätzliche Gedanken bezüglich Ihrer Krankenkasse und Rente machen. Denn wenn Sie beispielsweise Solarstrom verkaufen, und die Einnahmen einen bestimmen Maximalbetrag übersteigen, kann Ihre Rente gekürzt werden.
Den Autarkiegrad richtig berechnen und verstehen
Wer wissen möchte, wie sein Haus autark wird, muss zunächst den Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkiegrad verstehen. Während der Eigenverbrauch angibt, wie viel des selbst produzierten Stroms direkt genutzt wird, beschreibt der Autarkiegrad den Anteil des Gesamtverbrauchs, der ohne externes Netz gedeckt wird.
Ein typisches Einfamilienhaus erreicht mit einer PV-Anlage ohne Speicher oft nur 30 %, mit einem Batteriespeicher hingegen 70 % bis 80 %. Für eine autarke Versorgung ist es notwendig, diese Kennzahlen genau zu kennen, um die Kapazität der Speicher und die Größe der Solaranlage optimal aufeinander abzustimmen.
Erst durch diese präzise Planung lässt sich vermeiden, dass teure Energie ineffizient dazugekauft werden muss.
Überbrückung der Dunkelflaute mit Wasserstoffspeichern
Eine der größten Herausforderungen bei der Frage, was zur autarken Versorgung notwendig ist, stellt der Winter dar. Photovoltaik-Anlagen liefern in den dunklen Monaten oft nicht genug Ertrag, um den Bedarf an Strom und Wärme vollständig zu decken.
Hier kommen innovative Saisonalspeicher ins Spiel, die im Sommer überschüssigen Solarstrom durch Elektrolyse in Wasserstoff umwandeln. Dieser Wasserstoff kann im Winter über eine Brennstoffzelle wieder in Strom und Wärme zurückgewandelt werden.
Solche Systeme ermöglichen eine Ganzjahres-Autarkie von nahezu 100 %. Obwohl die Anschaffungskosten aktuell noch hoch sind, ist diese Technologie der Schlüssel für alle, die eine vollständige Trennung vom öffentlichen Stromnetz anstreben.
Wasserautarkie durch Grauwassernutzung und Brunnen
Zur vollständigen autarken Versorgung ist oft auch die Wasserautarkie notwendig, die über das reine Sammeln von Regenwasser hinausgeht. Ein modernes System zur Grauwassernutzung bereitet leicht verschmutztes Abwasser aus Dusche und Waschbecken so weit auf, dass es für die Toilettenspülung oder den Garten wiederverwendet werden kann.
In Kombination mit einem eigenen Brunnen und einer zertifizierten Trinkwasseraufbereitungsanlage (z. B. durch Umkehrosmose oder UV-Bestrahlung) lässt sich die Abhängigkeit vom städtischen Versorger massiv reduzieren. Wichtig ist hierbei die Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Meldepflichten beim Gesundheitsamt.
Wer diesen Schritt geht, schließt den Kreislauf der Unabhängigkeit und macht sein Haus zu einer echten, autarken Insel.
Quellen zum Thema So wird Ihr Haus autark:
- Autarkes Haus: Freiheit von steigenden Energiepreisen
- Autarkes Haus bauen, Kosten, Vor- & Nachteile 2024 – Solar.red
- Autarkes Haus: So machen Sie sich unabhängig
FAQ
Was bedeutet es, wenn ein Haus autark ist?
Ein autarkes Haus versorgt sich selbstständig mit Energie, Wärme und oft auch Wasser, ohne auf öffentliche Versorgungsnetze angewiesen zu sein. Man unterscheidet dabei zwischen einer Vollautarkie (100 %) und einer Teilautarkie, bei der noch ein Notanschluss zum Netz besteht.
Ist ein 100 % autarkes Haus in Deutschland wirtschaftlich?
Die vollständige Unabhängigkeit ist aufgrund der hohen Kosten für Saisonalspeicher wie Wasserstoffsysteme aktuell meist noch teurer als der Netzbezug. Dennoch bietet es langfristigen Schutz vor steigenden Energiepreisen und eine maximale Krisenvorsorge für den Eigentümer.
Welche Rolle spielt die Photovoltaik bei der Autarkie?
Die Photovoltaik bildet das Rückgrat der autarken Stromversorgung, da sie kostenlos und emissionsfrei Sonnenenergie in Elektrizität umwandelt. In Kombination mit einem Batteriespeicher lässt sich damit ein Großteil des täglichen Bedarfs direkt vor Ort decken.
Kann man ein Haus auch ohne Solarstrom autark machen?
Es gibt Alternativen wie Kleinwindkraftanlagen oder Blockheizkraftwerke, die mit Biogas oder Holzpellets betrieben werden. In der Praxis erweist sich die Photovoltaik jedoch meist als die wartungsärmste und zuverlässigste Komponente für Privathaushalte.
Wie wird ein Haus im Winter autark beheizt?
Hierfür sind meist Wärmepumpen notwendig, die ihre Energie aus einem sehr großen Stromspeicher oder einem wasserstoffbasierten System beziehen. Zusätzlich kann ein Holz- oder Pelletofen als CO2-neutrale Backup-Lösung für extrem kalte Tage dienen.
Was ist ein Autarkie-Rechner?
Ein Autarkie-Rechner ist ein digitales Tool, das basierend auf dem Jahresstromverbrauch und der Anlagengröße den voraussichtlichen Unabhängigkeitsgrad ermittelt. Er hilft Hauseigentümern dabei, die optimale Balance zwischen Investitionskosten und Energieersparnis zu finden.
Darf man sich in Deutschland einfach vom Wassernetz trennen?
In vielen Kommunen besteht ein Anschluss- und Benutzungszwang an das öffentliche Wassernetz, der nur in Ausnahmefällen aufgehoben wird. Wer Wasserautarkie anstrebt, sollte vorab die rechtlichen Möglichkeiten einer Teilbefreiung für die Gartenbewässerung oder Toilettenspülung prüfen.
Was kostet es, ein Haus autark zu machen?
Die Kosten variieren stark und liegen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus inklusive PV, Speicher und Wärmepumpe oft zwischen 40.000 und 90.000 Euro. Langfristig amortisieren sich diese Kosten durch den Wegfall monatlicher Strom- und Heizkostenabrechnungen.
Wie funktioniert die Abwasserentsorgung bei einem autarken Haus?
Wenn kein Anschluss an die Kanalisation besteht, muss eine eigene biologische Kleinkläranlage auf dem Grundstück installiert werden. Diese reinigt das Abwasser so weit, dass es sicher im Boden versickern oder in ein Gewässer eingeleitet werden kann.
Benötigt ein autarkes Haus eine spezielle Dämmung?
Ja, eine exzellente Wärmedämmung nach Passivhaus-Standard ist die Grundvoraussetzung, um den Energiebedarf für die Heizung so gering wie möglich zu halten. Je weniger Energie das Haus verliert, desto einfacher ist es, diesen geringen Restbedarf autark zu decken.
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