Wie werden Lichtplatten richtig verlegt

Das verlegen von Lichtplatten ist auch für den Heimwerker möglich

Abstandshalter Wellplatten mit Dichtschraube

9.8

GESAMTBEWERTUNG

9.8/10

Positiv

  • Flügeleffekt beim Anschrauben zu vermeiden
  • Befestigung unter dem Wellenberg
  • für Wellplatten aus PVC, Polycarbonat, Polyester und Acryl
  • 100 Spenglerschrauben 4,5 x 45mm Edelstahl V2A
  • 100 Abstandhalter für Wellplatten Sinus 76/18

Das gesamte Montagezubehör muss nach verschiedenen Kriterien ausgewählt werden. Abhängig vom Hersteller werden verschiedenen Profile verwendet, wo im Anschluss noch die Lichtplatten eingeschoben werden. Sicherlich gibt es auch Systeme, die geschraubt werden können. In diesem Fall sind die Befestigungskanäle bereits vorhanden. Bei diesen Systemen muss man bei der Unterkonstruktion zwischen Holz und Metall unterscheiden.

Je nachdem für welchen Hersteller man sich entscheidet, muss man auch das richtige Zubehör und Montagematerial besitzen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ein Hersteller immer ein gesamtes Paket anbietet, welche aus Zubehör und Montagematerial besteht. Dies heißt auch, dass man alles für die Montage bei ein und demselben Hersteller kaufen sollte. Die Bestandteile sind alle kompatibel und es bleibt einem erspart relevante Bauteile bei einem anderen Anbieter zu suchen.

Materialien:

  • Lichtplatten
  • Unterprofile, die auf der Unterkonstruktion befestigt werden
  • Coextrudierte Gummis für die Unterprofile
  • Profiloberabschlüsse
  • Unterkonstruktion
  • Montagesystem vom Hersteller
  • Schrauben

Werkzeuge:

  • Arbeitsleiter
  • Meterstab
  • Bleistift
  • Richtschnur / Wasserwaage
  • Schrauber
  • Bohrmaschine
  • Schraubzwingen
  • Kreissäge / Stichsäge / Handsäge

Was sind die Anforderungen an eine Unterkonstruktion?

Bei einer Unterkonstruktion muss der Neigungswinkel mindestens 10 Grad besitzen. Wenn dieser Wert nicht eingehalten werden kann, reichen auch 5 Grad aus. Grundsätzlich kann Wasser viel besser abfließen, wenn der Neigungswinkel viel höher ist. Weiterhin muss die Oberfläche der Unterkonstruktion auch so hell gestrichen werden, dass sie reflektierend wirkt. Auch darf keine Verschalung montiert werden. Um eine thermisch bedingte Ausdehnung der Lichtplatten zu vermeiden, müssen Bremswinkel eingebaut werden.

Zunächst muss man mit der Grundkonstruktion anfangen. Dabei sollten die Sparren so verlegt sein, dass die Verlegeprofile richtig auf den Sparren ausgelegt sind. Das Achsmaß der Sparren sollte eine Plattenbreite von + 25 mm betragen. Es sollte weiterhin ein ausreichendes Gefälle von mindestens 7 Grad sichergestellt sein, damit Regen, Laub und Dreck gut abfließen können.

Nun beginnt man mit dem Verlegen der Unterprofile. Die Unterprofile werden in der Mitte auf den Sparren montiert. In einem nächsten Schritt entfernt man die Schutzfolie und legt die Lichtplatten drauf. Bei der Verwendung von UV-beständigen Lichtplatten muss man drauf achten, dass die UV-geschützte Seite nach oben liegt.

Nun wird die Wandanschlussseite mit einem Aluklebeband verschlossen und das obere Abschlussprofil auf die Lichtplatte geschoben. Nun verschließt man die Lichtplatte mit einem Kantenverschlussband und schiebt das Abschlussprofile auf. Die Stegplatten müssen jetzt mittig aufgelegt werden, damit ein gleichmäßiger Abstand zur Sparrenmitte sichergesellt ist.

Jetzt werden die Oberprofile draufgelegt und diese alle 40 cm verschraubt. Im nächsten Schritt muss das Wandanschlussprofil mit einer richtigen Verschraubung an der Wand befestigt werden. Während dieses Vorganges entsteht eine Fuge, die mit einem geeigneten Dichtmittel versiegelt werden muss.

In einem letzten Schritt wird der Abschlusswinkel auf das Verlegeprofil angebracht. Dadurch wird sichergestellt, dass die Lichtplatten sich nicht im Verlaufe der Zeit rausgedrückt werden. Sollte man auch über Abdeckkappen verfügen, so kann man diese jetzt auf die Profile draufmachen, um den optischen Effekt harmonisch abzurunden.

Video: Lichtplatten verlegen Anleitung

Noch ein paar wichtige Hinweise zur Befestigung der Lichtplatten wie folgt:

Die Lichtplatten sind bei der Lagerung so zu legen, dass sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Wenn die Lichtplatten gestapelt werden, entsteht zu viel Hitze, welche die Lichtplatten verformen kann. Weiterhin brauchen die Lichtplatten auch eine stabile Unterkonstruktion. Dabei muss die Unterkonstruktion so befestigt werden, dass sie auch den extremen Witterungseinflüssen standhalten kann. Wie die Unterkonstruktion richtig befestigt wird, das haben wir bereits aufgezeigt.

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Natürlich muss eine Unterkonstruktion auch angestrichen werden. In der Regel sollte man die Oberfläche dieser Unterkonstruktion mit heller Farbe versehen, damit kein Hitzestau entsteht. Für dann Anstricht dieser Oberfläche kann eigentlich jede beliebige Farbe gewählt werden. Nur sollte man keine zu dunklen Farben verwenden, da ansonsten die Gebrauchsfähigkeit dieser Lichtplatten signifikant eingeschränkt werden kann.

Was das Vorbereiten und Sägen dieser Lichtplatten für die Befestigung an der Unterkonstruktion angeht, so hatten wir bereits erwähnt, dass das Schneiden mit einer Kreissäge am besten ist. Dadurch kann viel Zeit eingespart werden und gleichzeitig viel bessere Ergebnisse erzielt werden. Auf jeden Fall sind die Schnittkanten sauber was den optischen Effekt wesentlich verbessert.

Beim Sägen und Schneiden der Schnittkanten sollte man zudem darauf achten, dass Sägespäne entstehen, die bei nicht ausreichendem Schutz gesundheitsgefährdend werden können. Insofern ist es mehr als empfehlenswert eine Schutzbrille zu kaufen. Auch eine Atemschutzmaske lohnt sich, da viel Staub beim Sägen aufgewirbelt wird.

Des Weiteren sollte man Lichtplatten nicht begehen, weder zur Installation noch zur Reinigung. Es ist besser Bohlen über die Pfette zu legen. Dadurch werden die Platten vor unbeabsichtigten Verformungen geschützt. Nach der Installation und Montage müssen die Lichtplatten nur noch mal kurz gereinigt werden und schon können sie genutzt werden.

Schließlich sollte man auch während des Verlegens der Lichtplatten auf die Vorgaben des Bauamtes schauen. Diese sind in jedem Bundesland anders. Insbesondere die Größen sind überall anders geregt. Bevor man sich also an den Bau einer Unterkonstruktion und der Überdachung ranmacht, muss man unbedingt dieses Projekt mit dem Bauamt abklären.

Nur so kann man sicherstellen, dass man keine bösen Überraschungen erlebt. Am besten kontaktiert man das zuständige Bauamt und reicht eine Bauanzeige ein. Wenn man die Genehmigung bekommen hat oder zu hören bekommt, dass keine Genehmigung erforderlich ist, kann das Projekt auch sofort in Angriff genommen werden.

Welche Unterkonstruktion brauche ich für Lichtplatten

Auch bei der Befestigung von Lichtplatten auf dem Dach ist eine Unterkonstruktion wichtig. Die Unterkonstruktion ist mit einer Pergola vergleichbar. Die Unterkonstruktion sollte zudem einen Neigungswink von mindestens 5 Grad besitzen. Die Unterkonstruktion und die Lichtplatten müssen mit Bremswinkel versehen werden, damit sich die Lichtplatten bei Wärmeschwankungen nicht zu sehr ausdehnen.

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Die Lichtplatten kann man entweder lose legen oder an schraubt sie fest. Die Oberfläche muss hell gestrichen werden, damit sich nicht zu viel Wärme unter den Lichtplatten ansammelt. Wenn die Oberfläche der Unterkonstruktion dunkel ist, können aufgrund der höheren Wärme Risse entstehen. Um eine erhöhte Wärmezufuhrt zu vermeiden kann man Alufolie oder spezielles Klebeband vermeiden.

Weiterhin sollte man bei der Unterkonstruktion auch die spezifischen Bauvorgaben abhängig vom Bundesland beachten. Jedes Bundesland hat andere Vorstellungen davon wie die Lichtplatten mit der Unterkonstruktion verbunden werden sollen. Und möchte man eine Überdachung bauen, so sollte man unbedingt das örtliche Bauamt fragen und gegebenfalls eine Baugenehmigung einholen.

Nun müssen auch die Lichtplatten mit der Unterkonstruktion verbunden werden. Dann werden Profile eingesetzt, die nach Ober- und Unterseite sortiert werden. Die Profile müssen auch mittig oder seitlich platziert werden und anschlie0end mit Schraubzwingen festgeschraubt werden. Die entstandenen Rahmen bilden die Basis für die das Drauflegen der Lichtplatten. Hat man die Lichtplatten nun verlegt, müssen nur noch die Profile draufgeschraubt werden.

Welche Dachneigung brauche ich für Lichtplatten

Der Neigungswinkel ist hier sehr wichtig. Er sollte mindestens 5 Grad betragen. Besser ist aber 10 Grad, um wirklich optimale Ergebnisse zu gewährleisten.

Muss ich im Winter auf die Schneelast bei Windplatten achten

Wenn man den Wintergarten oder ein anderes Gebäude mit Windplatten ausstatten will, so ist davon auszugehen, dass sich dieses Gebäude in einem Ort befindet, wo viel Schnee fällt. Windplatten sind normalerweise so ausgestattet, dass sie eine hohe Steifigkeit besitzen. Dadurch sind die Platten auch in der Lage selbst höhere Schneelasten standzuhalten.

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