Wann Schutzklasse 2 bei Lampen?

Wann Schutzklasse 2?

Wann Schutzklasse 2 bei Lampen?
Wann Schutzklasse 2 bei Lampen?
Lampen der Schutzklasse II besitzen, anders als jene der Schutzklasse I, keinen zusätzlichen Schutzleiter. Diese Lampen kommen also mit dem Anschluss zweier für die Stromführung erforderlicher Drähte aus. Wann Schutzklasse 2 bei Lampen? Um die Sicherheit dementsprechend zu gewährleisten, sind die Drähte nicht nur einzeln abgeschirmt. Sie sind darüber hinaus nochmals gemeinsam zum Schutz ummantelt. Diese Anschlussoption findet sich vor allem bei vielen Tisch- und Stehlampen alter Bauart, die mittels Eurostecker mit Energie versorgt werden.

Wie erkenne ich Schutzklasse 2?

Die Lampen der Schutzklasse II erkennt man durch das zugehörige Piktogramm auf der Verpackung und der Lampe selbst. Wann Schutzklasse 2 bei Lampen verwenden? Da der eigentliche Anschluss nicht offenliegt, bleibt der zweidrahtige Anschluss der Lampe im Verborgenen. Meistens sieht man lediglich das Anschlusskabel, dass die Lampe mit einem Eurostecker versorgt. Dieser wird in eine 230 Volt Steckdose gesteckt, um die Lampe mit Energie zu versorgen.

Basiswissen: Was sind Schutzklassen bei Lampen?

Wie unterscheidet sich Schutz 2 und 1 bei Lampen?

Bei Lampen der Schutzklasse I ist neben den beiden stromführenden Drähten ein dritter Schutzleiter vorhanden, der dementsprechend Fehlströme sicher ableitet. Dieser ist bei Lampen der Schutzklasse II dagegen nicht zu finden. Hier sorgt die doppelte Isolierung der stromführenden Drähte (jeweils einzeln und nochmals gemeinsam) für den notwendigen Schutz.

Die Leitungen liegen hier indessen nicht offen. Die Stromversorgung ist in der Regel hingegen über einen bereits angebrachten Euro-Stecker hergestellt. Das Überspringen von Fehlströmen ist auf diese Weise nebenher sicher verhindert. Die Verbindung von einer Lampe mit der Schutzklasse II an einen Anschluss (also eine Lüsterklemme) der Schutzklasse I ist dagegen nicht zulässig. Dafür hätte hingegen ein zusätzlicher Schutzleiter an der Lampe vorhanden sein.

Wie unterscheidet sich Schutz 2 und 3 bei Lampen?

Lampen der Schutzklassen II und III weisen einige Gemeinsamkeiten auf. So besitzen beide Anschlüsse lediglich zwei stromführende Drähte, jedoch keinen Schutzleiter. Anders als Lampen der Schutzklasse II benötigen jene mit Schutz III allerdings keinen Betriebsstrom von 230 Volt. Stattdessen arbeiten sie mit einer für Menschen ungefährlichen Kleinspannung von meistens 12 Volt.

Um diese herzustellen, wird meistens ein Trafo zwischen den Hausstrom und die Lampe selbst geschaltet. Hinter dem Trafo müssen die stromführenden Drähte aufgrund der Kleinspannung nicht mehr isoliert zu sein. Es ist zu gewährleisten, dass sich beide Leistungen nicht untereinander berühren können.

Das ist dann sinnvoll, wenn etwa Schienen- oder Seilsysteme mehrere Lampen besitzen. Diese sind an jeder beliebigen Stelle ohne zusätzlichen Montageaufwand (etwa die Abisolierung der Drähte) anzubringen. Der Versuch, Lampen der Schutzklasse II hinter einen Trafo mit Schutz III zu schalten, wäre normalerweise zwar ungefährlich. Allerdings würde die entsprechende Lampe schlicht nicht funktionieren.

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