Wie Benzin lagern? – Wie lange und bei welcher Temperatur?

Beim Benzin lagern sind diverse Vorschriften zu beachten, die in Deutschland im internationalen Vergleich relativ streng sind. Es gibt allerdings gute Gründe dafür, vor allem die Sicherheit spielt eine große Rolle.

Kann Benzin im Kanister schlecht werden?

Zwar ist Benzin kein Lebensmittel und daher unempfindlich gegenüber Schimmel oder Fäulnis. Trotzdem reagiert der Kraftstoff mit dem Sauerstoff in der Luft und verliert im Laufe der Zeit an Energie. Ein Benzinmotor funktioniert mit überlagertem Benzin bedeutend schlechter und verbraucht gleichzeitig deutlich mehr oder er springt überhaupt nicht mehr an. Auch im Kunststoffkanister reagiert der Sprit mit Luftsauerstoff, wenngleich die Reaktion beim Benzin lagern deutlich verlangsamt ist. Ein technisch einwandfreier Metallkanister hingegen schließt in der Regel so gut ab, dass keine Luft eindringen kann. Dadurch ist das Benzin im Prinzip unbegrenzt haltbar und lässt sich auch nach Jahren noch verwenden.

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Wie viel Benzin darf ich zuhause lagern?

Je nach Ort darf man unterschiedliche Mengen an Kraftstoff einlagern. Im Auto dürfen insgesamt maximal 240 Liter Benzin transportiert werden, anderswo gilt:

  • In Kleingaragen sind maximal 20 Liter eingelagertes Benzin zulässig. Diesel ist weniger gut entflammbar, daher dürfen davon sogar bis zu 200 Liter in der Garage vorrätig gehalten werden.
  • In einem Keller sind maximal 20 Liter Benzinvorrat erlaubt. Allerdings muss die Menge aller hochentzündlicher Stoffe wie Farben und Lacke von diesem Wert abgezogen werden. Teilen
    sich mehrere Parteien den Keller, so muss die genannte Maximalmenge entsprechend aufgeteilt werden. Stellwände aus Holz, Gipskarton o.ä. gelten in dieser Hinsicht nicht als bauliche Trennung.
  • In der Wohnung ist das Einlagern von Benzin mit wenigen Ausnahmen (z.B. Waschbenzin oder Kleinstmengen von Modellbausprit) verboten.

Wo dürfen Benzinkanister gelagert werden?

Leere Benzinkanister dürfen überall gelagert werden. Wurden sie bereits verwendet, haben sie allerdings im Wohnbereich nichts verloren, da sich der Austritt giftiger Dämpfe nicht vollständig verhindern lässt. Volle Benzinkanister dürfen im Auto, in der Garage oder im Keller gelagert werden, wobei die jeweiligen Bestimmungen und Höchstgrenzen maßgeblich sind. Zu beachten ist außerdem, dass die Einlagerung von Benzin nur in Behältnissen zulässig ist, die gemäß der Reservekraftstoffkanister-Verordnung (RKK) deklariert sind.

Wie lange kann man Benzin im Kanister lagern?

Hierbei kommt es ganz auf die Art des Kanisters an. Ein Kanister aus Kunststoff hat zwar ein vergleichsweise geringes Eigengewicht, ist aber nicht vollkommen luftdicht. Aus diesem Grund reagiert der im Kanister befindliche Kraftstoff mit dem Luftsauerstoff und verliert im Laufe der Zeit an Energie. Länger als drei Monate sollte er daher in einem solchen Behältnis nicht eingelagert werden. Anders verhält es sich bei den meisten Kanistern aus Metall. Diese schließen den Kraftstoff vollständig ab, sodass keine Reaktion mit Luftsauerstoff zustande kommen kann. Das wiederum bedeutet, dass das Benzin im Metallkanister dauerhaft haltbar und prinzipiell nach vielen Jahren noch verwendbar ist.

Bei welchen Temperaturen kann man Benzin lagern?

Benzin ist nicht frostempfindlich, sodass es auch im Winter in einer ungeheizten Garage gelagert werden kann. Vor Wärme ist es allerdings zu schützen: Oberhalb einer Temperatur von 21° C ist Benzin besonders hochentzündlich und stellt daher eine deutlich erhöhte Gefahr dar.

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